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	<title>Jörn&#039;s Blog</title>
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	<description>Das Leben ist zu kurz, um schlechte Schuhe zu tragen</description>
	<lastBuildDate>Mon, 14 May 2012 20:19:53 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Der 20. Rostocker Citylauf, Halbmarathon &#8211; Barfuss gelaufen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 20:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Mai 2012, einem Sonntag fand dieses Jahr der 20. Rostocker Citylauf statt. Da ich eh über das Wochenende in der Gegend war (in Graal-Müritz, um dort nach dem Rechten zu sehen) meldete ich mich kurzerhand zum Halbmarathon dort kurz vor Meldeschluss an, genauer etwa 20 Minuten vor offiziellem Schluss der Online-Anmeldung. Auch diesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Mai 2012, einem Sonntag fand dieses Jahr der 20. Rostocker Citylauf statt. Da ich eh über das Wochenende in der Gegend war (in Graal-Müritz, um dort nach dem Rechten zu sehen) meldete ich mich kurzerhand zum Halbmarathon dort kurz vor Meldeschluss an, genauer etwa 20 Minuten vor offiziellem Schluss der Online-Anmeldung. Auch diesen Lauf wollte ich im Rahmen meines Weges zum Barfuss-Marathon in Berlin dieses Jahr ohne Schuhe bestreiten. Die Strecke ist als 3km Rundstrecke dafür überschaubar, so das man sich vorher ansehen kann was einen vom Untergrund her erwartet. Das habe ich dann bei der freitaglichen Startnummernabholung auch gleich einmal gemacht und bin kurzerhand die Strecke abgeschritten.</p>
<p><span id="more-1249"></span></p>
<p>Die Strecke verläuft nach einem eher Scherben reichen und pflasterigen Start auf dem neuen Markt in der ersten Runde einen kurzen Schlenker auf Parkwegen durch den Rosengarten (harmlos), um dann auf Asphalt welcher dem in Hamburg sehr ähnlich ist weiter zu gehen. Nach einigen Metern auf der langen Straße gibt es einen Schwenk nach Rechts in die Fußgängerzone (eher Fliesen), diese dann einige Meter entlang um dann in einer gemeinen Pflasterstraße (faule Grube genannt) wieder zurück zur langen Straße zu gehen. Von da geht es dann wieder auf den Neuen Markt.</p>
<p>Wenn man einmal von der faulen Grube mit ihrem Pflaster absieht eigentlich eine gut zu laufende Strecke, die faule Grube kann man auf dem Schmalen Fußweg neben der eigentlichen Straße gut vermeiden, insofern ist das auch nicht wirklich ein Problem. Könnte eines werden wenn es entsprechend voll auf der Strecke ist.</p>
<p>Damit war die Entscheidung auch bestätigt, das Teil wird barfuss gelaufen. Die Startnummer eingesammelt &#8211; hey, ich hatte noch nie eine so niedrige Startnummer, de-fakto die niedrigste &#8211; eine zwölf. Hat auch mal was. Andere hatten vierstellige.</p>
<p>Der Rostocker Citiylauf kommt in verschiedenen Distanzen, für mich war das die Halbmarathonstrecke &#8211; die startet am Sonntag um 10:00 Uhr und hat in etwa 250 Teilnehmer. Es gibt noch eine gleichzeitig startende Staffel nebst Kostümwettbewerb welche über 5x3km geht und später am Tag einen 3, 6 und 10km Lauf. Da ist quasi für jeden was dabei.</p>
<p>Nach dem Einsammeln der Nummer geht es erstmal weiter zum eigentlichen Ziel der Wochenend-Reise, nach Graal-Müritz wo es dann auch gleich am Ortseingang das für mich obligatorische Matjesbrötchen gab. Muss sein, gehört dazu.</p>
<div id="attachment_1253" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Sehr_leckeres_Matjesbrötchen_in_Graal_Müritz.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Sehr_leckeres_Matjesbrötchen_in_Graal_Müritz-300x225.jpg" alt="Sehr leckeres Matjesbrötchen in Graal-Müritz" title="Sehr leckeres Matjesbrötchen in Graal-Müritz" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1253" /></a><p class="wp-caption-text">Sehr leckeres Matjesbrötchen in Graal-Müritz</p></div>
<p>Zu &#8220;Hause&#8221; betrachtete ich dann die Startnummer am Abend mal etwas genauer und machte mir über die Transponder-Anbringung Gedanken. Normalerweise habe ich ein Fußband, da kommt der Chip dran oder auch mal mit Gummi angeheftet ein Einweg-Transponder. Aber halt, was haben wir denn hier schönes &#8211; da kommt eine Startnummer mit ZWEI Transpondern, je einen an einen Fuß. Was ist denn das bitte ? Das ist doch mal eine Ansage für die Barfuss-Läufer, man braucht also zwei Halterungen für zwei Bänder. Verschiedene Arten der Befestigung wurden diskutiert, die eine welche Piercings über der Hüfthöhe vorsah hätte allerdings bedeutet, das man über die Zeitmessmatten hätte robben müssen, schliesslich erfassen die Transponder über Kniehöhe nicht. Genug der fiesen Bilder, also einer der beiden Transponder geht an das Fußband und der andere wird einfach mit Kinesio-Tape festgeklebt, muss auch halten. Sieht bestimmt komisch aus.</p>
<div id="attachment_1255" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Zwei_Transponder_fuer_zwei_Schuhe.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Zwei_Transponder_fuer_zwei_Schuhe-300x225.jpg" alt="Zwei Transponder fuer zwei Schuhe" title="Zwei Transponder fuer zwei Schuhe" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1255" /></a><p class="wp-caption-text">Zwei Transponder fuer zwei Schuhe - und wenn man keine hat ?</p></div>
<p>Ein großer Unbekannter Faktor sollte das Wetter werden, der Mai kam von angenehmen 24 Grad am Freitag doch runter auf 7 Grad am Morgen des Laufs, das versprach kalte Füße. Na hoffentlich bleibt es wenigstens trocken.</p>
<p>Gedanken über die Anreise von Graal-Müritz nach Rostock am Sonntag morgen machte ich mir auch noch, mit Bahn+Straßenbahn war die Verbindung auf sagenhafte 1:17 Stunden angelegt. Ok, da nimmt man dann doch das Auto, sind nur 30 Minuten, vor allem am Sonntag morgen. Also am Sonntag früh aufgestanden und nach einem Blick auf das Wetter für die langen Klamotten entschieden, sogar die lange Hose war angesagt &#8211; neben der Kälte war es nämlich auch noch brachial windig mit gut 40km/h und die Füße sind nicht so kalt wenn der Rest des Körpers einigermaßen warm ist. Es muss ja nicht so warm werden wir vor <a href="http://www.hv23.net/2012/04/auf-dem-weg-zum-ganzen-der-32-berliner-halbmarathon-barfuss-gelaufen/" target="_new">sechs Wochen beim Berliner Halbmarathon</a>, da war ich eher zu warm angezogen &#8211; Mittelweg war angesagt. Die lange Hose löste auch das Problem des zweiten Transponders, den konnte ich nun einfach mit einer Sicherheitsnadel befestigen.</p>
<div id="attachment_1261" class="wp-caption aligncenter" style="width: 143px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Die-Doppeltransponder.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Die-Doppeltransponder.png" alt="Die Doppeltransponder" title="Die Doppeltransponder" width="133" height="123" class="size-full wp-image-1261" /></a><p class="wp-caption-text">Die Doppeltransponder</p></div>
<p>Ab ins Auto gegen 8:45 und los Richtung Rostock, immer die B105 entlang &#8211; mal ohne Stau auf der Straße, fast ein Wunder. Da kann man quasi geradeaus fahren bis zum Stadthafen und sich dann dort einen Parkplatz außerhalb der Strecke suchen, das habe ich dann auch so gemacht. Der Parkplatz am Hafen hatte als einzigen Nachteil, das er voller Glasscherben lag &#8211; da muss wohl am Abend davor ein Besäufnis der schlimmeren Art stattgefunden haben, man hat ja fast Angst um die Autoreifen. Parkgebühren musste man auch Sonntags zahlen, nun gut. Von da waren es dann keine 500m zum neuen Markt, erstmal in ein Dixi rein &#8211; ohne Wartezeit, whew. Nachdem alle Routineaufgaben erledigt und die Zeit bis 10 Minutem vor dem Start abgewartet war, raus aus dem Trainingsanzug und rein in die frische Luft.</p>
<p>War gar nicht so kalt wenn man aus dem Wind rausblieb. Ich reihte mich etwas nach hintem beim Start, erstens hatte ich es nicht eilig und zweitens muss ich ein wenig vor mich schauen können, um den Glasscherben auf dem Neuen Markt und dem eventuellen Schotter im Rosengarten einigermaßen ausweichen zu können. Der Startschuss kam so pünktlich wie ein paar Kommentare von Mitläufern und los gings. Schon die ersten Meter Asphalt machten deutlich das dieser doch etwas der gröberen Sorte ist, dagegen war der erste Schlenker im Rosengarten ja richtig nett. Und wieder rauf auf die Straße &#8211; sofort beschloss ich das die weißen Linien am Boden meine Freunde sind, sie würden mir doch das Leben ein wenig angenehmer machen als der rauhe Asphalt. Leider gibt es sie nicht ununterbrochen, schon gar nicht auf Ideallinie und oftmals auch nicht frei von anderen. Nun gut, man ist ja nun auch nicht ganz unerfahren, da können es dann schon mal ein paar mehr Meter rauher Stoff sein.</p>
<div id="attachment_1250" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn_beim_Rostocker_Citylauf_2012_erste_Runde.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn_beim_Rostocker_Citylauf_2012_erste_Runde-300x247.jpg" alt="Jörn beim Rostocker Citylauf 2012 erste Runde im Rosengarten" title="Jörn beim Rostocker Citylauf 2012 erste Runde im Rosengarten" width="300" height="247" class="size-medium wp-image-1250" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Rostocker Citylauf 2012 erste Runde im Rosengarten</p></div>
<p>Nach der August-Bebel-Straße geht es erstmal ein wenig bergab, das ist auf so festem Untergrund ja auch mal was anderes &#8211; nicht weiter schlimm auf den ersten Runden, aber später muss man sich dann schon konzentrieren, um nicht zu viel Unfug zusammenzulaufen auf dem Gefälle. Hmm, etwas verwundert war ich über den ersten Getränkestand nach gut 1km schon, aber als dann nach einem weiteren Kilometer noch einer kam und noch einen Kilometer später wieder einer da war mir klar, Dehydration muss gefährlich sein und zumindest bestand hier die Gefahr simpel gesagt gar nicht. Dafür waren die Helfer an den Getränkeständen alle sehr nett &#8211; auch wenn ich an keinem anhielt &#8211; für einen Halben bei nicht einmal 10 Grad muss ich nicht trinken.</p>
<div id="attachment_1251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn_beim_Rostocker_Citylauf_2012.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn_beim_Rostocker_Citylauf_2012-300x214.jpg" alt="Jörn beim Rostocker Citylauf 2012" title="Jörn beim Rostocker Citylauf 2012" width="300" height="214" class="size-medium wp-image-1251" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Rostocker Citylauf 2012</p></div>
<p>Der Teil der Strecke durch die Fußgängerzone war immer wieder witzig, erstens gab es hier einen Radiomoderator der immer wieder nette Sprüche für die Staffelteilnehmer übrig hatte &#8211; insbesondere für einen Atommüllträger, der gehend (&#8220;Brennstäbe leer&#8221;) vorbei stapfte &#8211; fand der bestimmt nicht ganz so lustig.</p>
<p>Ich zog meine Kreise, äh Runden, sieben an der Zahl dann nacheinander durch und verabschiedete mich auf der letzten Runde dankend bei allen Helfern, um dann mit 1:45:17 entspannt ins Ziel zu laufen. Dort angekommen gab es eine hübsche Medallie, jede Menge Obst und auch ein Radler &#8211; wenn das auch eher sehr süss war.
</p>
<div id="attachment_1254" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Startnummer_Rostocker_Citylauf_2012_mit_Medallie.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Startnummer_Rostocker_Citylauf_2012_mit_Medallie-300x225.jpg" alt="Startnummer Rostocker Citylauf 2012 mit Medallie" title="Startnummer Rostocker Citylauf 2012 mit Medallie" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1254" /></a><p class="wp-caption-text">Startnummer Rostocker Citylauf 2012 mit Medallie</p></div>
<p>Nach dem Wieder-Auschecken meiner Tasche (die verteilten Garderobenzettelchen waren nicht wasserfest&#8230;) ging es Richtung Auto und nach Hause.</p>
<p>Zu Hause dann eine kurze Fussinspektion, keine erkennbaren Schäden &#8211; sehr angenehmerweise. Ok, also einen Halben auf Asphalt kriege ich problemlos hin. Jetzt brauche ich irgendwo einen 30km Asphalt-Lauf zum Üben in Richtung Berlin.</p>
<div id="attachment_1252" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörns_Füsse_nach_dem_Rostocker_Citylauf_2012.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörns_Füsse_nach_dem_Rostocker_Citylauf_2012-225x300.jpg" alt="Jörns Füsse nach dem Rostocker Citylauf 2012" title="Jörns Füsse nach dem Rostocker Citylauf 2012" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1252" /></a><p class="wp-caption-text">Jörns Füsse nach dem Rostocker Citylauf 2012</p></div>
<p>Fazit: Ein schöner Lauf, die Runden sind ok so wie sie sind und im Kreis Laufen ist gar nicht so schlimm.</p>
<p>Vielen Dank für die Fotos an André für die vielen guten <a target="_new" title="Fotos vom 20. Rostocker Citylauf" href="http://reutershagen.de/rostocker-citylauf/">Fotos vom 20. Rostocker Citylauf</a>.</p>
<p>Die Stecke wie sie mein Garmin sah.</p>
<div id="attachment_1256" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-14-um-22.05.26.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-14-um-22.05.26-300x173.png" alt="Rostocker Citylauf 2012 aus Sicht des Garmin" title="Rostocker Citylauf 2012 aus Sicht des Garmin" width="300" height="173" class="size-medium wp-image-1256" /></a><p class="wp-caption-text">Rostocker Citylauf 2012 aus Sicht des Garmin</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F05%2Fder-20-rostocker-citylauf-halbmarathon-barfuss-gelaufen%2F&amp;title=Der%2020.%20Rostocker%20Citylauf%2C%20Halbmarathon%20%E2%80%93%20Barfuss%20gelaufen" id="wpa2a_2"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F05%2Fder-20-rostocker-citylauf-halbmarathon-barfuss-gelaufen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Der Big 25 Berlin 2012 &#8211; Barfuss gelaufen</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 20:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Taxifahrer nennen ihn immer den &#8220;Franzosenlauf&#8221;, die ehemaligen 25km de Berlin. Seit 2008 heisst dieser nun Big 25. Er findet jedes Jahr im Mai statt und führt auf einem 25 KM Rundkurs vom Olympiastadion in Berlin zurück in das Olympiastadion. Der Höhepunkt des Laufes ist klar der Einlauf in das Olympiastadion am Ende. Mit darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Taxifahrer nennen ihn immer den &#8220;Franzosenlauf&#8221;, die ehemaligen 25km de Berlin. Seit 2008 heisst dieser nun Big 25. Er findet jedes Jahr im Mai statt und führt auf einem 25 KM Rundkurs vom Olympiastadion in Berlin zurück in das Olympiastadion. Der Höhepunkt des Laufes ist klar der Einlauf in das Olympiastadion am Ende. Mit darum laufe ich den Lauf seit 2009 regelmäßig jedes Jahr.</p>
<p>Dieses Jahr habe ich ihn dann zum ersten Mal barfuss in Angriff genommen, schliesslich war der 6.5. ja der IBRD (<a href="http://www.thebarefootrunners.org/pages/IBRD/" target="_new">International Barefoot Running Day</a>) und der Berlin Marathon ist ja nicht mehr so lange hin und bis dahin brauche ich definitiv noch mehr Asphalt-Training auf der längeren Strecke. Dafür ist dieser Lauf dann ideal, 25km quasi komplett über Straßen bekommt man verkehrsfrei nicht so häufig.</p>
<p><div id="attachment_1222" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-2012-Startnummer-4113.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-2012-Startnummer-4113-300x225.jpg" alt="Big25 2012 Startnummer 4113" title="Big25 2012 Startnummer 4113" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1222" /></a><p class="wp-caption-text">Big25 2012 Startnummer 4113</p></div><br />
<span id="more-1206"></span></p>
<p>
Im Mai ist es meist ja schon etwas fortschrittlich frühlingshaft, nicht jedoch an diesem 6. Mai 2012. Es war am morgen eher kalt, in der Nacht hatte es noch ein wenig geregnet. Es war aber definitiv warm genug auch für mich, um den Lauf Barfuss zu begehen. Also morgens um kurz nach Neun ins Taxi gesprungen zum Olympiastadion. Der Weg führte über die annähernd radfreie Havelchaussee. Wer die Strecke kennt der weiss, das es dann offensichtlich kalt und nass ist, ansonsten ist es da bei schönem Wetter an einem Sonntag eher richtig voll morgens um kurz nach Neun.</p>
<p>Am Olympiastadion angekommen, noch auf dem Weg zum Teilnehmerbereich hinter den Olympischen Ringen fiel mir dann schon ein Teil der Strecke auf, den ich in meiner verklärten Erinnerung gar nicht mehr hatte. Da sind circa 300m Sand/Schotterstrecke vom Olympischen Platz an der Südtangente des Olympiastadions auf dem Weg zum in dieses führenden Tunnel. Nun gut, 300m ist nicht so viel, aber hinten raus wird das sicher interessant.</p>
<p>Nachdem ich am Wochenende zuvor ja den <a href="http://www.hv23.net/2012/05/der-hamburg-marathon-2012-mit-schlappen-gelaufen/">Hamburg Marathon gelaufen</a> bin hatte ich mich für den Big 25 erst in letzter Minute angemeldet, nachdem ich wusste das Hamburg ohne größere Schäden gut über die Bühne ging. Insofern, da ich nach der Zeitschwelle für das personalisieren der Startnummer meldete, bekam ich einen Startplatz im letzten Block und eine recht hohe Startnummer. Der Startplatz im letzten Block ist mal egal, eilig hatte ich es eh nicht &#8211; das mit der Startnummer wurde aber zur interessanten Geschichte. Im Umlauf des Olympiastadions finden sich die Abgabestellen für die Kleideraufbewahrung, welche normalerweise immer mit 500 Nummern pro Abgabestelle gut aufgeteilt sind, so das alles schnell vonstatten geht. Nachdem ich aber die zu meiner Startnummer gehörige Abgabestelle gefunden hatte, traute ich meinen Augen kaum. 20 Minuten vor dem Start und eine riesige Menschenmenge, aber auch kein Wunder, hier waren es nicht 500 Startnummern sondern ganze 3500!</p>
<p>Am Ende nahmen die armen Freiwilligen (Danke!) hinter dem Tresen die Beutel einfach nur noch an und stapelten, Ordnung war da nicht mehr zu erzeugen. Nun ist natürlich die Abgabe der Beutel nur die Hälfte des Problems, die andere Hälfte &#8211; das Wiederfinden &#8211; hatte ja nun aber auch noch mehr als zwei Stunden Zeit. Also auf zum Start.</p>
<p>Bei der Menschenmenge auf dem olympischen Platz stellte ich mich annähernd ans Ende des riesigen Starterfeldes und harrte dem Start. Kurze Zeit später war es dann auch schon so weit und wir setzten uns langsam in Bewegung. Der erste Kilometer ging in weniger als einem sechser-Schnitt in wirklich eng über Pflaster und Straße auf die Reichsstraße, Richtung Theodor Heuss Platz. Spätestens ab diesem wird der Weg breiter beruhigte ich mich bei jedem Ausweichen und dem Überholen linear bewegter Hindernisse. Als Barfuss-Läufer tue zumindest ich mich schwer damit, am Rändern oder Bordsteinen entlang zu laufen oder Stellen zu nutzen die sonst zugeparkt sind. Dort lauert nämlich neben den Resten des Streugutes des nicht so lange zurückliegenden Winters auch das wovor man doch mehr Respekt hat, die Scherben von Unfällen und Einbrüchen. Insofern schön in der Mitte geblieben und durch die Lücken bis es breiter wurde.</p>
<p>Ich hatte langärmlig gewählt, kalt war mir trotzdem. Nicht an den Füßen aber doch am Oberkörper. Der Asphalt war gefühlt netter als Hamburg, insofern kam eine innerliche Bestätigung der Entscheidung für Schlappen am letzten Wochenende auf.</p>
<p>Die ersten 10 Kilometer des Laufes gehen wenn man vom Olympischen Platz und der Reichsstraße absieht quasi immer geradeaus auf der Bismarckstraße/17. Juni, der großen Ost-West Magistrale Berlins. Da ich von hinten gestartet aber dennoch eigentlich eher im vorderen Drittel der Läufer geschwindigkeitsmäßig angesiedelt bin hatte ich jetzt also mächtig zu überholen, das habe ich dann auch getan. Immer schön drumherum, gerne auf den Markierungsstreifen entlang, die sind schön glatt, ging es um die anderen Teilnehmer. Da kam der Abzweig für die 10km Läufer bereits, der blieb rechts liegen und weiter geradeaus.</p>
<p>Beim Überholen war das übliche Unverständnis darüber zu hören, wie man sowas Barfuss laufen kann, die zwei schönsten Kommentare waren: &#8220;Der hat bestimmt eine Wette verloren&#8221; und &#8220;Jetzt habe ich auch mal einen Barfussläufer gesehen&#8221;. Herrlich <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Jetzt kam schon der Abzweig für die Halbmarthonis, auch der blieb rechts liegen und es ging durch das Brandenburger Tor. Das war wieder eng, aber eben nur kurz. Hier gab es wieder Pflaster statt Asphalt, machte aber nix, bei weitem nicht so schlimm wie das <a href="http://www.hv23.net/2011/11/barfuss-in-dresden-ii-der-erste-halbmarathon-mit-ohne/">Fußspaltende Zeugs der Dresdener Brücken oder Altstadt</a>.</p>
<div id="attachment_1233" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-Jörn-am-Brandenburger-Tor.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-Jörn-am-Brandenburger-Tor-300x199.jpg" alt="Big25 Jörn am Brandenburger Tor" title="Big25 Jörn am Brandenburger Tor" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-1233" /></a><p class="wp-caption-text">Big25 Jörn am Brandenburger Tor, (c) Actionphoto</p></div>
<p>Schön und anders an diesem Lauf ist, das es der einzige der großen Berliner Läufe ist, wo man von Westen nach Osten durch das Brandenburger Tor läuft. Bei allen anderen (Halbmarathon, Marathon) geht es von Ost nach West.</p>
<p>An der Friedrichstraße geht es auch schon rechts rein und gleich wieder links Richtung Gendarmenmarkt. Aber halt, was ist das denn, meine Uhr vibriert mehr als üblicherweise bei jedem Kilometer &#8211; ein Blick drauf zeigt &#8220;Akku schwach&#8221;. Hmm, hat da wohl mal wieder der Stecker über Nacht nicht richtig gehalten ? Egal, ich brauch die Uhr eh nicht wirklich &#8211; die Kilometerschilder sind gewissenhaft aufgestellt und ich bin heute definitiv nicht für das schnell Laufen hier.</p>
<p>Am Gendarmenmarkt vorbei kommt eine Zeitnahmematte, man will ja schließlich sicher stellen, das den entferntesten Punkt auch alle durchlaufen. Rauf auf die Leipziger Straße und ab jetzt geht es zurück Richtung Olympiastadion. An meinem linken Sprunggelenk macht sich ein wiederkehrender Schmerz bemerkbar. Was ist das denn jetzt, den Chip trage ich doch rechts ? Doch Spätschäden aus Hamburg oder laufe ich einfach zu unsauber heute? Ich beschliesse ein wenig Tempo rauszunehmen (Noch langsamer&#8230;) und kürzere Schritte zu machen.</p>
<p>Der Potsdamer Platz geht vorbei, rechts richtung Tunnel und dann rein in die Tiergartenstraße. Ha, die Baustelle ist weg &#8211; oh Wunder, Ich dachte das Ding steht da noch ein paar Jahre. Mir fällt schon vor dem Eingang der Tiergartenstraße ein einzelner klatschender Radfahrer mit gelbem Rucksack auf, diesen sehe ich einige hundert Meter später wieder. Am Ende ging das so bis zum Olympiastadion im Abstand von einigen hundert Metern. Wen auch immer er durchgehend bejubelt hat, hat er ordentlich gemacht: Hat mir auch Spaß gemacht, obwohl ich wahrscheinlich nicht das primäre Ziel war.
</p>
<p>
Nachdem die Tiergartenstraße ein Ende hat, geht es links Richtung Urania und schließlich auf Tauentzienstraße und Kudamm. An der Ecke Nürnberger hat mich dann <a href="http://hiphopruns.wordpress.com/" title="Christoph's Gedanken zum Laufen, Kochen und dem Rest">Christoph</a> fotografiert. Netterweise darf ich das Foto hier präsentieren, zur Abwechslung gibt es mich mal von hinten zu sehen (und vielleicht hätte ich doch Photoshop nutzen sollen, um meine Teilglatze wegzuretuschieren ?)
</p>
<div id="attachment_1238" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-beim-Big25-Berlin-Hell.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-beim-Big25-Berlin-Hell-300x234.jpg" alt="Jörn beim Big25 Berlin Kudamm" title="Jörn beim Big25 Berlin Kudamm" width="300" height="234" class="size-medium wp-image-1238" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Big25 Berlin Kudamm, Photo (c) hiphopruns.wordpress.com</p></div>
<p>Der Kudamm ist eher angenehm vom Belag und in der Richtung stört mich die Schräge der Fahrbahn auch nicht so, anscheinend mag ich das Rechtsgefälle lieber als das Linksgefälle. Ab nach Rechts in die Leibnizstraße und dann links in die Kantstraße. Nun gibt erstmal die Uhr mangels Strom auf. Und von hier geht es perfide aufwärts, quasi fast bis zum Olympiastadion. Das ist eher anstrengend. Immer geradeaus geht es bis zum Theodor-Heuss-Platz und da ist dann auch die Halbmarathonmarkierung, 1:49 werden es bis dahin für mich sein. Nicht berühmt, aber wie gesagt ich bin nicht für die Zeit dabei. Die Schmerzen am linken Sprunggelenk tauchten sowohl jetzt als auch später nicht mehr auf!
</p>
<p>Die Reichsstraße hoch (im wahrsten Sinne des Wortes) und zurück zum olympischen Platz, der nette klatschende Radfahrer steht auch hier, linkskurve in Richtung dessen was mir schon seit längerem als Sorge durch den Kopf spukt, das Stück Schotter und Sand. Ob da wohl Glas bei ist, immerhin hat Hertha sich hier gestern in die Relegation geretttet, da haben bestimmt einige auch ein paar Flaschen zu viel getrunken&#8230;
</p>
<div id="attachment_1243" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-Jörn-am-Olympischen-Platz.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Big25-Jörn-am-Olympischen-Platz-199x300.jpg" alt="Big25 Jörn am Olympischen Platz" title="Big25 Jörn am Olympischen Platz" width="199" height="300" class="size-medium wp-image-1243" /></a><p class="wp-caption-text">Big25 Jörn am Olympischen Platz, Foto (c) Actionphoto</p></div>
<p>Das ängstliche Verkrampfen vor dem unbekannten Untergrund habe ich mir nach mehr als einem Jahr Barfuss-Laufen nun auch abgewöhnt und bin am Ende überrascht wie angenehm sich Sand+Schotter, noch dazu nasser Sand im Kontrast zu dem vielen Asphalt die vorigen 23km lang anfühlt. Mensch, da bleib ich &#8211; ach nee, muss ja noch etwas mehr als einen Kilometer laufen und den Einlauf in das Stadion will ich nun auch nicht verpassen. Nun gut, ab in den Tunnel und rauf auf die blaue Tartanbahn. Ihh, das Tartan fühlt sich ja gruselig noppig/rippig oder wie auch immer man das beschreiben will an. Kenne ich noch nicht, ich bin noch nie Barfuss auf einer Tartanbahn gelaufen, muss ich wohl mal für ein paar Runden wo nachholen. Und ab geht es durch das Ziel. Der Einlauf ist immer wieder nett, besonders Mucke und Licht im Tunnel!</p>
<p>Nach dem Ziel treffe ich eine nette junge Dame mit Triathlon-Vereins-Oberteil, sie sagt mir ein &#8220;Herzlichen Glückwunsch dem Barfussläufer&#8221;, ich bedanke mich artig. Habe in der Tat keinen anderen gesehen, immerhin zwei VFF Läufer sah ich! Nach der Treppe hoch raus aus dem Stadioninneren und einem Bierchen (beim Big 25 und Grand 10 gibt es immer Berliner Pilsner mit Alkohol) danach trete ich erwartungsschwer zur Abholung meines Kleiderbeutels an und male mir das Suchen aus. Aber weit gefehlt, man hat dort tatsächlich die Beutel alle ordentlich aufsortiert und über mehrere Bereiche verteilt. Das Abholen dauert viel weniger lange als das Abholen, im Nachhinein dann gut gelöst!</p>
<p>Ein schöner Lauf, der sehr gut Barfuss zu bewältigen ist. Der Einlauf in das Olympiastadion ist dann auch der Grund warum ich nächstes Jahr wieder dabei bin. Dieses Mal buche ich aber früher, damit ich nicht ans Ende muss. Ach ja, die Zeit &#8211; 2:10 gab es diesmal, für meine ersten 25 Asphalt-km Barfuss finde ich das völlig in Ordnung.</p>
<p>Das beste zum Schluss, es gab keinerlei Fußschäden. Die Blasen aus dem März sind offenbar nunmehr ausgestanden und der Laufstil stimmt auch wieder!</p>
<p>Als nächsten Lauf werde ich nach dem Stand der Dinge nächstes Wochenende einen Halbmarathon in Rostock laufen, aber das ist noch nicht final raus. Da ist jede Menge Pflaster dabei, das könnte nervig werden &#8211; aber schauen wir mal.</p>
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		<title>Der Hamburg Marathon 2012 &#8211; mit Schlappen gelaufen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 18:04:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfussschuhe]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine persönlichen Pläne für dieses Jahr sehen für dieses Jahr einen Barfuss-Marathon vor. Die Gelegenheit bei idealem Wetter hätte sich Ende April in Hamburg ergeben, ich habe sie dann allerdings nicht genutzt und bin lieber mit Schlappen gelaufen. Die Entscheidung fiel am morgen des Laufes, die 24h Zeit, die ich vorher in Hamburg verbracht habe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Meine persönlichen Pläne für dieses Jahr sehen für dieses Jahr einen Barfuss-Marathon vor. Die Gelegenheit bei idealem Wetter hätte sich Ende April in Hamburg ergeben, ich habe sie dann allerdings nicht genutzt und bin lieber mit Schlappen gelaufen. Die Entscheidung fiel am morgen des Laufes, die 24h Zeit, die ich vorher in Hamburg verbracht habe und ein paar Spaziergänge über den Hamburger Asphalt nebst einer kritischen Betrachtung der Zustände meiner Fusssohlen konnten nur zu dem Schluss führen, Schlappen anzuziehen. Im Nachhinein war dies sicher sinnvoll, die zu erwartende Abnutzung bei den vorhandenen Vorschäden hätte es sicher nicht besser gemacht.
</p>
<p><span id="more-1172"></span></p>
<p>Insbesondere die noch ziemlich kaputte Stelle unter dem großen Zeh, welche ja einer permanenten Belastung ausgesetzt ist hätte sicher noch deutlich mehr gelitten als sie es in der Vergangenheit schon hat. Im Alltags-Barfuss-Betrieb wird die Stelle derzeit mit einem Pflaster abgedeckt, so auch in Hamburg zur Startnummer Abholung, Pasta Party und Messebesuch. Beim Lauf hielte das nicht allzu lange durch.</p>
<div id="attachment_1174" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Vorschäden-am-linken-Fuß-vor-dem-HH-Marathon.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Vorschäden-am-linken-Fuß-vor-dem-HH-Marathon-225x300.jpg" alt="Vorschäden am linken Fuß vor dem HH Marathon" title="Vorschäden am linken Fuß vor dem HH Marathon" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1174" /></a><p class="wp-caption-text">Vorschäden am linken Fuß vor dem HH Marathon</p></div>
<p>Genug des Gejammers, gehen wir zum Laufbericht über:</p>
<p>Die freitagliche Anfahrt nebst Hoteleinzug verlief problemlos, wenn man vor der Tatsache absieht das ich nie wieder meiner Navi-Software glaube das eine Fahrt durch Potsdam die Anfahrt zur Autobahn verkürzt. Potsdam meide ich in Zukunft weiträumig, sowas von vollgestaut diese Stadt, grauenvoll.</p>
<p>Am Samstag vormittag hatte sich der anfängliche Regen verzogen und ich machte mich nebst meiner Tochter auf den Weg zur Startnummernausgabe, nachdem wir am Vorabend schon den Startplatz inspiziert und ich einen ersten Eindruck vom Hamburger Asphalt gewinnen konnte. Selten hatte ich so schnell meine Startnummer, mein Nummernbereich war als ich kam de-fakto leer, die Bereiche daneben hatten jeweils erhebliche Schlangen &#8211; warum auch immer. Zum Einsammeln des Kleiderbeutels musste man sich dann noch einmal anstellen, aber das ging dann auch schnell vorrüber. Ein kurzes Schlendern über die Messe nebst dem Erwerb eines neuen Singlets, es sollte ja warm werden am nächsten Tag und alle die, die ich bisher habe scheuern irgendwie unter den Armen. Ich wurde bei Brooks fündig, erstand es und schon ging es mit der Hamburger Hochbahn zurück zum Hotel. Ist irgendwie wie Berlin, nur kleiner. Ein klein wenig erschwert wurde der Weg allerdings durch hordenweise HSV-Fans, die sich anscheinend Richtung Stadion begaben.
</p>
<div id="attachment_1175" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Barfuss-in-Hamburg-zum-Startnummer-abholen.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Barfuss-in-Hamburg-zum-Startnummer-abholen-225x300.jpg" alt="Barfuss in Hamburg zum Startnummer abholen" title="Barfuss in Hamburg zum Startnummer abholen" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1175" /></a><p class="wp-caption-text">Barfuss in Hamburg zum Startnummer abholen</p></div>
<p>Nach einem Frühstück mit ein paar Brötchen und Marmelade ging es los zum Startplatz, einen guten Kilometer zu Fuß von unserem Hotel. Den Weg hatten wir ja schon ausgekundschaftet und somit war ein losgehen um 8:15 für einen neun Uhr Start problemlos möglich. Meine Tochter hatte es sich vorgenommen, am Streckenrand ein paar Fotos zu machen und quasi mit zu reisen auf den 42km in mehreren Etappen.
</p>
<p>Ich war in Startblock F eingeteilt, wobei sich das hier in Hamburg anfühlt wie vorne. Der Start ist in direkter Sichtweite und am Ende sollten es auch nur zwei Minuten zwischen Brutto und Netto-Zeit sein, das schaffe ich in Berlin nicht, aber es sind ja auch gut vier mal so viele Starter in Berlin wie in Hamburg.</p>
<div id="attachment_1180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Startaufstellung-beim-Hamburg-Marathon.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Startaufstellung-beim-Hamburg-Marathon-300x225.jpg" alt="Startaufstellung beim Hamburg Marathon" title="Startaufstellung beim Hamburg Marathon" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1180" /></a><p class="wp-caption-text">Startaufstellung beim Hamburg Marathon</p></div>
<p>Amüsant fand ich die geringe Menge Dixi&#8217;s, das kann nicht reichen. Zusammen mit dem in den Teilnehmerinformationen niedergeschriebenen Hinweis das öffentliches urinieren eine Ordnungswiedridkeit darstellt eher ein Hohn, der nahegelegene Park &#8211; oder Wallanlage &#8211; wurde jedenfalls von etlichen genau dafür genutzt.</p>
<div id="attachment_1176" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hattori-Schlappen-beim-Hamburg-Marathon-1.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hattori-Schlappen-beim-Hamburg-Marathon-1-300x200.jpg" alt="Hattori Schlappen beim Hamburg Marathon" title="Hattori Schlappen beim Hamburg Marathon" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1176" /></a><p class="wp-caption-text">Hattori Schlappen beim Hamburg Marathon</p></div>
<p>Der Start durch anglasen (Glocke), da auf St. Pauli, dem Startgebiet, keine Schusswaffen erlaubt sind kam pünktlich und los ging es nach kurzer Verzögerung durch die Menge Mensch. Die ersten Meter führten über die Reeperbahn und dann westwärts durch Hamburg. Für mich stellte sich schon hier heraus, das die Entscheidung mit Schlappen zu laufen gut war, erstens spürte ich teilweise grobe Unebenheiten im Asphalt noch durch die Schlappen (die wirklich nicht mehr viel mehr als genau das sind) und zweitens brauchte ich nicht permanent halb auf den Boden vor mir zu achten, das tue ich sonst nämlich wenn auch nicht mit voller Aufmerksamkeit. Glassplitter vermute ich dabei weniger auf der Mitte der Straße als dann doch ab und zu mal einen größeren Stein oder ähnliches, sowas kann weh tun. Wenn man eh schon Löcher in den Sohlen hat dann versucht man die zu vermeiden. Somit konnte ich mich eifrig umschauen und die Stadt genauer betrachten, was insbesondere nach der ersten Wende (kurz nach Kilometer fünf) dann auch einen Ausblick auf den Hafen lieferte. Schön anzusehen so ein Hafen.</p>
<p>Die Teilnehmerinfos versprachen Toiletten an jedem Kilometer-Punkt, also am ersten waren es noch drei Dixies, danach noch zwei und ab dem sechsten Kilometer-Punkt dann meist eines, an Verpflegungsstellen auch mal zwei. Ich ergatterte eines bei der ersten Verpflegungsstelle.</p>
<p>Es ging dann bei Kilometer 10 abwärts in Richtung Landungsbrücken und auch gleich zur ersten Stimmungs-Hochburg der Strecke. Es war eng und voll aber nicht zu eng. Gute Stimmung hatte es auf jeden Fall. </p>
<div id="attachment_1177" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-den-Landungsbrücken-Hamburg-Marathon.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-den-Landungsbrücken-Hamburg-Marathon-200x300.jpg" alt="Jörn bei den Landungsbrücken Hamburg Marathon" title="Jörn bei den Landungsbrücken Hamburg Marathon" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1177" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn bei den Landungsbrücken Hamburg Marathon</p></div>
<p>Weiter entlang der Wasserlinie ging es bis die Strecke nach Norden drehte und dann in einem Tunnel mündete. Hier war eine gespenstische Stille und irgendwie fühlte ich mich gleich an das Bergwerk in Sondershausen erinnert. Einige Mitläufer fingen an rhythmisch zu klatschen, wohl um die Stille zu durchbrechen, half nicht wirklich.</p>
<p>Am Jungfernstieg kamen wir an die Alster mitsamt deren Wasserfontäne, vorbei an Apple-Store und Alsterhaus und dann rechts Richtung Westen, quasi gegen den Uhrzeigersinn um die Alster.</p>
<div id="attachment_1192" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hamburg-Fontäne-auf-der-Alster.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hamburg-Fontäne-auf-der-Alster-300x200.jpg" alt="Hamburg Fontäne auf der Alster" title="Hamburg Fontäne auf der Alster" width="300" height="200" class="size-medium wp-image-1192" /></a><p class="wp-caption-text">Hamburg Fontäne auf der Alster</p></div>
<p> Nun wäre es ja nur um die Alster schon nach sieben Kilometer mit der Runde vorbei, insofern führt die Strecke dann weg von der Alster durch Wohngebiete hinauf bis in die City-Nord kurz vor den Flughafen. Bis dahin geht es durch teilweise sehr nette Wohngebiete und quasi überall fanden sich Zuschauer am Rand der Strecke, Hotels zB die einfach ein paar Frühstückstische aufgebaut hatten aber auch Stimmungsnester auf Balkonen. Komischerweise waren fast alle Bands an denen ich vorbei lief gerade in einer schöpferischen Pause, es herrschte dort Stille, war wohl dem Moment geschuldet. Schade eigentlich, hätte gerne zugehört.</p>
<p>Kurz nach der Halbmarathonmarke, bei Kilometer 23 sah ich meine Tochter, die eifrig fotografierte. Den kommerziellen Fotoservice werde ich bei diesem Lauf wohl nicht in Anspruch nehmen müssen.</p>
<div id="attachment_1199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-km-23-Hamburg-Marathon.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-km-23-Hamburg-Marathon-200x300.jpg" alt="Jörn bei km 23 Hamburg Marathon" title="Jörn bei km 23 Hamburg Marathon" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1199" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn bei km 23 Hamburg Marathon</p></div>
<p>
Irgendwo zwischen Kilometer 28 und 31 hatte ich einen kurzen mentalen Durchhänger, dieser gab sich zum Glück gleich wieder und ich freute mich daran, das das exzellente Hamburger Publokum teilweise Nester auf den Mittelstreifen der Straßen gebaut hatte. Bei Kilometer 29 wurde sogar eifrig am Streckenrand gekifft, ich kann mich an den Satz &#8216;die Läufer peilen das eh nicht&#8217; erinnern, den ich hörte. Klar peilen wir das. Die Augen hätte ich sehen wollen wenn einer angehalten und nach ein paar Zügen gefragt hätte <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />
</p>
<p>
Kurz hinter Kilometer dreißig hatte ich das das Gefühl, etwas verloren zu haben. Kurz darauf noch einmal, aber ich konnte nichts fehlendes feststellen. Transponder und Startnummer nebst Haltemagneten waren noch da, die Tapes an beiden Fersen auch noch &#8211; ich wollte nicht das die Schlappen mir die Fersen aufreissen, so selten wie ich die Dinger an habe passiert das sonst. Ich sollte später feststellen was ich da verloren habe&#8230;
</p>
<p>
Ich hatte mir für den Lauf nichts vorgenommen, eigentlich wollte ich ja ohne Schlappen laufen und da mache ich mir dann gar nichts aus Zeiten und mit eigentlich auch nicht, insofern schaute ich nicht auf die Uhr. Bei Kilometer 35 sah ich dann aber eine Uhr an der Strecke und stellte erschrocken fest, das ich meiner Familie die am Eppendorfer Baum bei Kilometer 37 stehen sollte eine Durchgangszeit von frühestens 12:20 Uhr, was ca. 3h20m für die 37 Kilometer bedeutet hätte angegeben hatte. Nun war sah es aber deutlich so aus, das ich schon vor 12:10 dort sein würde. Also kramte ich mein Lauftelefon raus und versuchte mehrfach anzurufen, ging aber keiner ran. Ist ja auch laut da. Ich hoffte dann mal, das man dort eher etwas früher anträte. Abgesehen von dem Problem das ich zu früh eintreffen würde machte ich mir dann auch mal über meine Zielzeit Gedanken und überprüfte meinen Zustand, der eigentlich ziemlich gut war. Eine Kurze Überschlagsrechnung ergab das ich es unter 3:40 schaffen könnte wenn ich einen 5er Schnitt laufe, ok also dann mal noch ein wenig Tempo rein und Gas geben. Erstaunlicherweise ging das gut, ab jetzt wurde kräftig überholt.
</p>
<p>
Am Eppendorfer Baum erspähte ich dann auch meinen Vater, der ein schönes Foto machte &#8211; ich war wirklich noch erstaunlich gut drauf.
</p>
<div id="attachment_1178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-km-37-in-Hamburg.jpeg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-bei-km-37-in-Hamburg-300x225.jpg" alt="Jörn bei km 37 beim Hamburg Marathon" title="Jörn bei km 37 beim Hamburg Marathon" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1178" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn bei km 37 beim Hamburg Marathon</p></div>
<p>Danach wurde es zeitwelig sehr eng, ein TV Team begleitete einen Staffel-Läufer und fuhr de-fakto im Weg, ein paar gefährliche Manöver mit zwei Motorrädern folgten und zum Glück wurde dann die Straße breiter. Es stellt sich die Frage, warum man an solchen Engstellen mitten im prallen Läuferfeld mit zwei Motorrädern rumfahren muss, da hätte böse was passieren können.
</p>
<p>In Richtung Kilometer 39/40 stellte ich eine perfide Besonderheit der Hamburger Strecke fest, quasi ein wenig wie in Wien. Es ging bergauf, nicht viel aber doch merklich. Und das nach der Distanz und beim Gas-geben. Nun gut, meine heimatliche Strecke geht auch auf den letzen drei Kilometern immer zwei davon bergauf, insofern ist man das gewöhnt. Und mittlerweile war auch nur noch Tunnelblick, sollte ja schnell gehen. Ein unterbieten der 3:35 war mittlerweile denkbar, aber man verschätzt sich dann ja doch auf den letzten Metern wenn man das Ziel schon sieht wie lange einige hundert Meter auch bei einem 4:10er Schnitt brauchen. Es wurden dann am Ende 3:35:37, unerwartete persönliche Bestzeit für mich.
</p>
<p>In den Splits sieht man gut den Tunnel (kein GPS) und das Gas geben hinten raus.</p>
<div id="attachment_1187" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hamburg-Marathon-Splits.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Hamburg-Marathon-Splits-300x56.png" alt="Hamburg Marathon Splits" title="Hamburg Marathon Splits" width="300" height="56" class="size-medium wp-image-1187" /></a><p class="wp-caption-text">Hamburg Marathon Splits</p></div>
<p>Im Ziel gab es Obst und alkoholfreies Bier, die Becher waren kleiner als in Berlin &#8211; da gibt es 0.5l, hier 0.3l, egal dann eben mehr Becher. Es war nicht so elend voll im Ziel wie in Berlin, es war eher angenehm. Vielleicht ist das auch der Unterschied zwischen 3:47 und 3:35, das habe ich in Berlin noch nicht geschafft.
</p>
<p>Spätestens im Ziel wäre es ohne Schlappen nunmehr auf Schotter und Asphaltresten unangenehm geworden, aber das wäre dann auch nicht mehr so schlimm gewesen. Am Ende war es für mich ein Start-Ziel ohne Probleme Lauf, bei einem Becher Wasser an der Hälfte der Wasserstellen und in Summe einer halben Banane, keine Gels oder Chips. Das ideale Wetter bei ca. 15 Grad tat natürlich sein übriges, auch wenn es recht windig war &#8211; das war nur an wenigen Stellen zu spüren. Wenn dann aber kräftig.</p>
<p>Nachdem ich meine Tochter wiedergetroffen hatte und diese ein Foto machte wurde mir auch klar, was ich verloren hatte. Beide Brustwarzenpflaster waren weg und jede Menge Haut dort wo diese waren, das sieht man dann auch auf dem Foto. Aua.
</p>
<div id="attachment_1179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-im-Ziel-des-Hamburg-Marathons.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/05/Jörn-im-Ziel-des-Hamburg-Marathons-200x300.jpg" alt="Jörn im Ziel des Hamburg Marathons" title="Jörn im Ziel des Hamburg Marathons" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1179" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn im Ziel des Hamburg Marathons</p></div>
<p>Ein schöner Lauf durch eine schöne Stadt. Gefühlt ein teilweise sehr rauer Asphalt. Meine Tochter sah einen Läufer, der in Huaraches unterwegs war aber keinen Barfüssler. Vermutlich war meine Entscheidung für die Schlappen sehr richtig.</p>
<p>Danke an ein super Publikum in Hamburg und meine Tochter für die Fotos.</p>
<p>Als nächsten Lauf gibt es den Berliner Big 25 in der 25km Variante, den auch wieder Barfuss. Muss ja für den Berlin Marathon, der dann auch ohne Schlappen gelaufen wird üben.</p>
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		<title>Auf dem Weg zum Ganzen: Der 32. Berliner Halbmarathon barfuss gelaufen</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 23:07:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuss geeignet]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Asphalt]]></category>
		<category><![CDATA[Becher]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Halbmarathon]]></category>
		<category><![CDATA[Gel Station]]></category>
		<category><![CDATA[Opferschicht]]></category>
		<category><![CDATA[Plastikbecher]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mir es ja für das Jahr 2012 vorgenommen einen Marathon ohne Schuhe also mit Haut auf Boden oder umgangssprachlich auch Barfuss genannt zu Laufen. Neben dem generellen Laufen langer Strecken im Rahmen des üblichen Marathontrainings (das kann ich nach nunmehr sechs Marathons mittlerweile einigermaßen) muss man dafür die Füße trainieren, neben den Muskeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir es ja für das Jahr 2012 vorgenommen einen Marathon ohne Schuhe also mit Haut auf Boden oder umgangssprachlich auch Barfuss genannt zu Laufen. Neben dem generellen Laufen langer Strecken im Rahmen des üblichen Marathontrainings (das kann ich nach nunmehr sechs Marathons mittlerweile einigermaßen) muss man dafür die Füße trainieren, neben den Muskeln und Gelenken auch die Sohlen. Und was liegt dabei näher als dies durch Laufen eines Halbmarathons zu tun. Wo schafft man es sonst quasi komplett 21km Asphalt verschiedener Art unter die Sohlen zu bekommen, ohne sich mit anderen mechanisierten Verkehrsteilnehmern um die Strecke streiten zu müssen.</p>
<p><span id="more-1138"></span></p>
<p>Gedacht, gemacht &#8211; angemeldet für den Berliner Halbmarathon am 1. April 2012 hatte ich mich routinemäßig kurz nach Eröffnung der Teilnehmeranmeldung und so musste nur noch das Klima mitspielen, damit das einigermassen problemlos möglich wird. Durch die im Winter ja (leider) übliche Kälte und Nässe war ein vernünftiges Barfuss-Laufen erst ab Anfang März möglich. Somit hatte ich nicht so viele Barfuss-Trainigskilometer machen können, gute 100km habe ich aber doch zusammen bekommen und das lies mich schließen, das dies in diesem Jahr etwas wird.</p>
<p>Der Wetterbericht für den 1. April verschlechterte sich dann in Rahmen der letzten Tage vor dem Lauf permanent und pendelte sich dann aber auf kalte -2 bis 7 Grad bei zeitweisem Sonnenschein ein. Zur Startzeit (10:45) sollten es 3 Grad sein. Nun, drei Grad ist nicht viel &#8211; bei meinem ersten Barfuss-Halbmarathon in Dresden in 2011 war es auch nicht mehr und da hatte ich deutlich kalte Füße. Das wollte ich diesmal vermeiden.</p>
<p>Somit zog ich für den Renntag trotz des Wettkampfes eher sehr warme Klamotten an. Die Theorie besagt das je mehr überschüssige Wärme der Körper so hat das auch die Füße dann genug davon abbekommen und nicht frieren. Also, lange Hosen, T-Shirt und dicke Jacke. Dazu Mütze und (!) Handschuhe. Ich war vermutlich einer der am wärmsten eingepackten Teilnehmer.
</p>
<p>Da ich noch einige leichte Schäden an den Füßen hatte, die ich mir bei einem etwas übertriebenen kalten und nassen Trainingslauf vor zwei Wochen zuzog hatte ich diese Bereich mit Kinesio-Tape abgeklebt. Der Zweck war hier, das es eine Opferschicht vor der Haut gibt, die eben dran ist bevor es die Haut erwischt.</p>
<div id="attachment_1145" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Fuß-mit-Vorschaden.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Fuß-mit-Vorschaden-300x225.jpg" alt="Fuß mit Vorschaden" title="Fuß mit Vorschaden" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1145" /></a><p class="wp-caption-text">Fuß mit Vorschaden</p></div>
<p>Die Anreise zum Start vollzog ich mittels zur Abwechslung mal fahrender Berliner S-Bahn und angezogenen Feelmax-Schlappen, die Füße bekommen noch genug zu tun und müssen nicht schon vor dem Lauf frieren. Es herrschte abgesehen von der Außentemperatur eisiger Wind zwischen 10-30km/h aber es war wenigstens Sonnig, zumindest da wo die Sonne hinkam.</p>
<p>Das Starterfeld machte noch einen größeren Eindruck als im Jahr davor, es waren nach der Statistik 3000 mehr also in Summe knapp 30.000 Menschen. Für mich hatte es Startblock C geheißen, war angesichts meiner Barfuss-Zielzeit von etwa 1:45h auch angemessen war. (C ist für 1:40 &#8211; 1:49:59 vorgesehen). Ich kann zwar grundsätzlich auch schneller laufen, aber das habe ich Barfuss auf Asphalt bei der Distanz noch nicht probiert, will ich heute auch sehr definitiv nicht. Das Ziel ist es ohne Schäden anzukommen und zu schauen, inwiefern das auf die volle Distanz ausdehnbar ist.
</p>
<p>Eng und voll war es, deutlich. Irgendwann kam dann auch der Start und nach gut 5 Minuten kam auch ich zur Startlinie, die Schlappen waren 30 Sekunden vor dem Start in der Jacke verschwunden, ein Konzept das sich für kalte Tage echt bewährt hat.</p>
<div id="attachment_1160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Mit-Schlappen-vor-dem-Start.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Mit-Schlappen-vor-dem-Start-300x225.jpg" alt="Mit Schlappen vor dem Start" title="Mit Schlappen vor dem Start" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1160" /></a><p class="wp-caption-text">Mit Schlappen vor dem Start</p></div>
<p>Die ersten Kilometer durch die Stadt fühlten sich interessant an, der Asphalt im Ostteil der Stadt ist doch anders als der im Westteil den ich bisher kenne. Eher grobporiger, es mag auch daran liegen das dieser im Regelfall neuer ist als der in den Westbezirken. Eine Annahme sollte sich schnell als richtig erweisen, es macht Sinn von den Rändern der Straßen fern zu bleiben und von Teilen auf denen normalerweise nicht gefahren sondern geparkt wird. Dort liegt jede Menge Dreck und sogar Glas. Also immer schön fern davon halten! Tut man das nicht, tut es eben weh oder gibt Löcher.</p>
<p>Auf dem 17. Juni kam es zur ersten Verpflegungsstelle, Eierlaufen um berstende Plastikbecher. Nicht schön, warum bitte verwendet man in Berlin diese scharfkantigen Becher, die beim darauf Treten brechen.  Ich kann mir gut vorstellen das es (noch) weiter hinten da echt unangenehm wird, den Dingern auszuweichen. Immerhin gibt es keine &#8220;Gel-Stationen&#8221; wie beim Berlin Marathon, da möchte ich mir noch gar nicht vorstellen wie die Füße am Boden kleben werden &#8211; das habe ich noch böse mit Schlappen in Erinnerung vom letzten Jahr.
</p>
<p>Nach der Kurve am Schloss Charlottenburg kommt ein kurzes Stück Kopfsteinpflaster, das übrigens viel weniger schnell Wärme speichert als Asphalt. War einfach kalt und halt hubbelig, kein Vergleich zum Dresdener Pflaster aber trotzdem nervig.</p>
<p>Große Teile des Kurfürstendamm, wobei auf der linken Seite stadteinwärts gelaufen wird, sind sehr abschüssig nach Links. Das ist insofern unangenehm, als das man schief auftreten muss und es gibt keine Möglichkeit, dem auszuweichen. Nicht wirklich ein Problem, aber auffällig. Der Asphalt dort ist übrigens definitiv glatter und angenehmer. Mittlerweile, das ist so km 12, signalisieren die Füße auch deutlich, das der Boden sie eher fordert, die Reize nehmen zu.</p>
<p>Unterwegs Richtung Potsdamer Platz nehme ich ab und zu mal die weißen Streifen, um den Füßen was Glattes zu bieten, die permanent raue Oberfläche ist doch eher anstrengend. Und mir ist langsam echt warm, es gibt keine kalten Füße aber dafür ist der Rest des Körpers viel zu warm. Also Mütze aus, Handschuhe aus und ab in die Jackentaschen. Das hilft ein wenig. Ich hoffe zu dem Zeitpunkt, das es ab und zu ein gutes Foto geben wird &#8211; es gibt ja einen Bilderdienst beim Berliner Halbmarathon. Aber am Checkpoint-Charlie wo ein beliebter Foto-Punkt ist sehe ich schon, das der Fotograf auf meiner Straßenseite gerade nicht auf der Leiter steht. Nun gut, vielleicht hat ja einer der anderen gut abgedrückt, die Jahre davor hat das immer geklappt.</p>
<p>Die letzten Meter auf der Leipziger Straße werden anstrengend, ja da geht es (leicht) &#8220;bergauf&#8221; und mir ist einfach nur warm. An der Geschwindigkeit kann es nicht wirklich liegen, den knapp über 5er Schnitt laufe ich sonst mit deutlich weniger Anstrengung. Ich bin definitiv zu warm gekleidet. Um eine Kurve geht es noch und dann ab ins Ziel. Mit 1:47 komme ich rein, jetzt aber ab in Richtung Bierstand.
</p>
<div id="attachment_1163" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Geschafft-Berliner-Halbmarathon-2012-Barfuss.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Geschafft-Berliner-Halbmarathon-2012-Barfuss-300x225.jpg" alt="Geschafft - Berliner Halbmarathon 2012 Barfuss" title="Geschafft - Berliner Halbmarathon 2012 Barfuss" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1163" /></a><p class="wp-caption-text">Geschafft - Berliner Halbmarathon 2012 Barfuss</p></div>
<p>Aua, da hat sich noch jemand eine Überraschung für die Barfuss-Läufer ausgedacht, das Areal hinter dem Ziel und vor dem Bierstand ist wohl in Erwartung von überfrierender Läufer-Nässe gut gestreut. Und das nach der Distanz. Gut, hält man aus aber schön ist es nicht. Die Zeitmessmatten waren angenehm weich dafür <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Nach dem Einsammeln der Medallie und einer Bekanntschaft mit dem kalten Wind in ruhendem Zustand hole ich die Schlappen raus, um die Füße zu schonen und ab geht es Kleiderbeutel einsammeln, umziehen und ab in Richtung Heimat, die Rückfahrt verläuft problemlos.</p>
<p>Wieder zu Hause angekommen erst einmal schauen was die Füße so &#8220;sagen&#8221;, die Opferschicht hat an einem Fuß gehalten, am anderen ist sie &#8211; hmm &#8211; geopfert worden. Die Reste der darunter befindlichen Blasen sind nun auch endlich runter und die neue Haut liegt frei. Ansonsten ist nichts kaputt, offen oder ähnliches. Das geht also, wenn man eine Vorschäden an den Füßen hat. Laufen kann ich auch noch ohne Probleme und es gibt im Gegenzug zu Dresden keinen Auftauschmerz.</p>
<div id="attachment_1144" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Fuß-mit-Opferschicht.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Fuß-mit-Opferschicht-300x225.jpg" alt="Fuß mit Opferschicht" title="Fuß mit Opferschicht" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1144" /></a><p class="wp-caption-text">Fuß mit Opferschicht</p></div>
<p>Fazit: Die Veranstaltung ist zu voll, viel zu voll. Ich lauf aber trotzdem das nächste mal wieder mit. Die Füße halten das auf dem Halben aus, das Prinzip des Warm-Anziehens hilft definitiv gegen kalte Füße aber man kann es damit auch übertreiben. De-Fakto müsste man das runterregeln können, zB durch Ausziehen einer Schicht. Da gilt es noch zu üben, genauso am Umstand das es mir die Haut an den Zehen runterreibt &#8211; Form, Form, Form !</p>
<p>Laufe ich dann jetzt Hamburg auf ganzer Distanz Barfuss ? Schauen wir mal.</p>
<p>Ach ja, der Fotodienst. Es gibt ein paar Fotos von mir &#8211; alle scheusslich, und abgesehen davon will man für eines davon schon 25€ haben, bei allen dann in Summe 44.95€ für einen Download. Das finde ich einfach mal frech. Wer sie sehen will, mit den obigen Daten bekommt man Sie auf <a href="http://www.marathonfoto.com" target="_new">Marathonfoto</a> zu sehen.</p>
<p><div id="attachment_1147" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Verbesserungspotential.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Verbesserungspotential-225x300.jpg" alt="Verbesserungspotential: Die Fußschäden nach dem Lauf" title="Verbesserungspotential: Die Fußschäden nach dem Lauf" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1147" /></a><p class="wp-caption-text">Verbesserungspotential: Die Fußschäden nach dem Lauf</p></div><br />
Das Bild sieht übrigens deutlich schlimmer aus als es ist. Da wo die Haut am großen Zeh fehlt war eine Blase, die Haut darunter ist prima ok und nach einer ordentlichen Reinigung ist das alles auch nicht mehr schlimm und war schon am nächsten Tag wieder im Alltags-Barfuss Einsatz.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F04%2Fauf-dem-weg-zum-ganzen-der-32-berliner-halbmarathon-barfuss-gelaufen%2F&amp;title=Auf%20dem%20Weg%20zum%20Ganzen%3A%20Der%2032.%20Berliner%20Halbmarathon%20barfuss%20gelaufen" id="wpa2a_8"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F04%2Fauf-dem-weg-zum-ganzen-der-32-berliner-halbmarathon-barfuss-gelaufen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Der Schneeglöckchenlauf in Ortrand</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 22:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss]]></category>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>
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		<category><![CDATA[Streuselschnecke]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach einem 30km Trainingslauf mit Verpflegung hatte ich mir für Mitte/Ende März (24.3.2012) den Schneeglöckchenlauf in Ortrand, Brandenburg ausgesucht. Vor dem Hamburg Marathon Ende April wollte ich noch ein paar längere Läufe machen und da kommen Veranstaltungen über Distanzen von 30km genau richtig. Abgesehen davon schrieb die Runners World, das es dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach einem 30km Trainingslauf mit Verpflegung hatte ich mir für Mitte/Ende März (24.3.2012) den <a href="http://www.schneeglocke.de" target="_new">Schneeglöckchenlauf</a> in Ortrand, Brandenburg ausgesucht. Vor dem Hamburg Marathon Ende April wollte ich noch ein paar längere Läufe machen und da kommen Veranstaltungen über Distanzen von 30km genau richtig. Abgesehen davon schrieb die Runners World, das es dort eine Medallie in Form einer Schneeglocke gibt, die dann auch klingelt.</p>
<p><span id="more-1127"></span></p>
<p>Die Online-Anmeldung war schnell erledigt, schön war das man dort auch seinen Championchip benutzen konnte und das sogar ohne das Mika die Zeitnahme macht. Ist eben auch nur ein &#8211; wenn auch teurer &#8211; RFID-Transponder, den man mit anderer Hardware auch auslesen kann. Die Nummer musste man nicht angeben, das wurde durch simples Einlesen erledigt.
</p>
<p>Ortrand ist ca. 150km von mir zu Hause per Auto entfernt, der Lauf um 13 Uhr &#8211; da könnte man auch am  gleichen Tag an-/und abreisen. Da ich gerne ein wenig Tourismus betreibe, buchte ich mir ein Hotel für Freitag bis Sonntag am Ort. War nicht wirklich schwierig, gab nur eines das man mittels Suchmaschine finden konnte. Ungewohnt war das ich dafür anrufen musste. Eine Online-Buchung über die üblichen Verdächtigen war nicht vorgesehen.
</p>
<p>Die freitagliche Anreise verlief trotz sehr hoher Verkehrsdichte problemlos. Eine kurze Erkundung des Ortes brachte dessen Übersichtlichkeit zu Tage, abgesehen davon war es bitter kalt am Abend und die Wege hatten noch jede Menge Rollsplit, das prickelte an den Füßen. Später führ ich dann noch zur örtlichen Autobahnnahen Tankstelle, um Wasser zu holen. Was ich nicht verstand ist das &#8220;bis gleich&#8221; das mir die Kassiererin zum Abschied sagte. Nun gut, man wundert sich ja nicht wirklich. Danach ab ins Bett.</p>
<div id="attachment_1132" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Sonnenuntergang-in-Ortrand.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Sonnenuntergang-in-Ortrand-300x225.jpg" alt="Sonnenuntergang in Ortrand" title="Sonnenuntergang in Ortrand" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1132" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenuntergang in Ortrand</p></div>
<p>Am nächsten Morgen ein nicht zu frühes Frühstück und dann auf zur Ausgabe der Startnummern. Vom Hotel bis zum Veranstaltungsort waren es vielleicht 1000m, die Startnummer war schnell gefunden und zur Überraschung gab es dann einen Kleiderbeutel des Berliner Velothons nebst einer Fahrrad-Trinkflasche. Ich hätte ja bei einem Lauf mit so ziemlich allem gerechnet, aber nicht mit dem Kleiderbeutel einer Radveranstaltung. Auch gut, gucken eben die Radfahrkollegen ein wenig merkwürdig wenn ich mit sowas durch die Gegend latsche.</p>
<div id="attachment_1133" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Startnummer-mit-Starterbeutel-Velothon-e1333666021119.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Startnummer-mit-Starterbeutel-Velothon-e1333666021119-225x300.jpg" alt="Startnummer mit Starterbeutel Velothon" title="Startnummer mit Starterbeutel Velothon" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1133" /></a><p class="wp-caption-text">Startnummer mit Starterbeutel Velothon</p></div>
<p>An der Mehrzweckhalle, wo Start- und Ziel sein sollten gab es neben Wurst und Getränkeständen (lecker duftende) Pizza-on-demand und einen Eis-Stand. Gut, denn an diesem Tag war es warm und zwar sehr warm. Kein Vergleich mit der Nacht davor &#8211; es waren immerhin 19 Grad angesagt. Also kurze Hosen, Singlet, so wenig wie eben geht. Endlich Frühling. Ein kurzer Umweg zurück zum Hotel führte mich dann in den örtlichen Supermarkt (um Wasser zu kaufen, denn im Hotel hatte es keine Minibar) und zum Bäcker. Die Streuselschnecken sehen dort echt anders aus als bei uns in Wannsee. Nach einer kurzen Stärkung auf zum Start.</p>
<p>Pünktlich vor Ort zum Start der 15 und 30 km reihte ich mich im vorderen Mittelfeld ein und freute mich, über den zum Start aufspielenden Spielmannszug. Was es nicht alles gibt. Dann ging es auch schon los. Ich habe aus den Informationen zum Lauf nicht wirklich herauslesen können, wie die Streckenbeschaffenheit ist und mangels Motivation im schlimmsten Fall 30km Schotter Barfuss laufen zu müssen hatte ich meine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006W9J2R0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B006W9J2R0">Hattori Schlappen</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B006W9J2R0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> an.</p>
<p>Auf den ersten paar Kilometern stellte ich nun erstmal zwei Dinge fest, der Boden war bisher sehr angenehm &#8211; die Schlappen hätten (bis dahin) ausbleiben können und es war echt warm, fast schon Gefahr von Sonnenbrand. Relativ zügig mit knapp über 5min/km ging es konstant voran durch kleine Ortschaften über Radwege und Straßen, dann über eine Autobahnbrücke &#8211; whew, mal was zu sehen von oben. Kurz danach teilte sich dann auch das Feld in 15km und 30km, so das sich mein unbekannter junger Begleiter, der überraschenderweise konstant die ganze Zeit neben mir lief nun nett verabschiedete. Bald zeigte sich dann auch deutlich das die Entscheidung für Schlappen definitiv richtig war, ab da dann Waldwege mit viel bis sehr viel Schotter.  Das ging bestimmt 8-9km so,  um dann wieder auf Straßen und noch mal schotterigen Waldwegen zu landen. Teilweise schon mit Schlappen eher unangenehm &#8211; aber laufbar. Barfuss grundsätzlich auch machbar, für mich aber deutlich zu scheusslich.</p>
<p>Bei gut 15km hatte ich einen ziemlichen Durchhänger, wurde deutlich langsamer und hatte Probleme mit dem Magen, der Bissen Streuselschnecke war wohl eine schlechte Idee. Wenn man so ein Problem hat, dann muss man sich ablenken &#8211; hier wurde dann zum Vorteil, das da jemand hinter mir lief, der sich eine diebische Mühe gab, mich zu überholen &#8211; darauf hin habe ich mich daran festgeklammert, mich nicht überholen zu lassen und hab das auch bis zum Ende des Laufes so beibehalten. Nach gut 2-3km ging es mit mir wieder aufwärts und ich konnte dann bis zum Ziel ein ordentliches Tempo halten. Auf dem Rückweg vor der Autobahn gab es nochmal eine Einlage des Spielmannszuges.</p>
<p>Der Zieleinlauf war eher kurvig, es ging quasi um die Ecke in die Halle. Dort gab es erfreulicherweise alkoholfreies Erdinger in ausreichender Menge (ohne Wartezeit, viel netter als bei Großveranstaltungen) und kleine Brezel, machte glücklich. Draußen am Stand dann noch ein Eis und ab ins Hotel was richtiges zu Essen suchen.</p>
<p>Da es am Ort nicht wirklich viele Alternativen gab (außer einem Asia-Restaurant bei dem es quasi nur Fleischgerichte gab) landeten wir wieder beim Fisch im Hotel (sonst eher Wildlastig, aber der Fisch war gut). Den Abend langsam ausklingen lassen und ab ins Bett, um am nächsten Morgen die Heimreise anzutreten.</p>
<div id="attachment_1134" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Waffen-Zierwerk-im-Hotel.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Waffen-Zierwerk-im-Hotel-e1333637164461-300x225.jpg" alt="Waffen-Zierwerk im Hotel" title="Waffen-Zierwerk im Hotel" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1134" /></a><p class="wp-caption-text">Waffen-Zierwerk im Hotel</p></div>
<p>Ein netter, sehr gut organisierter Lauf. Leider nicht zum angenehmen Barfuss-Laufen geeignet, aber ideal um eine 30km Strecke mit Verpflegung und Abwechslung zu laufen. Die Unterwegs-Verpflegung war übrigens auch ausgezeichnet, Cola, Tee, Brezel, Obst und was nicht noch alles &#8211; ich nehme immer nur Wasser, insofern habe ich davon leider wenig. Vielleicht sollte ich das mal ändern.</p>
<p>Fazit: Finger weg von den Streuselschnecken und Übernachten muss man nicht, das geht mit morgens hin und abends zurück.</p>
<div id="attachment_1150" class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Schneeglöckchen-Medallie.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/04/Schneeglöckchen-Medallie-224x300.jpg" alt="Schneeglöckchen Medallie" title="Schneeglöckchen Medallie" width="224" height="300" class="size-medium wp-image-1150" /></a><p class="wp-caption-text">Schneeglöckchen Medallie</p></div>
<p>Gerne wieder, auch sehr angenehm war das ich die ganze Zeit (vom Lauf abgesehen) ohne Murren barfuss verbringen konnte (Hotel, Essen, Einkauf etc.)</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F04%2Fder-schneeglockchenlauf-in-ortrand%2F&amp;title=Der%20Schneegl%C3%B6ckchenlauf%20in%20Ortrand" id="wpa2a_10"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F04%2Fder-schneeglockchenlauf-in-ortrand%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Laufen in der Schorfheide: Der Natur-Marathon in Marienwerder</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 15:46:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss geeignet]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<category><![CDATA[30km]]></category>
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		<category><![CDATA[Marienwerder]]></category>
		<category><![CDATA[Naturmarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach Trainingsstrecken um die 30km mit Verpflegung, auch Wettkämpfe genannt, zur Vorbereitung auf meinen diesjährigen Frühjahrs-Marathon in Hamburg fiel mein Blick auf den am 17.03.2012 stattfindenden Naturmarathon in Marienwerder. Wie die meisten Wettkämpfe im Osten der Republik findet dieser an einem Samstag statt und der Start ist auch schon um 10:00 Uhr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Trainingsstrecken um die 30km mit Verpflegung, auch Wettkämpfe genannt, zur Vorbereitung auf meinen diesjährigen Frühjahrs-Marathon in Hamburg fiel mein Blick auf den am 17.03.2012 stattfindenden <a href="http://www.naturmarathon.de" title="Naturmarathon in Marienwerder" target="_new"> Naturmarathon in Marienwerder</a>. Wie die meisten Wettkämpfe im Osten der Republik findet dieser an einem Samstag statt und der Start ist auch schon um 10:00 Uhr, daher entschloss ich mich, mir in der Umgebung eine Bleibe zu suchen, damit ich nicht morgens aus Berlin anreisen musste.</p>
<p>Nach einem kurzen Suchen im Internet landete ich auf dem Gut Sarnow, wo ich mich dann für zwei Nächte einmietete, der Zimmerpreis hielt sich in Grenzen und ich wollte mir die Umgebung noch ein wenig nach dem Lauf ansehen, ohne gleich nach Berlin zurück fahren zu müssen.</p>
<p>Nach einem endlosen Stau aus der Stadt raus am Freitag Abend, kamen meine Frau und ich gegen 1900 im Hotel an, bezogen unser Zimmer (wir waren die einzigen Gäste an dem Abend) und liessen uns ein Abendessen im Hotelrestaurant schmecken. Es gab Fisch und leckeren Weisswein, was will man mehr.</p>
<p><span id="more-1113"></span></p>
<p>Am nächsten morgen hatten wir das Frühstück für 8 Uhr erbeten, es gab für mich Brötchen mit Marmelade und ein Ei. Dazu gab es einen wirklich netten Blick über die Pferdekoppeln hinter dem Hotel.</p>
<div id="attachment_1114" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Blick-vom-Gut-Sarnow.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Blick-vom-Gut-Sarnow-300x225.jpg" alt="Blick vom Gut Sarnow" title="Blick vom Gut Sarnow" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1114" /></a><p class="wp-caption-text">Blick vom Gut Sarnow</p></div>
<p>Bereits jetzt deutete sich an, das es eher warm werden würde. Um kurz nach 9 Uhr setzte ich mich dann ins Auto und fuhr bei dann schon herrschenden 14 Grad offen die 10km nach Marienwerder, suchte einen Parkplatz im Ort (fand auch einen, es herrschte schon völlige Überlast dort im Ort) und begab mich, um meine Startnummer (mit eingebautem Transponder) einzusammeln. Ich hatte für die 31.5km gemeldet, das sind 3 Runden a 10.5km. Man hätte auch einen ganzen mit vier Runden laufen können, die Frage stellte sich nur warum so früh im Jahr. Insofern für mich nur 3/4 der Strecke.</p>
<p>. Aufgrund der Menge Menschen (gut 900 waren es in Summe) wurde in zwei Intervallen gestartet, erst die 10.5er und Halbmarathonis und dann die für 3/4 und den Ganzen 10 Minuten später, also um 10:10 Uhr. Da die wenigen Dixies wie immer in totaler Überlast belegt waren, suchte ich mir einen Baum &#8211; wie viele andere auch. Ich wäre deutlich für mehr der blauen Entsorgungsstellen, das trifft aber auf zu ziemlich alle Läufe zu. Ansonsten verlief alles reibungslos dort von Seiten der Organisation.</p>
<p>Beim Start wurde es erst einmal für gut 2-3 Kilometer eng, wer es eilig hat sollte sich nach vorne stellen, sonst verliert man Zeit. Ich hatte es nicht eiliger als sonst, insofern war das mal kein Problem. Die ersten Kilometer gingen über sandigen Waldboden, fand ich gut. Nach den Schäden an meinen Füssen durch das Barfuss-Laufen wenige Tage vorher und den Umstand der unbekannten Strecke lief ich mit den Hattori-Schlappen, die mit den ohnehin schon Luftlöchern an den großen Zehen.</p>
<p>Verpflegung gab es nach 6km und beim durchqueren der Runde, d.h. quasi alle fünf Kilometer, die Auswahl war gut und für jeden ist was dabei. Ich persönlich habe es nicht so mit Verpflegung, es gab den mittlerweile sicher schon 20 Grad geschuldet bei jeder Gelegenheit einen Becher Wasser für mich.</p>
<p>Nach Waldwegen mit und ohne Sand folgte dann ein Stück von einigen hundert Metern mit fiesen Schottereinlagen, die Sorte davon, die auch durch die Schlappen noch weh tut. Besonders wenn man es schon Schäden hat. Im Normallfall sind diese Streckenteile aber mit ein wenig reduzierter Geschwindigkeit aber auch Barfuss auszuhalten. Vergleichbar mit dem Havelufer des Grundewalds. Ein asphaltierter Radweg, ein wenig Strasse und noch eine Schotterstelle sowie ein nettes Stück am Finowkanal entlang, dann eine Wendestrecke im Ort und es geht wieder durch das Ziel. Nett, es gibt Zwischenzeiten für jede Runde.</p>
<p>Der Lauf verlief für störungsfrei, die Beschilderung war ausreichend &#8211; einmal musste ich allerdings einen Mitläufer durch lautes Rufen davon abhalten, in die falsche Richtung abzubiegen &#8211; es war warm und da kann man schonmal etwas nicht mitbekommen. Er lief die vier Runden und kam auch gut an, wie ich dem Ergebnis entnehmen konnte &#8211; insofern war es noch nicht zu spät.
</p>
<p>Ich kam als 14. meiner Altersklasse und in Summe 29. rein, wenn ich den Sprecher richtig verstanden habe. Whew, die M40 ist aber ungewöhnlich stark besetzt gewesen bei dem Lauf. Normalerweise ist nicht die Hälfte aller vor einem aus der gleichen Altersklasse.</p>
<p>Ein paar Becher Tee und Wasser später machte ich mich auf zum Auto und fuhr Richtung Hotel zurück. Ein schöner Trainingslauf bei Traumwetter und das mit Versorgung. Fein das, gerne wieder. Die Strecke ist ohne Schuhe laufbar, das nächste Mal würde ich das wagen.
</p>
<p>.<br />
<div id="attachment_1116" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Super-Laufwege-in-der-Schorfheide.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Super-Laufwege-in-der-Schorfheide-225x300.jpg" alt="Super Laufwege in der Schorfheide" title="Super Laufwege in der Schorfheide" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1116" /></a><p class="wp-caption-text">Super Laufwege in der Schorfheide</p></div></p>
<p>Zum Mittag fuhren wir ein wenig die Umgebung ab und fanden uns in einem Restaurant in Eichhorst ein, dort genoss ich eine leckere Forelle und ein kleines Bier. Der Tag fand einen ruhigen Auslang.</p>
<p>Am nächsten morgen nach dem Frühstück liess ich mir ein kleines Läufchen durch die Schorfheide nicht nehmen, ich hätte mich zwar beinahe verlaufen aber wozu hat man ein <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0050HKOXQ/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B0050HKOXQ">GPS am Arm</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B0050HKOXQ" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Ich nahm diesmal meine Kamera mit und so entstanden noch ein paar nette Bilder aus der Schorfheide, wirklich sehr nett dort.
</p>
<div id="attachment_1115" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Die-Ideale-Immobilie-ruhig-gelegen.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Die-Ideale-Immobilie-ruhig-gelegen-300x225.jpg" alt="Die Ideale Immobilie ruhig gelegen" title="Die Ideale Immobilie ruhig gelegen" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1115" /></a><p class="wp-caption-text">Die Ideale Immobilie ruhig gelegen</p></div>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Flaufen-in-der-schorfheide-der-natur-marathon-in-marienwerder%2F&amp;title=Laufen%20in%20der%20Schorfheide%3A%20Der%20Natur-Marathon%20in%20Marienwerder" id="wpa2a_12"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Flaufen-in-der-schorfheide-der-natur-marathon-in-marienwerder%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Das erste Jahr barfuss im Alltag ist schon vorbei</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Mar 2012 13:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Jeden Tag Barfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Auto]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof]]></category>
		<category><![CDATA[Barfuss im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Dixi]]></category>
		<category><![CDATA[Feelmax]]></category>
		<category><![CDATA[Flugzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg]]></category>
		<category><![CDATA[Frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Roque del Conde]]></category>
		<category><![CDATA[Teneriffa]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor etwas mehr als einem Jahr entschloss ich mich im täglichen Leben auf Fußbekleidung zu verzichten. Und zwar so umfassend wie möglich. Und in der Tat, wenn ich die vergangenen zwölf Monate mal Revue passieren lasse, dann war dies doch fast komplett. Und wenn es mal Fußbekleidung gab (zu den Anlässen komme ich noch), dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor etwas mehr als einem Jahr entschloss ich mich im täglichen Leben auf Fußbekleidung zu verzichten. Und zwar so umfassend wie möglich. Und in der Tat, wenn ich die vergangenen zwölf Monate mal Revue passieren lasse, dann war dies doch fast komplett. Und wenn es mal Fußbekleidung gab (zu den Anlässen komme ich noch), dann waren dies entweder Huaraches (Sandalen) oder Feelmax Schlappen, ein oder zwei Mal gab es auch Fivefingers. Zum Laufen größerer Distanzen und wenn die Witterung zu böse war gab es dann Laufschlappen. Richtig Schuhe würde ich die aber auch nicht nennen. Was es definitiv nicht gab die ganzen letzten zwölf Monate waren Socken.
<p />
<span id="more-1072"></span><br />
Die Ausnahmen zu denen es mal was an die Füße gab waren </p>
<ul>
<li>Beerdigungen (derer zwei, zwei zu viel !), hierbei will man die ohnehin schon schlechte Stimmung nicht noch durch Abweichungen von der Norm verschlechtern. </li>
<li>Termine vor Ort bei Kunden, erklärt sich wohl von selbst.</li>
<li>Bei längeren Aufenthalten im Freien wenn es deutlich unter Null Grad hatte. Mehr als Sandalen und einmal die Feelmax-Schlappen gab es aber hier auch nicht. Und es waren nur eine Handvoll Tage diesen Winter.</li>
<li>Wie gesagt, lange Läufe insbesondere im Winter oder auf fiesem Untergrund. Da verwende ich dann entweder die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B005Q5908W/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B005Q5908W">Sole Runner</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B005Q5908W" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> oder aber die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B006W9J2R0/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B006W9J2R0">Huttoris</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B006W9J2R0" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />
</li>
<li>Ein ordentlicher Bergauf- und wieder abstieg auf Teneriffa, da gab es <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QEQTQC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002QEQTQC">Five Fingers</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002QEQTQC" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" />. Machte Sinn, wäre Barfuss auch gegangen hätte aber deutlich länger gedauert und wäre auch unangenehm gewesen bei der Menge Geröll. War schon mit den <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002QEQTQC/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B002QEQTQC">VFFs</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B002QEQTQC" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> grenzwertig. <div id="attachment_1086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Weg-Richtung-Roque-del-Conde.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Weg-Richtung-Roque-del-Conde-225x300.jpg" alt="Hier mag man was an den Füssen haben" title="Hier mag man was an den Füssen haben" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1086" /></a><p class="wp-caption-text">Hier mag man was an den Füssen haben</p></div> <div id="attachment_1085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Auf-dem-Roque-del-Conde.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Auf-dem-Roque-del-Conde-300x225.jpg" alt="Auf dem Roque del Conde" title="Auf dem Roque del Conde" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1085" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Roque del Conde</p></div></li>
<li>Ach ja, zum Abendessen im Hotel auf Teneriffa, da wollte man partout geschlossene Schuhe haben &#8211; nun gut, das habe ich ausgehalten (Auch hier die Feelmax Schlappen) und sobald ich aus dem Futterbereich raus war waren die Dinger auch wieder ab <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Wenn man von den obigen Ausnahmen absieht habe ich alles andere barfuss gemacht, Fahrten zur Arbeit im Auto oder auch in der S- und U-Bahn, Reisen inklusive Hotelaufenthalte (Wenn man sich aus der fünf-Sterne Welt raushält dann gehen meiner Erfahrung nach auch Frühstück, Mittag und Abendessen ohne Fußbekleidung), Mit der Bahn quer durch Deutschland, mit dem Flugzeug nach Österreich und Spanien (auf dem Rückflug war man jeweils etwas zickig), Restaurants, Theater, Kabaret, Elternabend, Einkaufen in normalen Läden als auch Einkaufszentren, Arztbesuche etc. Ich bin seit einem Jahr nicht mit Schuhen Auto gefahren und finde es ohne auch viel angenehmer.<div id="attachment_1097" class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-in-Freiburg-e1332679904135.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-in-Freiburg-e1332679904135-224x300.jpg" alt="Barfuss in Freiburg" title="Barfuss in Freiburg" width="224" height="300" class="size-medium wp-image-1097" /></a><p class="wp-caption-text">Barfuss in Freiburg</p></div></p>
<p><!--more--></p>
<p>Böse Zungen hat es zumindest öffentlich keine gegeben, viele Nachfragen, einige Witze gab es. Und Barfuss auf dem Dixi Klo ist es auch gar nicht so schlimm, wenn man mal von allem ab km 30 beim Berlin Marathon absieht. Niemand wäscht seine Schuhe mehrfach täglich, ich aber selbstverständlich meine Füße.</p>
<p>Die meisten Mitmenschen denken das einem als Barfüssler immer kalt ist, an die relative Kälte der Füße gewöhnt man sich, an die Texturen der Untergründe und kleine Steinchen oder gar kleine Glassplitter auch. Die Hornhaut ist ziemlich stabil aber alles andere als unangenehm. Man hält es auch durchaus einige Zeit Barfuss im Schnee aus, das geht mit Gewöhnung. <div id="attachment_1089" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-auf-dem-Brocken.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-auf-dem-Brocken-225x300.jpg" alt="Barfuss auf dem Brocken" title="Barfuss auf dem Brocken" width="225" height="300" class="size-medium wp-image-1089" /></a><p class="wp-caption-text">Barfuss auf dem Brocken</p></div><br />
Was erträglicher geworden aber immer noch als Herausforderung zu sehen ist, das ist die Kombination aus niedriger Temperatur und Feuchte. Das wird dann nach wie vor wirklich kalt. Witzigerweise schwitze ich schon nach ein paar Minuten Schlappen an den Füßen wie irre, offenbar kann der Mensch sich anpassen.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Spannenderweise habe ich auch seit fast einem Jahr keine richtige Grippe mehr gehabt, anscheinend hilft es wenn man den Körper daran gewöhnt mit Temperaturunterschieden umzugehen. Womit man auf jeden Fall umgehen lernen muss ist, das die Definition des eigenen Gefühls und des eigenen Körpers für &#8220;warm genug&#8221; definitiv weit auseinandergeht. Bestes Beispiel hierbei sind längere Läufe bei um fünf Grad. Was der Körper noch als warm genug zum nicht erfrieren sieht, das schmerzt dann beim Auftauen aber mächtig bzw. wird auch fast taub, aber eben auch nur fast.</p>
<div id="attachment_1108" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Schneckenlauf-2011.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Schneckenlauf-2011-e1332680637144-200x300.jpg" alt="Schneckenlauf 2011 Barfuss" title="Schneckenlauf 2011 Barfuss" width="200" height="300" class="size-medium wp-image-1108" /></a><p class="wp-caption-text">Schneckenlauf 2011 Barfuss, Danke an sprintefix.de für das Bild.</p></div>
<p>Tja, nun ist ein Jahr vorbei. Angefangen mit dem Barfuss im Alltag habe ich ja, weil ich Barfuss Laufen lernen wollte. Das kann ich nun recht gut, im Oktober bin ich den <a href="http://www.hv23.net/2011/11/barfuss-in-dresden-ii-der-erste-halbmarathon-mit-ohne/" title="Barfuss in Dresden II, der erste Halbmarathon mit “ohne”">Halbmarathon in Dresden Barfuss gelaufen</a>. Für dieses Jahr habe ich mir die volle Distanz vorgenommen, nicht in Dresden sondern in Hamburg und/oder Berlin. Zur Einstimmung gibt es den Berliner Halbmarathon am 1.4. mal ohne Schuhe, quasi als Generalprobe für längere Events dieses Jahr. War es in letzter Zeit noch zu kalt um nennenswerte Distanzen ohne Schlappen zu laufen, geht es seit Anfang März wieder los. Dem Alltagszustand war es zu verdanken, das die ersten 12km zum Wiedereinstig ohne jede Schramme oder Schäden gingen. Beim zweiten Lauf über die gleiche Distanz aber diesmal nasskalt, auf leichtem Schotter und vollständig Vorfuß gelaufen gab es dann ordentliche Blasen an den Füßen, nun gut, da muss ich wohl noch dran arbeiten.<div id="attachment_1092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Lohn-für-einen-unsauberen-Laufstil-bei-Kälte.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Lohn-für-einen-unsauberen-Laufstil-bei-Kälte-300x225.jpg" alt="Lohn für einen unsauberen Laufstil bei Kälte" title="Lohn für einen unsauberen Laufstil bei Kälte" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1092" /></a><p class="wp-caption-text">Lohn für einen unsauberen Laufstil bei Kälte</p></div></p>
<p>An meinem Laufstil gibt es noch einiges zu verbessern, da wird noch zu viel auf den Fersen rumgetrampelt. Aber ich mach das ja auch erst ein Jahr. Ach ja, verletzt habe ich mich beim Laufen übrigens die letzten zwölf Monate gar nicht (von ab und zu Blasen mal abgesehen), keine kaputten Gelenke, Sehnen oder ähnliches und das bei 3500km in 2011. Das ist definitiv eine bessere Bilanz als noch in 2010 und es scheint auch in 2012 so weiterzugehen. Für die leistungshungrigen unter uns, schneller bin ich auch geworden &#8211; nicht viel aber immerhin gut 5 minuten auf der halben Distanz, von 1:43 auf 1:38.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Definitiv nicht mehr missen möchte ich die vielen Sinneseindrücke, den warmen Boden wenn die Sonne drauf scheint, Tau am morgen oder auch die Fußbodenheizungen in einigen Läden die besonders im Winter angenehme Überraschungen sind. Die neue Beweglichkeit der Füße hilft auch im Alltag, immer öfter kommen diese zu anderen Funktionen als drauf rumzulaufen zum Einsatz. Man kann damit prima Dinge halten, wenn man die Hände schon anders braucht, oder auch Sachen aufheben. Neulich habe ich Kabel durch einen Kabelkanal gezogen, indem ich oben mit einer Hand das Kabel geführt habe während ich es mit dem Fuß unten aus dem Kanal rauszog. Und das passiert mittlerweile schon so von alleine, das es einem erst auffällt wenn man drüber nachdenkt.</p>
<p>Der einzige Nachteil der mir bisher aufgefallen ist, das jedem neuen Menschen dem man im Leben so begegnet als erstes mal der Eindruck/die Erinnerung bleibt, das man derjenige ist, der keine Schuhe trägt. Das kann von Nachteil sein mit primär diesem Eindruck (der erste zählt ja bekanntermaßen) in Erinnerung zu bleiben. Es gibt aber definitiv schlimmere erste Eindrücke als das denke ich.</p>
<p>Ich mache weiter und gehe positiv in das nächste Jahr mit ohne Schuhe.<div id="attachment_1100" class="wp-caption aligncenter" style="width: 234px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-Berlin-Hauptbahnhof.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/03/Barfuss-Berlin-Hauptbahnhof-224x300.jpg" alt="Barfuss Berlin Hauptbahnhof" title="Barfuss Berlin Hauptbahnhof" width="224" height="300" class="size-medium wp-image-1100" /></a><p class="wp-caption-text">Barfuss Berlin Hauptbahnhof</p></div></p>
<p>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Fdas-erste-jahr-barfuss-im-alltag-ist-schon-vorbei%2F&amp;title=Das%20erste%20Jahr%20barfuss%20im%20Alltag%20ist%20schon%20vorbei" id="wpa2a_14"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Fdas-erste-jahr-barfuss-im-alltag-ist-schon-vorbei%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>LSI 9260 und Windows 2008R2 Installation (mit ohne SP1)</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 09:56:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Defekt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Genervt]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich finde es deprimierend wie schlecht in den letzten Jahren die Dokumentation von Releases und Driver-Integrationen geworden ist. Heutiges Beispiel man nehme eine WIndows 2008R2 x64 Install DVD und versuche dies auf einem Server mit LSI 9260 SAS Controller zu installieren. Oh, da braucht es Treiber jammert das windows. Richtig. Man lädt also die Treiber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es deprimierend wie schlecht in den letzten Jahren die Dokumentation von Releases und Driver-Integrationen geworden ist. Heutiges Beispiel man nehme eine WIndows 2008R2 x64 Install DVD und versuche dies auf einem Server mit LSI 9260 SAS Controller zu installieren. Oh, da braucht es Treiber jammert das windows. Richtig. Man lädt also die Treiber von der LSI Webseite, da steht für 2008R2x64. Nach kurzem Rödeln auf dem Installationsmedium meckert Windows das es nicht die richtigen Treiber seinen.</p>
<p>Nun gut. Neuer Versuch, gleicher Fehler.</p>
<p>Was hilft am Ende des Tages &#8211; man nehme ein 2008R2SP1 Installationsmedium, niemand verrät einem das das nur mit einem SP1 geht. Und da sind dann die Treiber auch drin. Und schon gehts.</p>
<p>Das ist dann mal ein Fail. Die gurkige Doku auf der mitgelieferten CD sagt nix dazu, ach und Treiber sind da natürlich auch keine drauf.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Flsi-9260-und-windows-2008r2-installation-mit-ohne-sp1%2F&amp;title=LSI%209260%20und%20Windows%202008R2%20Installation%20%28mit%20ohne%20SP1%29" id="wpa2a_16"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F03%2Flsi-9260-und-windows-2008r2-installation-mit-ohne-sp1%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Spaß mit Online-Banking-Systemen: Heute die Postbank</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 16:43:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Defekt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Lustiges]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinebanking]]></category>
		<category><![CDATA[Postbank]]></category>
		<category><![CDATA[Umlaute]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute schaute ich bei einem Postbank-Konto vorbei und dachte mir mal, ich probiere einfach mal das mobile-TAN Verfahren mal aus. Dafür muss man dann erst einmal eine mobile (SMS-fähige) Rufnummer eintragen und später autorisieren. Bei dem Konto kann man davon bis zu fünf eintragen. Das ist gut. Als erstes wird man beim Hinzufügen einer Rufnummer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute schaute ich bei einem Postbank-Konto vorbei und dachte mir mal, ich probiere einfach mal das mobile-TAN Verfahren mal aus. Dafür muss man dann erst einmal eine mobile (SMS-fähige) Rufnummer eintragen und später autorisieren.</p>
<p>Bei dem Konto kann man davon bis zu fünf eintragen. Das ist gut. Als erstes wird man beim Hinzufügen einer Rufnummer nach einer Bezeichnung dafür gefragt.</p>
<p>Klar, für mich ist das dann &#8220;Jörn mobil&#8221;. Nun ja, ich gebe zu ich bin im Verlauf der letzten Jahre etwas leichtsinnig geworden. Mein Name beinhaltet ja einen bösen Umlaut. Aber eigentlich ist es mittlerweile quasi überall möglich, Umlaute einzuhacken.</p>
<p>Weit gefehlt, nicht so bei der Postbank &#8211; da geht das nicht.</p>
<div id="attachment_1054" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-10-um-14.04.52.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-1054" title="Postbank und Umlaute" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-10-um-14.04.52-300x88.png" alt="Postbank und Umlaute" width="300" height="88" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn mit Ö ist boese</p></div>
<p>Das finde ich jetzt ehrlich gesagt einen deutlichen #Fail im Jahre 2012! Das gibt mindestens Abzüge in der Stilnote, aber mehr eben auch nicht.</p>
<p>Insbesondere wo zwei Dialoge weiter dann darunter mein Name mit Umlaut angezeigt wird. Nur in der Bezeichnung des Telefons eben nicht.</p>
<p>Ansonsten hübsch gemacht!</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F02%2Fspas-mit-online-banking-systemen-heute-die-postbank%2F&amp;title=Spa%C3%9F%20mit%20Online-Banking-Systemen%3A%20Heute%20die%20Postbank" id="wpa2a_18"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F02%2Fspas-mit-online-banking-systemen-heute-die-postbank%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Braucht das Galaxy Nexus eine Micro Sim ?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Technical Stuff]]></category>
		<category><![CDATA[Galaxy Nexus]]></category>
		<category><![CDATA[Micro SIM]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Antwort hier ist ein klares nein, das Galaxy Nexus braucht eine normale SIM Größe. Wenn man eine Micro-SIM hat dann benötigt man einen Adapter von Micro SIM auf normale SIM Größe. Den gibt es zum Beispiel hier: MicroSIM Adapter mit eingebauter Halterung, sicheres einlegen ohne Klebefixierung (Farbe: Schwarz) für iPhone 4+iPad Micro SIM Karten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort hier ist ein klares nein, das Galaxy Nexus braucht eine normale SIM Größe. Wenn man eine Micro-SIM hat dann benötigt man einen Adapter von Micro SIM auf normale SIM Größe.</p>
<p>Den gibt es zum Beispiel hier: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TTM1AG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joeblo07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TTM1AG">MicroSIM Adapter mit eingebauter Halterung, sicheres einlegen ohne Klebefixierung (Farbe: Schwarz) für iPhone 4+iPad Micro SIM Karten zur Verwendung als normale SIM-Karte</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003TTM1AG" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbraucht-das-galaxy-nexus-eine-micro-sim%2F&amp;title=Braucht%20das%20Galaxy%20Nexus%20eine%20Micro%20Sim%20%3F" id="wpa2a_20"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbraucht-das-galaxy-nexus-eine-micro-sim%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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