Auf dem Weg zu einem besseren Laufstil: 2 Jahre Barfuss- und Minimal-Laufen

Seit nunmehr zwei zwei Jahren versuche ich, meinen Laufstil zu verbessern. Früher war ich sehr klobigen Laufschuhen nebst orthopädischen Einlagen unterwegs und hatte trotzdem Knie- und Hüftprobleme. Heutzutage laufe ich mit fast-nichts oder nichts an den Füßen und habe deutlich weniger Probleme. Die Umstellung ist nicht einfach, insbesondere wenn man nicht zwischendrin quasi von null anfangen und seine regelmäßige Kilometerleistung drastisch reduzieren will.

Ich habe nunmehr über den gesamten Zeitraum langsam aber stetig verbessert und das wenn man von einigen Blasen an den Füßen absieht quasi verletzungsfrei. Da ich eifrig zur Selbstanalyse Videomaterial nutze, bietet sich hier die Gelegenheit die Veränderungen über die Zeit darzustellen.

Die erste Aufnahme ist aus dem November 2010, quasi am Anfang des Umstiegs auf minimalistische Schuhe, hier gelaufen mit Vibram Five Fingers.

Hierbei ist noch ein deutlicher Fersenlauf zu sehen, wenn auch schon in reduzierter Form als das noch mit Laufschuhen mit großer Sprengung der Fall war.

Die nächste Aufnahme ist aus dem Dezember 2011, hier mal ohne Schuhe – dem warmen Winter sei dank war das auch zu der Zeit möglich.

Der Fersenlauf ist schon deutlich reduziert in Richtung Mittelfuss, wenn auch noch vorhanden.

Die nächste Aufnahme ist aus dem November 2012, diesmal in Huaraches (Sandalen). Teile meiner Standard-Laufrunde wurden mal wieder nachgeschottert und da sind die dünnen Huaraches deutlich angenehmer als ganz ohne.

Hier bin ich dann beim korrekten Vorfuss Lauf. Das Knie ist nicht durchgestreckt und der Ballen kommt zuerst. Knieschmerzen gibt es so dann nicht mehr. Derzeit bin ich allerdings noch langsamer als früher – durch den forcierten Vorfuss Aufsatz muss ich die Schrittlänge reduzieren, um richtig zu landen. Die Lösung heisst dann höhere Kadenz, das bekomme ich aber auch noch hin.

Die Videos sind aufgenommen mit einer Casio EXILIM EX-FS10

Eine gute Anleitung zum Barfuss-Laufen findet sich im englischsprachigen Buch von Ken Bob. . Viel Hilfe zur Umstellung gibt es auch in den Foren der Barefoot Runners Society.

Der 9. Nationalparklauf in Prerow – Barfuss gelaufen

Meine diesjährige Teilnahme am Berlin Marathon Ende September passte perfekt zum Beginn der lokalen Herbstferien und die hatte ich mir überlegt, diese an der Ostsee – wie immer in Graal-Müritz – zu verbringen. Was macht der regelmäßige Läufer dann, wenn er irgendwo hin fährt ? Richtig, er guckt ob es in der Nähe zufällig was offizielles zu laufen gibt.

Ein kurzes Schauen in die einschlägigen Verzeichnisse brachte zwei Läufe in der näheren Umgebung zu Tage, einen Teammarathon in Dierhagen am 7.10. und den Nationalparklauf in Prerow am 6.10. Für den Teammarathon war die Anmeldung abgelaufen und es fehlte mir abgesehen davon auch mindestens ein eine weitere Person für ein Team, somit fiel die Wahl auf den Nationalparklauf in Prerow. Den Lauf gibt es in 10.5 und 21km, das passt als Distanz auch irgendwie besser nach einem Marathon am Wochenende davor. Ich wusste allerdings nichts über die Streckenbeschaffenheit – macht nichts, nach zwei Jahren unten ohne kann man das Risiko dann doch mal eingehen.

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39th Berlin Marathon – finished barefoot

I’ve prepared for it for more than half a year, the date was upcoming on the 30th of September 2012: The Berlin Marathon, 42,195km Tarmac in my hometown. I did finish that marathon three times in shoes and for this year i’d decided to run it barefoot – skin to ground.

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Der 39. Berlin Marathon – Barfuss gelaufen

Am 30.09.2012 war es so weit, der Termin für den ich das letzte halbe Jahr eifrig trainiert habe: Der Berlin Marathon, 42,195 km Asphalt mit mir bekannter Beschaffenheit in meiner Heimatstadt. Schon 3x mal mit Schuhen gelaufen und jetzt das Vorhaben, diesen ohne Schuhe mit Hautkontakt zum Boden durchzuziehen.

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Der 30. Ostseeküstenlauf in Kühlungsborn – Barfuss gelaufen

Ich hatte mir das Wochenende vom 14. bis zum 16. September 2012 für einen Besuch an der Ostsee (Graal Müritz) ausgesucht. Wenn man schonmal irgendwo hin fährt, dann sucht man ja auch ob nicht ein Lauf in der Nähe ist und ich wurde dann auch in nicht zu großer Entfernung fündig. Der Ostseeküstenlauf war für den 15. September um 11:30 Uhr angesetzt. Es gab eine 24km Distanz, das passt mir gut in den Kram und noch besser passte die Startzeit – das deutete auf nicht zu große Eile hin. Zwei Wochen später ist Berlin Marathon, da stehen 42 km Barfuss an und da sind 24km eine schöne Übungsstrecke, insbesondere wenn man nicht weiss wie die Strecke beschaffen ist. Von Schotterweg bis Lärchenwald ist quasi alles drin – Überraschungspackung.
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