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	<title>Jörn&#039;s Blog</title>
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	<description>Das Leben ist zu kurz, um schlechte Schuhe zu tragen</description>
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		<title>Braucht das Galaxy Nexus eine Micro Sim ?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 21:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Antwort hier ist ein klares nein, das Galaxy Nexus braucht eine normale SIM Größe. Wenn man eine Micro-SIM hat dann benötigt man einen Adapter von Micro SIM auf normale SIM Größe. Den gibt es zum Beispiel hier: MicroSIM Adapter mit eingebauter Halterung, sicheres einlegen ohne Klebefixierung (Farbe: Schwarz) für iPhone 4+iPad Micro SIM Karten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Antwort hier ist ein klares nein, das Galaxy Nexus braucht eine normale SIM Größe. Wenn man eine Micro-SIM hat dann benötigt man einen Adapter von Micro SIM auf normale SIM Größe.</p>
<p>Den gibt es zum Beispiel hier: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B003TTM1AG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joeblo07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B003TTM1AG">MicroSIM Adapter mit eingebauter Halterung, sicheres einlegen ohne Klebefixierung (Farbe: Schwarz) für iPhone 4+iPad Micro SIM Karten zur Verwendung als normale SIM-Karte</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B003TTM1AG" alt="" width="1" height="1" border="0" /></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbraucht-das-galaxy-nexus-eine-micro-sim%2F&amp;title=Braucht%20das%20Galaxy%20Nexus%20eine%20Micro%20Sim%20%3F" id="wpa2a_2"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbraucht-das-galaxy-nexus-eine-micro-sim%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Barfuss&#8221; oder minimal Schuhe im Dauereinsatz: Saucony Hattori</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 21:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den Zeiten in denen das reine Laufen ohne Fußbekleidung einfach zu kalt, der Boden zu grauselig oder die Haut einfach schon zu strapaziert ist, setze ich zum Laufen gerne minimales Schuhwerk ein (anderes eh nicht). Hierbei habe ich mich im Laufe der Zeit an die Saucony Hattori gewöhnt von denen ich ein Paar im regelmäßigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Zeiten in denen das reine Laufen ohne Fußbekleidung einfach zu kalt, der Boden zu grauselig oder die Haut einfach schon zu strapaziert ist, setze ich zum Laufen gerne minimales Schuhwerk ein (anderes eh nicht). Hierbei habe ich mich im Laufe der Zeit an die <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B0058GKZX8/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=joeblo07-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B0058GKZX8">Saucony Hattori</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=B0058GKZX8" alt="" width="1" height="1" border="0" /> gewöhnt von denen ich ein Paar im regelmäßigen Einsatz habe. Bisher bin ich mit diesen &#8220;Barfuss-Schuhen&#8221; gut 400km gelaufen, das ist vermutlich mehr als vom Erfinder vorgesehen ist. Die Industrie versucht uns ja im Regelfall klar zu machen, das die Minimal-Schuhe nur als Dritt bzw. Viert-Laufschuhpaar eingesetzt werden sollen, für leichte Trainingseinheiten wenn es hochkommt und man primär auf die gedacht höher wertigen und vor allem teureren Modelle zurückgreifen soll.<br />
<span id="more-1029"></span><br />
Nun ja, das sehe ich anders. Ich bin mit den Dingern den 2011er Berlin Marathon (100% Asphalt) gelaufen, das geht auch (in 3:47). Man kann damit auch zügig laufen, letztes Wochenende lief ich den ersten Wettkampf der Berliner BSV Winterlaufserie (10km) in 42:31 damit (was für mich durchaus schnell ist). Das Wetter war 5 Grad mit ab und zu ein wenig Regen, der Untergrund Bürgersteige und ein wenig Asphalt.</p>
<div id="attachment_1030" class="wp-caption aligncenter" style="width: 145px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/715764-3057-0025s.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-1030" title="Jörn beim Berlin Marathon in Hattoris" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/715764-3057-0025s-e1326228457991-135x300.jpg" alt="Jörn beim Berlin Marathon in Hattoris" width="135" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Berlin Marathon in Hattoris, (C) Actionphoto</p></div>
<p>Schön an den Hattoris ist, das der Höhenunterschied zwischen Vorderfuss und Ferse genau 0mm beträgt, also eine Null-Sprengung. Das kommt dem Wechsel zwischen wirklich barfuss und den Schuhen deutlich entgegen, da der Körper nicht grundlegend umschalten muss.<br />
Anscheinend ist allerdings &#8211; vermutlich durch meine regelmäßige Barfuss (so mit Haut auf Boden)-Lauferei &#8211; die Beweglichkeit meiner großen Zehen ein wenig zu viel für die Schuhe, beide haben nunmehr große Lüftungslöcher dort wo diese Zehen sind &#8211; und ja, die Zehennägel werden regelmäßig gepflegt und gekürzt, daran liegt es nicht.</p>
<div id="attachment_1031" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1572.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-1031" title="Hattoris mit Lüfungslöchern im Einsatz" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1572-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hattoris mit Lüfungslöchern im Einsatz</p></div>
<p>Was die Schlappen &#8211; ein wirklich gut passender Begriff dafür &#8211; bei der Anwendung gar nicht vertragen ist Wasser. Die saugen sich dann innen voll und bei jedem Schritt gibt es dann ein schönes &#8220;Schmatzen&#8221; und die Füße schwimmen drin. Schaden tut das Wassser den Schlappen allerdings nicht, bisher sind sie davon nicht kaputt gegangen. Mittlerweile gibt es seit Anfang Dezember allerdings auch eine All-Wetter Variante (AW) welche deutlich feuchtigkeitsresistenter zu sein scheint (ich bin sie erst gut 60km gelaufen, bei nicht zu widrigen Bedingungen). Das Material der AWs scheint ein wenig beständiger zu sein, meine großen Zehen beschweren sich ein wenig wenn ich mit denen Laufe &#8211; vermutlich fehlt die Bewegungsfreiheit. Das muss ich noch genauer beobachten.</p>
<p>Die Konstruktion der Schuhe ist so gemacht, das es unter der Ferse de-fakto keine wirkliche Dämpfung gibt und unter dem Vor- und Mittelfuss dann ein wenig. Das wenige ist genug, damit sich Steinchen reinquetschen können die sich aber auch einfach wieder entfernen lassen. Auch merkt man alles was mehr als 3-4 Millimeter an Objektgröße hat relativ direkt bis auf die Haut, eigentlich sehr angenehm und verträgt sich auf schlechtem Untergrund deutlich besser als an nicht so gut daran gewöhnte Füße.</p>
<div id="attachment_1036" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1610.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-1036" title="Hattoris von unten" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1610-300x225.jpg" alt="Hattoris von unten" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hattoris von unten</p></div>
<p>Nach den gut 400km Einsatz und trotz der Lüftungslöcher sehe ich allerdings noch keinen Grund die Schlappen nicht weiter zu nutzen. Ich habe mir zwar sicherheitshalber ein neues Paar gekauft, damit ich was habe wenn die Teile den Geist aufgeben aber die werden jetzt gelaufen bis es nicht mehr geht. Nachlassende Dämpfung oder ähnliches gibt es eh nicht, keinen Grund die Nutzung einzustellen.</p>
<div id="attachment_1032" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1611.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-1032" title="Hattori - alt neben neu" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1611-300x225.jpg" alt="Hattori - alt neben neu" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Hattori - alt neben neu</p></div>
<p>Änderungen zwischen den Versionen der 2011er (die grünen) und 2012er Modelle (die blauen) konnte ich nicht sehen, ich habe aber die 2012er mit Ausnahme der AWs auch noch gar nicht angehabt. Farben gibt es übrigens mehrere zur Auswahl. Die Kosten liegen bei etwa 80€ für ein Paar. Nicht wirklich wenig Geld für wenig Schuh aber ich hab sie irgendwie ins Herz geschlossen.</p>
<p>Wie bei allen Minimal-Schuhen gilt auch hier die Regel, langsam anfangen wenn man aus deutlich &#8220;mehr&#8221;-Schuh kommt. Hilfe zum Umstieg bekommt Ihr beispielsweise in den Foren der <a href="http://www.barefootrunners.org/" target="_new">Barefoot Runners Society</a>.</p>
<p><iframe style="width: 120px; height: 240px;" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=joeblo07-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=B0052VR9GU" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="320" height="240"></iframe></p>
<p>Disclaimer: Ich bekomme die Schuhe nicht zum Testen gestellt oder gar geschenkt, ich schreibe freiwillig darüber und bezahle meine Exemplare selbst. Ich werde bei Wettkämpfen ab und zu gefragt ob man damit auch sowas laufen kann (Witzigerweise mehr als über das Barfuss-Laufen). Bei Kauf mittels Links von dieser Webseite freue ich mich natürlich trotzdem.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbarfuss-oder-minimal-schuhe-im-dauereinsatz-saucony-hattori%2F&amp;title=%26%238220%3BBarfuss%26%238221%3B%20oder%20minimal%20Schuhe%20im%20Dauereinsatz%3A%20Saucony%20Hattori" id="wpa2a_4"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbarfuss-oder-minimal-schuhe-im-dauereinsatz-saucony-hattori%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Barfuss über den Teufelsberg: Der Berliner Silvesterlauf 2011</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das bisher in dieser Wintersaison doch eher sehr warme Wetter hat angenehme Seiten. Die Abwesenheit von Eis und Schnee machte es auch Ende Dezember noch möglich, Barfuss im Grunewald zu laufen und das sogar in lockerem Tempo ohne das einem zu kalt wurde. Der 27. Dezember war zum Beispiel solch ein Tag, da ging das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das bisher in dieser Wintersaison doch eher sehr warme Wetter hat angenehme Seiten. Die Abwesenheit von Eis und Schnee machte es auch Ende Dezember noch möglich, Barfuss im Grunewald zu laufen und das sogar in lockerem Tempo ohne das einem zu kalt wurde. Der 27. Dezember war zum Beispiel solch ein Tag, da ging das ganz prima bei 10 Grad auch mal für 18km.</p>
<p>Für den am 31.12.2011 stattfindenden <a title="Berliner Silvesterlauf" href="http://www.berliner-silvesterlauf.de" target="_blank">Silvesterlauf über Teufelsberg und Drachenberg</a> am Mommenstadion hatte ich mich eh schon angemeldet. Im letzten Jahr lief ich diesen in Five Fingers &#8211; in der Neoprenversion bei gerade mal minus ein Grad und jeder Menge Eis und Schnee. Sogar der Lauf damals musste verkürzt werden, da es simpel gesagt zu glatt war um den Abstieg am Drachenberg sinnhaft zu laufen.</p>
<p><span id="more-996"></span>Dieses Jahr war das anders, einigermaßen trockene vier Grad ermöglichten es, den letzten Lauf des Jahres noch einmal ohne Schuhwerk an den Füßen durchzuziehen. Vier Grad auf Waldwegen und Wirtschaftspfaden sind nicht wirklich viel, insofern war Tempo gefragt, um den Körper warm zu halten und somit auch noch ein wenig zum Heizen der Füße übrig zu lassen.</p>
<p>Bei dem Lauf gibt es ein Rahmenprogramm wo die besten Laufkostüme prämiert werden &#8211; da halte ich mich komplett raus, wie übrigens die meisten anderen auch. Ich trudelte gegen 12 Uhr 30 ein, um meine Startnummer abzuholen &#8211; mit Feelmax Schlappen an den Füßen, ganz ungewohnt nach fast einem Jahr des kompletten Barfuss-Lebens. Aber es hat sich schon bei anderen Läufen in der kalten Jahreszeit bewährt, die Füße bis kurz vor dem Start warm zu halten. Denn was vor dem Lauf nicht warm ist, das wird es auch nicht mehr beim Lauf und wenn man nicht spürt wie man die Füße auf den Boden aufsetzt, dann kann das böse Verletzungen ergeben.</p>
<p>Sicher ein komischer Anblick, dick eingepackt in Klamotten und Handschuhe aber nackte Füße <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich hatte mich für die 9.9km Strecke, also das volle Programm, angemeldet deren Start um 13:00 geplant war. Als die letzte Minute vor dem Start anschlug kamen die Schlappen in die Jackentaschen und es ging auf die Strecke. Erst einmal ein wenig Asphalt bis es circa zur ersten (nicht markierten) Kilometermarke dann auf Fuß- und Wirtschaftswege ging. Es war eng, insofern war an Überholen nur am Rand oder neben der Strecke zu denken. Das ist nicht nur barfuss mit Risiko verbunden aber ich mache das ja nicht zum ersten Mal und kann damit umgehen wenn ich mal ausweichen muss oder auf was besonders unhandliches trete. Kalt war es dann allerdings schon, insofern war Geschwindigkeit gefragt &#8211; im 4:10er &#8211; 4:20er pace ging es über die ersten Kilometer. Außer den üblichen merkwürdigen Kommentaren von Mitläufern und den spärlichen Zuschauern gab es keine besonderen Vorkommnisse.</p>
<div id="attachment_998" class="wp-caption aligncenter" style="width: 210px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_8218.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-998" title="Start des Berline Silvesterlaufs 2011, 9.9 km" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_8218-200x300.jpg" alt="Start des Berline Silvesterlaufs 2011, 9.9 km" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Start des Berline Silvesterlaufs 2011, 9.9 km</p></div>
<p>Bei gut Kilometer 4.5 &#8211; also etwa der Hälfte des Laufes &#8211; beginnt der Anstieg zum Teufelsberg, nunja, das ein oder andere bisschen Steigung bin ich ja spätestens seit Sondershausen gewöhnt und insofern war nur eine leichte Tempoverringerung nötig, um da locker raufzulaufen. So schnell ich oben war ging es auch schon wieder abwärts. Der dortige Plattenweg ist eher uneben und abwärts dann doch ein wenig mit Vorsicht zu genießen, besonders wenn man recht flach läuft wie ich das mache, insofern musste da Tempo raus. Kaum unten geht es dann in Richtung Drachenberg wieder hoch, gleiche Art Plattenweg aber eben aufwärts. Gefühlt erstmal anstrengender als der Teufelsberg, kann aber auch daran liegen das es der zweite ist. Warm war mir dann mittlerweile auch, die Handschuhe konnten runter und wurden nunmehr festgehalten.</p>
<p>Oben angekommen hat man keine Zeit die Aussicht zu genießen, obwohl es heute verhältnismäßig schönes Wetter hatte denn es geht gleich auf einem quasi single Trail recht steil und steinig abwärts. Da musste ich kräftig in die &#8220;Bremsen&#8221;, da kann man sich gut vertreten und man ist ja auch nicht alleine auf der Strecke und würde bei hoher Geschwindigkeit neben extremen Risiko auch mit guter Wahrscheinlichkeit in den Vordermann oder die Vorderfrau krachen. Auch der Abstieg ist dann allerdings recht schnell vorbei und weiter geht es in einer langgezogenen Schleife in Richtung Teufelsseechaussee. An einer Stelle gab es von mir etwas laut gedacht den Ausspruch, &#8220;Oh, das riecht nach Schwein!&#8221; wo es mächtig nach Schwarzwild &#8220;duftete&#8221;. &#8220;Unverschämtheit&#8221; kam es laut zurück &#8211; hmm, denjenigen meinte ich aber nicht. Egal, weiter in Richtung Straße.</p>
<p>&#8220;Aua, da hat aber einer mächtig Glas zerdeppert&#8221; dachte ich bei mir am Übergang vom Waldweg auf die Teufelsseechaussee, jede Menge großer und kleiner Splitter. Ok, also quasi Eierlaufen ohne Löffel und dann auf dem Fußgängerweg in Richtung Waldweg welcher uns zurück zum Mommsenstation bringt.</p>
<div id="attachment_995" class="wp-caption aligncenter" style="width: 206px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1589-2.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-995" title="Jörn beim Silvesterlauf 2011" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2012/01/IMG_1589-2-196x300.jpg" alt="Jörn beim Silvesterlauf 2011" width="196" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Silvesterlauf 2011</p></div>
<p>Auf der langen gerade in Richtung Stadion dann noch einmal ein bisschen schneller geworden und mit 46:52 Minuten für die 9.9km reingekommen. Das ist ordentlich und sorgte dafür das der Pfannkuchen den jeder Läufer nach dem Lauf bekommt umso besser schmeckte und auch erstmal nicht als böse Kalorien zu betrachten war <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Eine schöne Vorbereitung auf den Jahreswechsel war es. Nächstes Jahr dann wieder &#8211; ob wieder barfuss wird dann das Wetter zeigen. Die Strecke selbst ist barfuss mittelmäßig gut laufbar, ein Blick auf den Boden empfiehlt sich aber und Tageslicht ist definitiv von Vorteil.</p>
<p>Dieses Mal gab es erstaunlich wenig offizielle Bilder. Die beiden oben hat meine Tochter gemacht &#8211; die Jahre davor war definitiv mehr zu sehen im Web.</p>
<p>Die Strecke (2011) bei gpsies:</p>
<iframe class="" src="http://www.gpsies.com/mapOnly.do?fileId=vukxuxkfyfsppxqa" style="width: 640px; height: 400px; " frameborder="0" scrolling="" onload="scro11me(this)"></iframe><script type="text/javascript">function scro11me(f){f.contentWindow.scrollTo(0,0); }</script>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbarfuss-uber-teufelsberg-der-berliner-silvesterlauf-2011%2F&amp;title=Barfuss%20%C3%BCber%20den%20Teufelsberg%3A%20Der%20Berliner%20Silvesterlauf%202011" id="wpa2a_6"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2012%2F01%2Fbarfuss-uber-teufelsberg-der-berliner-silvesterlauf-2011%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Das Google Galaxy Nexus &#8211; die ersten 48 Stunden</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 21:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin bekennender iphone 4S Nutzer, dazu stehe ich. Aber die Apple Welt hat einen Nachteil, bleibt man permanent in ihr fühlt man sich irgendwie so sehr umsorgt, das man einfach denkt etwas zu verpassen. Also braucht man ab und zu mal den Blick in die Außenwelt. Die Außenwelt als Iphone User ist nicht die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin bekennender iphone 4S Nutzer, dazu stehe ich. Aber die Apple Welt hat einen Nachteil, bleibt man permanent in ihr fühlt man sich irgendwie so sehr umsorgt, das man einfach denkt etwas zu verpassen. Also braucht man ab und zu mal den Blick in die Außenwelt.</p>
<p>Die Außenwelt als Iphone User ist nicht die vergessene Welt der Blackberrys sondern die der Androiden. Wenn man denn mal an Androiden denkt dann nimmt man sich doch das was alle als das Ziel ihrer Systeme so sehen. Ice Cream Sandwich, oder wie gestern gelernt &#8211; ICS. Das Ziel aller Träume. Die Vereinigung von Tablet und Phone. Gut, fein, ein guter Grund die angebliche Mutter aller Telefone zu kaufen.</p>
<p>Mein Dealer Amazon hatte es auf Vorrat und lieferte es Anfang der Woche. Gut, SIM rein, Exchange Account eingerichtet und einfach mal probiert. Da man ja mehr als eine SIM hat war auch nicht das Problem die Normalgröße des Nexus mit der Micro-Sim des iphones zu füllen. Parallelbetrieb hilft über die ein oder andere Hürde.</p>
<p>Gut ist das die Installation relativ problemlos funktionierte, einen Google Account habe ich ja nun auch. Damit kann man dann auch die Essentials einrichten, die da mit Hilfe des Android Markes da sind, Twitter, Facebook,Skype als erstes. Gut, das ging prima. Google+ kriegt man natürlich auch konfiguriert, das Ding will dann auch gleich Photostream in Richtung Google+ spielen. Nö, davon halte ich dann nichts. Icloud und Stream ist fein, der ist nicht erstmal in was das Freigaben unterstützt. Gefällt mir irgendwie besser und macht nicht gleich so viel Angst.</p>
<p>Generell dem Phone bei Google Diensten die Location zu erlauben fand ich dann auch mal daneben, also aus damit.</p>
<p>Nun gut, was braucht man noch so &#8211; hmm, ich habe eine große Itunes Library also eine Software die itunes synced. Gibt es im Android Market auch mit Wifi Add-On. Prima, kaufen wir &#8211; kostet um die 5 euro, halten wir aus.</p>
<p><span id="more-987"></span></p>
<p>Ahh, google checkout &#8211; aber amex für apps geht nicht &#8211; Benutzerführung mit Fehlermeldungen geht aber schonmal anders. Ok, also suchen wir uns eine Mastercard, damit geht das dann auch. Die Software installiert sich auf dem Phone, prima. Das Wifi Add-On auch. Ok, geht in die richtige Richtung. Nun will es noch eine Mac App. Ok, die holen wir dann auch noch, gibt es umsonst. Installiert wird das dann mal an einem anderen Tag. itunes Library Sync wäre ja auch schon die Kür. Wir bleiben mal bei der Pflicht.</p>
<p>WeatherPro habe ich immer gerne. Gibt es auch im Android Market. Ok, gleich mal kaufen. Das Kaufen geht, das installieren nicht &#8211; Paket beschädigt bzw. ungültig. Hmm, geht auch beim dritten mal nicht. Bin ja mal gespannt wieviele Charges ich dafür bekomme. Eine Bestätigungs-Email habe ich mal bekommen, aber einen Rückgabe Link für die ja auch nicht installierte App bekomme ich nicht (warum auch, hab ja auch nur 15 minuten Zeit dafür). Da wird es wohl noch Emails brauchen. Vermutung hier, es gibt keine ICS Software-Version dafür, aber warum sollte der Market das merken. Vermutlich ist das Nexus einfach zu neu, ICS sowieso.</p>
<p>Nun ja, zwei Tage der Nutzung mit Email und so, ab und zu google+ die Camera und Facebook. Das geht alles. Telefonieren kann man auch.</p>
<p>Heute morgen finde ich das Telefon dann in der Eingabe von Password für die Speicher-Entschlüsselung eingeben. Ja, den Speicher hatte ich verschlüsselt. Dauerte ewig aber hey, muss schon sein. Ok, Password eingegeben und das Telefon kam über den Tag.</p>
<p>Eben dann mal die Sync-Software auf dem Mac installiert und auf dem Nexus gestartet. Lies sich aber nicht starten. Wurde beendet, Fehlerreport gemacht. Ok, nächster Versuch &#8211; wieder beendet. Hmm, na dann booten wir das Ding mal wer weiß was da übrig geblieben ist.</p>
<p>Tja, Booten ist auch das letzte was es tut. Immer wieder mal das Password für den Speicher und dann pennen gehen und wieder Password für den Speicher.</p>
<p>Teurer Brick, aber Amazon nimmt das sicher gern zurück.</p>
<p>Der größte Unterschied zwischen Apple und der Samsung/Google Welt ist das Apple eine Support-Rufnummer in der Packung hat. Ich habe bisher in der Galaxy Nexus Packung keine gefunden, dafür seitenweise Hinweise was man aus Sicherheitsgründen mit dem Gerät nicht machen soll.</p>
<p>Liebe Leute bei Google und Samsung: Was ihr da gebaut habt ist Windows vor 7. Das ist für Leute die Angst davor haben das Dinge einfach funktionieren. Das ist für Menschen die Ubuntu 10 auf dem Desktop als gutes Benutzerinterface empfinden und sich gerne damit beschäftigen das Dinge eben passend gemacht werden müssen bevor sie einfach tun was sie sollen. Oder Masochisten die gar noch grauenvollere Distributionen als Ubuntu nehmen oder gar Exoten wie Solaris oder *bsd.</p>
<p>Nice try &#8211; failed &#8211; try again. You might get another chance from me in a year.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ausflug in den Untergrund &#8211; der Untertage Marathon in Sondershausen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 22:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die jährlich wiederkehrenden Artikel in den Laufzeitschriften erinnern uns immer wieder daran, das man es nach dem Ende der Laufsaison für einige Wochen etwas ruhiger angehen sollen, Training reduzieren und so. Ich hatte mir im Sommer überlegt, das ich im Winter quasi als persönlichen Saisonabschluss noch eine etwas andere Veranstaltung als die üblichen mitmachen wollte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die jährlich wiederkehrenden Artikel in den Laufzeitschriften erinnern uns immer wieder daran, das man es nach dem Ende der Laufsaison für einige Wochen etwas ruhiger angehen sollen, Training reduzieren und so.</p>
<p>Ich hatte mir im Sommer überlegt, das ich im Winter quasi als persönlichen Saisonabschluss noch eine etwas andere Veranstaltung als die üblichen mitmachen wollte, irgendwas verrücktes aber auch definitiv etwas das nicht eine kalte Regenschlacht werden kann. Nun hätte man weit reisen können in wärmere Gefilde aber dazu hatte ich eigentlich auch keine Lust.</p>
<p>Mit ein wenig überlegen erinnerte ich mich daran mal gelesen zu haben, das es ja einen Lauf im Bergwerk gibt. Das ist in Deutschland, irgendwo in Thüringen und Anfang Dezember. Ein Blick auf die Webseite, ein paar Laufberichte gelesen und sich durch die dortigen Schilderungen nicht abschrecken lassen &#8211; geht schon, ist ja nicht so das man das Jahr über nichts fürs Training tut &#8211; Also angemeldet, Startgeld bezahlt. Bis Anfang November kann man seinen Startplatz (einen von 400) auch noch zurückgeben, und bekommt sogar das Startgeld erstattet. Wäre also irgendwas richtig schief gelaufen zum Ende der Saison hätte es eine Notbremse ohne Schaden gegeben.</p>
<p>Irgendwann nachdem alle anderen Wettkämpfe gelaufen waren, so auch der <a title="Barfuss in Graal-Müritz, der 16. Schneckenlauf" href="http://www.hv23.net/2011/11/barfuss-in-graal-muritz-der-16-schneckenlauf/">Schneckenlauf Anfang November</a> wurde es dann Zeit mal an das Bergwerk zu denken und sich mit der Unterkunft, Anreise und Ausrüstung auseinander zu setzen. Das Bergwerk ist in Sondershausen, das ist gut 230km von mir aus und somit gut per Auto zu erreichen. Wie die meisten Läufe im Ostteil der Republik findet auch dieser an einem Samstag statt, das heißt das eine Anreise am Freitag sich anbietet. Ein wenig herumschauen in der Nähe nach Hotels brachte mich dann auf einen Ort gut 18km von Sondershausen: Kelbra. Dort nach einem <a href="http://www.komforthotel-kaiserhof.com/" target="_blank">netten Hotel</a> &#8211; das sogar einen Pool und eine Sauna hatte gesucht, Zimmer gebucht und die Planung soweit dann erstmal hinter mich gebracht. Blieb noch die Frage nach der Ausrüstung, es war ein Helm vorgeschrieben und aus den anderen Laufberichten wusste ich das eine Stirnlampe empfehlenswert ist. Damit habe ich mich <a title="Ein Radhelm in Groß und dann noch zum Laufen" href="http://www.hv23.net/2011/11/ein-radhelm-in-gros-und-dann-noch-zum-laufen/">in einem anderen Artikel</a> auseinandergesetzt, eine gute Lösung war gefunden und ich habe sie auch vorher mal im dunkeln für fast zwei Stunden getestet. Passte.</p>
<p><span id="more-978"></span>Berlin ist flach, sehr flach &#8211; Berge haben wir nicht wirklich. Der Lauf im Bergwerk hat 8 Runden à 5.3km mit je 110 Höhenmetern. Hmm, ein wenig Training wäre ja auch grundsätzlich angebracht dachte ich mir und baute in meine üblichen Läufe einige etwas längere Hügeletappen ein. Bei mir in Berlin Wannsee dann also die Königstraße über den Schäferberg, Nikolskoer Weg bis zur Pfaueninsel und dann wieder die Pfaueninselchausee bis zur Königstraße. Sind gut 8 km pro Runde und in etwa 80 Höhenmeter. Das in drei Runden in meinen leichten Wettkampf-Laufschuhen (das einzige in <a title="Barfuss- und Minimal-Laufen schafft Platz!" href="http://www.hv23.net/2011/09/barfuss-und-minimal-laufen-schafft-platz/" target="_blank">meinem Laufschuh-Arsensal</a> das den Namen noch verdient). Wenn man quasi nie in solchen Treten läuft verlernt man das ja fast. Ging, war anstrengend aber machbar. Auf mehr als drei Runden am Stück hatte ich keine Lust &#8211; im Nachhinein hätte es mehr sein dürfen, dann wäre es in Sondershausen schneller und nicht ganz so beschwerlich gewesen.</p>
<p>Der Lauf im Bergwerk findet auf 700m unter der Erde statt. Es ist ein Salzbergwerk und folglich einfach mal nur trocken. Durch die Tiefe herrscht eine Regeltemperatur von um die 25 Grad Celsius bei Luftfeuchtigkeit von &lt;30%. Diese Bedingungen konnte ich im Training nicht simulieren, aber ehrlich gesagt lieber warm als bitter kalt. Gegen die Trockenheit hilft trinken war die Grundeinstellung &#8211; Mut zur Lücke <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Irgendwann ist dann auch der November vorbei und der Lauftermin am 3.12. quasi vor der Tür. Freitag mittags ging es mit Freunden und Frau nach Kelbra ins Hotel. Einchecken und mal gucken gehen wie lange man am nächsten Tag brauchen wird. Dieser Test zeigte keine Probleme für den nächsten Tag &#8211; das einzige was deutlich zu sehen war ist das Sondershausen eine größere Stadt ist und sogar ein sehr nettes Schloss hat.</p>
<p>Nach einem guten Essen, einem sehr leckeren Glühwein und ein klein wenig Bier gab es dann eine frühe Nachtruhe, am nächsten morgen wollte ich schon um 0800 am Bergwerk sein. Die Mitarbeiter im Hotel liessen sich zu Frühstück ab 0700 überreden &#8211; im Regelfall beginnt das um 0800. Der nächste Morgen zeigte aber schon das es noch anderes Läufervolk im Hotel gab und die 0700 gut angenommen wurde. Für mich gab es Brötchen mit Marmelade und ein wenig Obst. Übliches Vor-Dem-Lauf Frühstück eben.</p>
<p>Danach ab ins Auto, das Wetter war ganz ok bei gut 5 Grad, insofern Trainingsanzug über den Einsatzklamotten. Eine große Umkleide würde ich nicht brauchen (auch wenn es dort so etwas gab).</p>
<div id="attachment_972" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto2-e1323450683989.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-972" title="Sonnenaufgang in Sondershausen" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto2-300x199.jpg" alt="Sonnenaufgang in Sondershausen" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Sonnenaufgang in Sondershausen</p></div>
<p>Rechtzeitig zum Sonnenaufgang kamen wir am Bergwerk an und wurden dort auch gleich zu einem Parkplatz gelotst. Die Startnummernausgabe war im Betriebsgebäude des Bergwerks eingerichtet und ging schnell und unkompliziert über die Bühne. Es sei angemerkt, das es für Besucher die nicht mitlaufen eine Gebühr von 13€ gibt, Fotografie kostet 2.5€ extra. Die Information hatte ich vorher nirgendwo gefunden. Ist auch nicht weiter schlimm, man sollte es nur wissen. Eine Eingangskontrolle habe ich allerdings nirgendwo gesehen.</p>
<div id="attachment_971" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto1.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-971" title="Förderturm Glückauf" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto1-199x300.jpg" alt="Förderturm Glückauf" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Förderturm Glückauf am Brügmann Schacht Sondershausen</p></div>
<p>Um in das Bergwerk zu kommen gibt es einen Aufzug, das nennt man im Bergwerk Förderkorb. In diesem Fall passen dort immer gut 12 Leute in eine Befüllung und es dauert gut 4 Minuten für einen Umlauf. Insofern ergab sich am Aufzug eine Menschenschlange, Läufer und Begleiter.</p>
<p><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/IMG_1515.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="aligncenter size-medium wp-image-974" title="Fahrstuhl in die Ewigkeit - auf 700m Tiefe" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/IMG_1515-300x225.jpg" alt="Fahrstuhl in die Ewigkeit - auf 700m Tiefe" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Nach gut 30 Minuten Wartezeit waren auch wir an der Reihe. Ab in den Korb, Vorhang(!) und ab geht es in die Tiefe und Dunkelheit. Schon gespenstisch dieses industrielle Monster von Fahrstuhl.</p>
<p>Unten angekommen kamen wir in eine große Halle bzw. Höhle wo eigentlich das meiste genauso aussah wie bei einem Lauf über Tage auch, einziger Unterschied das es hier recht angenehme 20 Grad hatte und das ganze eben in einer großen Höhle stattfand. In dieser gab es neben einer Bar, ein paar versprengten Toilettencontainern, Start und Ziel sogar eine Kapelle und einen großen Konzertsaal. Es gibt eine ganze Menge Veranstaltungen die hier so stattfinden, der Lauf ist nur eine davon. Was man nicht alles mit Bergwerken machen kann &#8211; das nennt man dann wie auch hier &#8220;Besucherbergwerk&#8221;.</p>
<div id="attachment_977" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Startbereich-e1323450868382.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-977" title="Startbereich Untertage Marathon" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Startbereich-300x225.jpg" alt="Startbereich Untertage Marathon" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Startbereich Untertage Marathon</p></div>
<p>In einigen Nebenhöhlen waren Bierbänke als Läuferlager aufgebaut, dort haben wir uns ein freies Stück gesucht und erstmal die Verkleidung der Laufmontur abgelegt. Ein kurzer Stop auf einer Toilette (mit ewiger Warteschlange) und ich war gut in der Zeit liegend rechtzeitig vor dem Start startbereit.</p>
<p><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/IMG_1519-e1323450926658.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="aligncenter size-medium wp-image-975" title="Jörn vor dem Untertage Marathon" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/IMG_1519-225x300.jpg" alt="Jörn vor dem Untertage Marathon" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Um ein wenig zu wissen wie schnell und weit im Lauf ich schon bin hatte ich meinem Foot-Pod nebst Garmin eingepackt. Das GPS nutzt im Berg natürlich nichts, aber der Foot-Pod hat gute Dienste geleistet. So konnte ich mich zumindest an messbaren Informationen erfreuen die mir sagten wieviel der jeweiligen Runde ich noch zu laufen hatte und abschätzen wie lange diese noch dauern wird. Am Ende kamen die Werte sogar sehr gut hin, ich habe gemessene 42.3km für den Lauf, das ist von der Genauigkeit des Foot-Pods sehr überzeugend. Die Zeit wird übrigens mit einem Transponder am Arm gemessen den man im Ziel wieder abgeben muss.</p>
<p>Als jemand der quasi immer Barfuss unterwegs ist konnte ich es mir natürlich nicht verkneifen auch mal den Untergrund hier zu testen auf seine Barfuss-Kompatibilität. Die Stahlplatten im Start-/Zielbereich waren eher anders, der Salz/Stein/was-auch-immer Mischboden an anderen Stellen eher ereignislos. Grundsätzlich kann man das Ding auch Barfuss laufen, davon habe ich allerdings aufgrund der Profilierung und meiner nicht-Erfahrung mit der Länge der Strecke und insbesondere des Untergrundes abgesehen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, das hätte es noch schwerer gemacht. Den ein oder anderen schlecht zu sehenden Stein gab es auch, aber das wäre eher nicht so schlimm gewesen.</p>
<p>Das übliche vor dem Lauf Gewusel der versammelten Läufer war hier quasi wie bei jedem anderen Lauf auch, einziger Unterschied waren die Helme und die Lampen. Einige waren behängt mit allerlei Lichtzeugs in den verschiedensten Farben und Formen. Kann man machen.</p>
<p>Endlich rief der Höhlensprecher dann auch zum Herantasten an den Start auf und ich sortierte mich in das Feld im hinteren Bereich ein. Nach dem üblichen Countdown ging es dann langsam los durch den Startbogen und um eine Kurve in einen Tunnel hinein. In diesem Tunnel fand sich sogleich auf der rechten Seite die erste Verpflegungsstelle &#8211; gut zu wissen, diese ist also gleich nach dem Durchlauf durch den Start/Zielbereich jede Runde zu finden. Vor der Menge Läufern war es zu diesem Zeitpunkt wie immer bei einem Start recht eng und das Feld zog sich erst langsam auseinander.</p>
<p>Die ersten Meter ging es leicht kurvig bergauf in die dunklen Stollen, ab und zu hing da eine schwache Lichtquelle an der Decke. Nach der nächsten Kurve zeigte der Kurs dann aber auch sogleich was in ihm steckt, es ging recht ordentlich bergauf. Deutlich sogar, aber noch läuferisch beherrschbar. Keinen ganzen Kilometer nach dem Start gingen alle in meiner Umgebung zum Gehen über, das war der doch deutlichen Steigung geschuldet. Bot aber auch die Möglichkeit zum Ausblick auf die am Tunnelrand abgestellten alten Fahrzeuge die dort seit gut 20 Jahren stehen und vor sich hin warten. Durch den hohen Salzgehalt können diese auch nicht verrosten und so stehen sie da wie &#8211; wenn es nichts oder niemand ändert &#8211; sie auch noch in Millionen von Jahren dastünden.</p>
<div id="attachment_967" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0605-e1323451013425.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-967" title="Maschinenfriedhof" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0605-300x225.jpg" alt="Maschinenfriedhof" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Maschinenfriedhof im Brügmann Schacht (I)</p></div>
<p>Nach dem Aufstieg kommt der Abstieg, der Kurs veränderte sich in eine lange abwärtsgehende Kurve. Und wenn ich eines gut kann und auch gerne mache als regelmäßiger Barfussläufer dann ist es das Bergablaufen. So auch hier, ich gab mächtig Gas und bretterte in einem vierer Schnitt an vielen vorbei bergab. Durch die schlechte Sicht und den unebenen Boden trat ich aber des öfteren ins Leere was es sehr sehr anstrengend machte und den Oberschenkeln mächtig zusetzte. Nun gut, man soll nicht so schnell laufen am Anfang &#8211; wusste ich auch, machte aber Spaß. Und ja, natürlich habe ich das später mächtig bereut (und es hat doch Spaß gemacht <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> ).</p>
<p>Und leider kommt natürlich nach so einem Abstieg dann auch gleich wieder der Aufstieg &#8211; und der kam dann richtig. Hier zeigte der Stollen seine Zähne, salzig/sandiger Boden, extrem Steil und dunkel. Mehr alte Fahrzeuge. Extrem unwirtlich.</p>
<div id="attachment_968" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0607-e1323451436805.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-968" title="Maschinenfriedhof" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0607-300x225.jpg" alt="Maschinenfriedhof" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Maschinenfriedhof im Brügmann Schacht (II)</p></div>
<p>Whew, kaum war man über der Kuppe ging es wieder ein wenig abwärts dann um eine Kurve mit Streckenposten. Nach einer Gerade kam dann die andere Verpflegungsstation. Hmm, das waren dann also 2.5km &#8211; ok, ja, das kann spannend werden. Normalerweise fange ich nicht bei 2.5km am zu trinken, aber hier war dann schon deutlich die Trockenheit im Mund und ich griff zum ersten Becher.</p>
<p>Nach der Verpflegung ging es weiter durch die Tunnels, vorbei an Stellen an denen Salz abgebaut wurde, einmündenden Tunneln ab und zu ziemlich unmotiviert am Rande stehenden Toilettenhäuschen, die allerdings auch so aussahen als stünden sie schon seit Millionen von Jahren da.</p>
<div id="attachment_969" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0616-e1323451505982.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-969" title="Bewetterung" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/DSCF0616-300x225.jpg" alt="Bewetterung" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Bewetterung im Brügmann Schacht</p></div>
<p>Im weiteren Verlauf ging es dann auch an der Bewetterung vorbei, das sind große Lüfter die für die notwendige Luftzirkulation im Bergwerk sorgen. Die Luft wird von oben eingeblasen und verteilt und an anderer Stelle wieder aus dem Berg gedrückt. Da während des Rennens durchaus mal ein Fahrzeug durch die Gänge fährt wirbelt dies gerne jede Menge Salzstaub auf, so das es insbesondere in der Nähe der Bewetterungsmaschinen dann sich anfühlte wie Schneetreiben. Nur kalt, das war es mal ganz definitiv nicht. Je nach Lage im Berg war es warm bis sehr warm. Teilweise roch es ein wenig nach Lösungsmittel oder auch Diesel mit dem die Fahrzeuge so rumfahren. Olfaktorisch auf jeden Fall eher anspruchslos bzw. wenig spannend.</p>
<p>Nach ein wenig bergab der ein oder anderen Kurve kam ein Blitzlicht nebst Fotograf, weiter bergab und bergauf und nun war auch schon der Sprecher zu hören &#8211; die Start/Zielstelle und damit das Ende der ersten Runde kam näher. Ich war in etwas mehr als 31 Minuten durch die ersten 5.3km. Schon jetzt war mir klar, das wird ein langer Lauf, gab es das Ganze doch noch sieben weitere Male zu durchlaufen.</p>
<p>Und ich war sehr erfreut über die zweite Verpflegungsstelle. Wasser kam jetzt gerade recht. Ab der nächsten Verpflegungsstelle ging ich dazu über, zwei Becher pro Besuch zu trinken. Es gab übrigens Wasser, Tee, (Vita-) Cola und eine Auswahl an Bananen, Trockenaprikosen und ich glaube Rosinen. Ich habe nur die Bananen probiert, die waren prima und deutlich angenehmer als meine Marhmallow-ähnlichen Gel-Packs die ich immer zu mir nehme bei langen Veranstaltungen wie auch dieser.</p>
<p>Auf den nächsten Runden gab mein Körper schon deutliche Signale das er das für eine ganz schlechte Idee hält. Der unebene Boden mit der geringen Sicht sowie die Bergauf-/ab Passagen belasteten deutlich die Oberschenkel und Wadenmuskulatur. Die Oberschenkel taten schon in der vierten Runde deutlich weh &#8211; das kenne ich so nicht.</p>
<p>Ich hatte den Halben nach 2:16 hinter mir. Von der Zeit eher gruselig, sowas lauf ich sonst in &lt; 1:40. Der Cutoff liegt bei 2:40 für die ersten vier Runden, dann wird man aus dem Rennen genommen. An der Stelle brauchte ich mir immerhin keine Sorgen zu machen. Man kann diesen Lauf übrigens nach 1/2 oder 2/3 beenden und wird in einer eigenen Wertung geführt. Das Blech ist einem also ab dem Halbmarathon sicher &#8211; immerhin. Nachteil ist, das man vor 1500 nicht wieder hoch fahren darf, d.h. man sitzt dann erstmal ab bis dahin und darf sich bedauern.</p>
<p>Die fünfte Runde war für mich definitiv auf der Kippe. Die Waden krampften mächtig, ich nahm Salztabletten was die Krämpfe ein wenig unterband. An linken Fuß gab es eine kräftige Scheuerstelle Schuh gegen Haut (ich trage niemals Socken, geht gar nicht) die sicher schon blutete aber &#8216;anhalten und Fuß aus Schuh holen&#8217; ist in so einem Fall auch keine Option, passt sicher nicht mehr rein oder weigert sich danach. Die Steine oder Salzklumpen im Schuh nervten auch mächtig, aber auch hier war Ausleeren keine wirkliche Option, hätte sich auch eh gleich wieder gefüllt.</p>
<p>Der Tip wäre an der Stelle: Gamaschen oder einfach dichtere Schuhe oder auch gar keine wobei die Langzeitwirkung des Salzbodens am nackten Fuß sicher auch interessant wäre, vermutlich hat auch das Konsequenzen bei der Dauer und Intensität.</p>
<p>Die Gehpausen wurden länger und dehnten sich über die harten Steigungen hin aus. Durch die Runde quälte ich mich eher durch, sehr früh im Lauf. Normalerweise gibt es sowas doch erst bei &gt;km30 und nicht schon bei der 25er Marke und so hart kenne ich das auch da nicht. Aber die Härte der Runde half auch der Entscheidung, am Ende dieser war klar das ich das Ding zu Ende bringen werde &#8211; ein vorzeitiger Abbruch war nun definitiv vom Tisch komme was da wolle.</p>
<div id="attachment_973" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto3-e1323451177151.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-973" title="Noch drei Runden (von acht)" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto3-199x300.jpg" alt="Noch drei Runden (von acht)" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Noch drei Runden (von acht)</p></div>
<p>Die 3/4 muss man in 4:10 geschafft haben, ich landete bei 3:41. Reichte. Normalerweise komme ich dann jetzt ins Ziel dachte ich mir, 3:47 war es in Berlin dieses Jahr. Hier muss ich noch 10km. Und es waren wieder harte 10km. Die 7. Runde war die langsamste, die Krämpfe kamen bei quasi jedem erneuten Versuch wieder anzulaufen. Wie war das, Walken ist eh gelenkschonender. Hrmpf, ist ja dunkel &#8211; sieht keiner und immerhin habe ich keine Stöcke. Die Steile stelle machte mir langsam Sorgen, ich hatte hier fast das Gefühl irgendwann auch beim Gehen rückwärts runter zu fallen.</p>
<p>Insbesondere während der letzten Runden umkreisen einen zur Sicherheit die Sanitäter auf Mountain-Bikes, quasi wie Geier &#8211; zumindest aus der Sicht dessen der sich Sorgen machen muss die Cut-Off Zeiten zu schaffen. Das ein oder andere Mal kommt ein Fahrzeug mit Bank auf der Pritsche vorbei, einmal fragte der Fahrer eine Gruppe von uns Läufern ob wir &#8216;den mit dem Krämpfen&#8217; gesehen hätten &#8211; gedacht habe ich mir nur, gibt es hier noch einen ohne?</p>
<p>Zum Beginn der letzten Runde liess ich mir von meinem Begleiter die Kamera geben und machte quasi zum Auslaufen die Fotos, an viel Rennen war eh nicht mehr zu denken. Versehrtenmarsch der Geschlagenen zum Ziel quasi. Ab und zu gingen mal wieder ein paar Meter schneller und die letzten 500m gingen auch. In der gnadenlosen Zeit von 5:25 kam ich ins Ziel. Ich hatte mir eigentlich gedacht das ich in 5h durchbin, eine Stunde länger als ein normaler Marathon sagt man. Nunja, vielleicht wären ein paar 30er Läufe im Vorfeld auch was gewesen, ich hatte mich wohl zu sehr auf den langen Lauf Ende September mit Sightseeing-Character (Berlin Marathon) verlassen. Aber Ende September bis Anfang Dezember sind dann auch mal 9 Wochen oder so.</p>
<p>Aber selbst mit 5:25 wurde ich nicht letzter, da kamen noch einige nach mir. 440 Leute haben sich angemeldet (man überbucht ein wenig da die No-Show Quote recht konstant bei 10% liegt), 398 sind gestartet. Nach meiner Urkunde wurde ich 220. , 50. in meiner Altersklasse. Ungefähr 80 Leute sind ausgestiegen oder wurden zwangsausgestiegen in der kürzeren Kategorie bzw. kamen nicht an.</p>
<div id="attachment_976" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Pace-Dilemma.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-976" title="My Pace Dilemma" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Pace-Dilemma-300x81.png" alt="My Pace Dilemma" width="300" height="81" /></a><p class="wp-caption-text">My Pace Dilemma</p></div>
<p>Die Pace-Kurve zeigt es deutlich das Dilemma. Am Ende ging nicht mehr viel. Ausreden haben wir Läufer ja immer viele, keine Berge in Berlin, zu warm und was nicht noch alles. Tagesform gibt es ja auch noch <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber, ich war nicht für die Zeit da. Die Schinderei war allerdings hart und das auch noch freiwillig. Der Lauf ist beinhart, der schnellste Läufer ist ein Tier mit seinen 3:03 auf der Strecke.</p>
<p>Wer gerne mal was anderes macht und eine völlig andere Welt sehen möchte, ein paar Grenzen kennen lernen will und idealerweise auch den ein oder anderen Berg zum trainieren hat der sollte sich das mal antun. Jedes Jahr in der ersten Woche im Dezember.</p>
<p>Been there, done that. Würde ich wieder machen, einen Grund habe ich allerdings nicht.</p>
<p><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto-e1323451262368.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="aligncenter size-medium wp-image-970" title="Medaille und Urkunde Untertage Marathon " src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/12/Foto-225x300.jpg" alt="Medaille und Urkunde Untertage Marathon" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Die offizielle Homepage des <a href="http://www.sc-impuls.de/?portfolio=untertage-sparkassen-marathon" target="_blank">Untertage Marathons</a>. Zum quasi reinschnuppern gibt es nunmehr auch einen <a href="http://www.sc-impuls.de/?portfolio=kristallauf" target="_blank">10km Lauf im Oktober</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F12%2Fausflug-in-den-untergrund-der-untertage-marathon-in-sondershausen%2F&amp;title=Ausflug%20in%20den%20Untergrund%20%26%238211%3B%20der%20Untertage%20Marathon%20in%20Sondershausen" id="wpa2a_10"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F12%2Fausflug-in-den-untergrund-der-untertage-marathon-in-sondershausen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Und morgens grüßt das Murmeltier: Die (wieder) &#8211; &#8220;Heranziehung&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 17:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Defekt]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Fail]]></category>
		<category><![CDATA[Genervt]]></category>
		<category><![CDATA[Merkwürdiges]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Hereanziehungsbescheid]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt in Deutschland Ämter deren Sinn und Zweck die Erarbeitung von Statistiken über den Zustand und die Prosperität der Wirtschaft ist &#8211; und vieler anderer Dinge auch. Diese dienen dazu, den Regierenden und deren ausführenden Organen ein Bild der Welt da draußen, quasi der Realität zu liefern. Für die Erhebung statistischer Informationen darf man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in Deutschland Ämter deren Sinn und Zweck die Erarbeitung von Statistiken über den Zustand und die Prosperität der Wirtschaft ist &#8211; und vieler anderer Dinge auch. Diese dienen dazu, den Regierenden und deren ausführenden Organen ein Bild der Welt da draußen, quasi der Realität zu liefern.</p>
<p>Für die Erhebung statistischer Informationen darf man sich allerdings nicht freiwillig melden, sondern eine wie auch immer geartete Autorität entscheidet darüber, wer für die &#8211; definitiv nicht freiwillige &#8211; Auskunft herangezogen wird.</p>
<p><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1491.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="aligncenter size-medium wp-image-958" title="Heranziehungsbescheid" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1491-300x225.jpg" alt="Heranziehungsbescheid" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Dafür gibt es dann einen sogenannten <a title="Heranziehungsbescheid" href="https://www.zensus2011.de/faq-detail/was-ist-ein-heranziehungsbescheid.html" target="_blank">Heranziehungsbescheid</a>. Ein solcher Bescheid ist quasi die Verurteilung zur Auskunft. Man kann sich dagegen wehren, bringt aber nix. Am Ende hat man nur Arbeit &#8211; in unserem Fall sind das immer gut 2 Tage die der Buchhalter was tun muss, denn die Informationen müssen natürlich richtig sein, ist ja quasi ein Staatsakt.</p>
<p>Nun gut, nun ist das Unternehmen von dem wir hier reden nicht von staatstragender Bedeutung und nach den ersten getätigten Auskünften vor 2 Jahren hat man uns gesagt das wir nicht mehr mitspielen dürfen, wir wurden von der Heranziehung quasi aufgrund von Irrelevanz wieder ausgesperrt. Über den Wegfall nicht produktiver Arbeit freuten wir uns natürlich.</p>
<p>Aber, da haben wir doch glatt die Rechnung wieder ohne die Regierenden aus Schilda gemacht. Den heute erreichte uns mal wieder &#8211; der Heranziehungsbescheid &#8211; der uns quasi aus der Freistellung von der Heranziehung wieder Heranzieht bzw. annagelt.</p>
<p>Um es noch schöner zu machen mit einem Datum vom 1.11. und &#8211; sowas kommt per Staatsakt &#8211; Postzustellungsurkunde mit Zustellung zum 17.11.2011. 16 Tage braucht eine Postzustellung in Deutschland, sehr amüsant. Man befand uns für irrelevant, nun liefern wir wieder ab &#8211; müssen ja sonst gibt es ein Zwangsgeld &#8211; und dann wird man uns wieder mitteilen das die Arbeit für den Allerwertesten war. Danke liebes Amt, wer denkt sich solchen Unfug eigentlich aus ?</p>
<p>Armes Deutschland, so wird das nix. Heiße Luft &#8211; ich hoffe das die Quote an sinnloser Tätigkeit für Staatsorgane nicht noch höher wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fund-morgens-grust-das-murmeltier-die-wieder-heranziehung%2F&amp;title=Und%20morgens%20gr%C3%BC%C3%9Ft%20das%20Murmeltier%3A%20Die%20%28wieder%29%20%26%238211%3B%20%26%238220%3BHeranziehung%26%238221%3B" id="wpa2a_12"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fund-morgens-grust-das-murmeltier-die-wieder-heranziehung%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Ein Radhelm in Groß und dann noch zum Laufen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 21:15:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
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		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Helm]]></category>
		<category><![CDATA[Sondershausen]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Suche nach etwas komplett anderem im Laufbereich habe mich mich zum Untertage Marathon in Sondershausen angemeldet. Dort wird ein Marathon unter der Erde auf gut 700m unter Tage gelaufen. Dabei besteht witzigerweise Helmpflicht, das ist in einem Bergwerk eben so. Es wird empfohlen einen leichten Fahrradhelm zu nehmen &#8211; im Bergwerk ist es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Suche nach etwas komplett anderem im Laufbereich habe mich mich zum Untertage Marathon in Sondershausen angemeldet. Dort wird ein Marathon unter der Erde auf gut 700m unter Tage gelaufen. Dabei besteht witzigerweise Helmpflicht, das ist in einem Bergwerk eben so.</p>
<p>Es wird empfohlen einen leichten Fahrradhelm zu nehmen &#8211; im Bergwerk ist es abgesehen von Dunkelheit, Trockenheit (ist ein Salzbergwerk) auch noch verdammt warm. Also muss es auch dafür tun. Eine Stirnlampe muss auch noch ranpassen.</p>
<p>Nun gut, ich begab mich also auf die Suche nach einem leichten Radhelm. Nun habe ich das Problem das mein Kopfumfang gut 64cm beträgt, das ist deutlich größer als die meisten Helme so hergeben. Ich wurde dann fündig bei Amazon, dort gibt es einen <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00495ZEOO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00495ZEOO">Helm von Abus</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00495ZEOO" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> der das Problem löst da es ihn in XL gibt, also 61-65 cm Kopfumfang. Als Signalfarbe dann auch in Gelb, gibt es aber auch in dunkleren Farben für die Freunde des Versteckens.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B00495ZEOO/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B00495ZEOO"><img border="0" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&#038;Format=_SL110_&#038;ASIN=B00495ZEOO&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=AsinImage&#038;WS=1&#038;tag=joeblo07-21&#038;ServiceVersion=20070822" /></a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00495ZEOO" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /></p>
<p>Meine <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000XYWM6I/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&#038;tag=joeblo07-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=19454&#038;creativeASIN=B000XYWM6I">Stirnlampe</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=joeblo07-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B000XYWM6I" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> passt &#8211; gehalten von zwei Kabelbindern &#8211; auch gut ran.<br />
Nächste Woche wird dann mal probegelaufen, mal gucken wie sehr ein Helm nervt. Trockenübungen waren mit diesem zumindest schonmal gut.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fein-radhelm-in-gros-und-dann-noch-zum-laufen%2F&amp;title=Ein%20Radhelm%20in%20Gro%C3%9F%20und%20dann%20noch%20zum%20Laufen" id="wpa2a_14"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fein-radhelm-in-gros-und-dann-noch-zum-laufen%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Wie man Klingelanlagen nicht baut&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 20:51:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben im Büro eine halbwegs moderne Klingelanlage die aufgrund ihrer Scroll-auf-richtigen-Namen und dann drücke eine Taste Funktionalität schon so manchen Besucher einfach mal überfordert hat. Da laut Auskunft der uns betreuenden Klingelanlagen-Baufirma unsere Türsprechstelle kaputt sei (klingelt nicht mehr) sollten wir eine neue kaufen und man meinte das das 480€ kosten würde. Nun gut, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben im Büro eine halbwegs moderne Klingelanlage die aufgrund ihrer Scroll-auf-richtigen-Namen und dann drücke eine Taste Funktionalität schon so manchen Besucher einfach mal überfordert hat.</p>
<p>Da laut Auskunft der uns betreuenden Klingelanlagen-Baufirma unsere Türsprechstelle kaputt sei (klingelt nicht mehr) sollten wir eine neue kaufen und man meinte das das 480€ kosten würde. Nun gut, es gibt Dinge die guckt man sich noch einmal an bevor man Aufträge dieser Art erteilt. Ein kurzer Blick, ein paar gebogene Kontakte und schon klingelt es wieder. Bei der Gelegenheit mal nachgeschaut, das Modul kostet 250€ brutto im Handel &#8211; auch fein. Dabei aber dann noch ein wenig nachgeschaut und mitbekommen, das der Umschalter der uns die Klingel auf die TK-Anlage legt &#8211; was mal für Off-Hours gedacht war &#8211; in einer Art und Weise implementiert ist, die einem die Schuhe auszöge so man denn welche anhätte.</p>
<p>Das Ganze ist ein BUS-System für Audio und Klingelsignal I2 oder so. Naja, wie schaltet ein Elektriker der eigentlich nichts von der Technik versteht zwischen zwei Sprechstellen um (was eh schon überflüssig ist, man kann die auch parallel betreiben) ?</p>
<p>Klar, er nimmt ein Relais !</p>
<p>Unglaublicherweise hat dort tatsächlich jemand ein (mit extra Netzteil zur Versorgung für die Steuerspannung) Relais eingebaut, das den Bus wahlweise auf die TFE der TK-Anlage legt oder auf das Gerät am Empfang.</p>
<p>Dazu fällt einem dann auch nichts mehr ein, das kann man besser machen. Nein, das muss man besser machen.</p>
<p>Für bessere Ausbildung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fwie-man-klingelanlagen-nicht-baut%2F&amp;title=Wie%20man%20Klingelanlagen%20nicht%20baut%26%238230%3B" id="wpa2a_16"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fwie-man-klingelanlagen-nicht-baut%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Barfuss in Graal-Müritz, der 16. Schneckenlauf</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 21:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Jahren laufe ich regelmäßig in Graal-Müritz an der Ostsee den dortigen im November stattfindenden Schneckenlauf mit. Der Lauf heißt nicht aufgrund meiner geringen Laufgeschwindigkeit so sondern weil jeder ins Ziel kommende Läufer eine Streuselschnecke bekommt. Es gibt dabei drei Distanzen zur Auswahl, 2 km, 5km und 10 km, wobei die 10 km als zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Jahren laufe ich regelmäßig in Graal-Müritz an der Ostsee den dortigen im November stattfindenden <a href="http://www.schneckenlauf.de" target="_blank">Schneckenlauf</a> mit. Der Lauf heißt nicht aufgrund meiner geringen Laufgeschwindigkeit so sondern weil jeder ins Ziel kommende Läufer eine Streuselschnecke bekommt.</p>
<p>Es gibt dabei drei Distanzen zur Auswahl, 2 km, 5km und 10 km, wobei die 10 km als zwei 5 km Runden dargestellt werden. Ich kenne Graal-Müritz und Umgebung von zahlreichen Läufen im Urlaub recht gut und dachte mir, wenn ich schon regelmäßig am Barfusslaufen arbeite warum nicht auch beim Schneckenlauf.</p>
<p>Dagegen spricht in gewissem Rahmen die Jahreszeit zu welcher der Lauf stattfindet. Ich kann mich schon an Jahre mit ein wenig Schnee und Temperaturen deutlich an der Null-Grad Grenze erinnern. Dieses Jahr allerdings war strahlender Sonnenschein und morgendliche Temperaturen um die 6 Grad bei nahe der See natürlich hoher Feuchte. Mit anderen Worten, am Morgen eher kalt. Nun gut, nach Dresden und Bonn bin ich ja temperaturmäßig schon auf so einiges eingestellt und diese sollte auch hier nicht zum Problem werden.</p>
<div id="attachment_940" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1436.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-940" title="Graal Müritz an einem Novembermorgen" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/IMG_1436-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Graal Müritz an einem Novembermorgen</p></div>
<p>Ich hatte neben meiner Familie noch eine Freundin meiner Tochter dabei, welche sich spontan entschlossen hatte die 2km Strecke mitzulaufen. Insofern gingen wird dann nach einem frühen Frühstück um kurz nach 9 erst einmal die Startnummer holen und die junge Dame anmelden, ich hatte bereits per Internet gemeldet und musste lediglich meine Startnummer holen und das Startgeld bezahlen.</p>
<div id="attachment_934" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Startnummer-mit-Startkarte.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-934" title="Schneckenlauf - Startnummer mit Startkarte" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Startnummer-mit-Startkarte-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Startnummer mit Startkarte</p></div>
<p>Schön finde ich, das Teilnehmer für die 2km Strecke keine Startgebühr bezahlen müssen und trotzdem danach eine Streuselschnecke bekommen. Dafür gibt es für diese Teilnehmer keine Startnummern, dafür kleine Startkarten, die im Ziel abgegeben werden müssen &#8211; in Graal Müritz wird nämlich noch richtig old-fashioned mit der Hand gestoppt und ausgewertet. Für die 5km und 10km Läufe gibt es Startnummern, das Auswertungsprinzip ist allerdings das gleiche.</p>
<div id="attachment_933" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Start-des-2km-Laufes.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-933" title="Schneckenlauf - Start des 2km Laufes" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Start-des-2km-Laufes-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Start des 2km Laufes</p></div>
<p>Auch heute sollte wieder das vorherige Warmhalten des Laufgerätes mit Schlappen praktiziert werden, das hatte sich ja in Bonn und Dresden bereits gut bewährt.</p>
<p>Eine Minute vor dem für 11 Uhr geplanten Startschuss wanderten die Schlappen in die Taschen und los gehts nach dem Startsignal. In etwa 200 Teilnehmer setzen sich in Bewegung, es ist auf den ersten Metern doch deutlich voll und die Wege sind erstmal eng. Das ein oder andere Boden-blind gelaufene Überholmanöver wird nötig, um einigermaßen Tempo drauf zu bekommen. Klar wird, das wenn man hier schnell laufen will, muss man sich nach vorne stellen (was aber an diesem Tag sicher nicht mein Ziel war).</p>
<p>Die ersten Meter des Laufes gehen über den Sportplatz des Wald-Stadions in Graal-Müritz, dann über die Parkwege vor dessen (neu erbauten !) Parkplatzes und dann am Stadion entlang in den Küstenwald. Spätestens ab dem Parkweg im Küstenwald war klar, das dies eine eher steinige Angelegenheit werden wird. Viele kleine bis größere Steinchen, unter frisch gefallenem und diese effektiv verbergendem Blattwerk gelagert machen diesen Teil der Strecke zu einer klaren Ansage für bereits erfahrenere Barfuss-Läufer (ich war an diesem Tage erwartungsgemäß der Einzige).</p>
<div id="attachment_930" class="wp-caption aligncenter" style="width: 197px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Jörn-beim-Schneckenlauf.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-930" title="Jörn beim Schneckenlauf" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Jörn-beim-Schneckenlauf-187x300.png" alt="" width="187" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Lauf nähe Stadion</p></div>
<p>Weiter geht es an der Uferpromenade über den Ostseeküsten-Radweg in Richtung Campingplatz, wessen Zuwegung den Füßen mit sehr grobem Asphalt etwas zu bieten hat. Dann geht es durch den Campingplatz auf die andere Seite, durch ein Drängelgitter (was ich jedes Jahr nervig finde, denn da muss man sich irgendwie durchschwingen, um nicht komplett zum Stillstand zu kommen). Auf ein wenig Asphalt geht es dann in Richtung der vorgelagerten Brücke über den Stromgraben, hier ist der Untergrund simpel gesagt scheusslich, Betonreste, Steine jeder Größe dafür aber mit nicht ganz so viel Blattwerk verdeckt. Über den Parkplatz vor dem Waldhotel geht es zum und in den Rhododendronpark &#8211; hier leichter Boden, man könnte auch das Gras daneben nehmen &#8211; ich bleibe auf dem Parkweg. Raus aus dem Rhododendronpark quasi wieder auf die Strecke welche einen in Richtung Campingplatz brachte. Blattwerk, Steinchen, eben noch einmal. Die Runde führt dann durch das Stadion und wenn man die 10km läuft, dann läuft man das obige einfach noch einmal.</p>
<p>Biegt man dann nach der zweiten Runde in die Zielgasse ein wird die Startkarte abgegeben und man bekommt einen Gutschein für die Streuselschnecke.</p>
<div id="attachment_931" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Jörn-im-Schneckenlauf-Ziel.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-931" title="Jörn im Schneckenlauf Ziel" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Jörn-im-Schneckenlauf-Ziel-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Im Ziel</p></div>
<p>Die Füße haben es gut überstanden, sind allerdings mächtig dreckig und ein wenig kalt. Da kommt es gerade recht, das es bei diesem Lauf in der Stadion-Gastronomie leckeren Glühwein für 1.5€ den Becher gibt und das auch noch von einem bekannten Gesicht, so macht Laufen Spaß ! Die Steuselschnecke wird erst einmal pflichtgemäß verzehrt, gehört sich so.</p>
<div id="attachment_932" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Dreckige-Füße.png#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-932" title="Schneckenlauf - Dreckige Füße" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Schneckenlauf-Dreckige-Füße-300x215.png" alt="" width="300" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Dreckige Füße im Ziel</p></div>
<p>Schaut man sich dann die Laufergebnisse an stellt man fest, das es die meisten dort sehr eilig haben und das alles sehr ernst nehmen. Ich werde 9. von 12 meiner AK, das ist eher weit hinten für einen 5er Schnitt. Hätte man hier mit deutlich mehr Tempo laufen wollen, so wären Schuhe definitiv notwenig gewesen. Huaraches hätten es getan, damit kann man dann auch einen 4er Schnitt laufen und vorne mitspielen wenn man das will. Barfuss auf dem Untergrund hätte ich deutlich mehr Tempo eher nicht laufen wollen bei der limitierten Erfahrung meiner Füße.</p>
<p>Schöner Lauf, nächstes Jahr sicher wieder. Ob wieder Barfuss &#8211; mal gucken, ist nicht ideal dafür. Aber wer Barfuss läuft darf sich über die Strecke auch nicht beschweren.</p>
<p>Der schönste Kommentar unterwegs heute war von einem Jungen, &#8220;Mama, Mama, mit Barfuss gildet doch nicht!&#8221;. Tut es doch mein Junge, steht in den Regeln des DLV welche auch diesem Lauf zu Grunde liegen.</p>
<p>Danach ging es erstmal in den örtlichen Fischdealer und zum Mittag gab es dann grüne Heringe gebraten, 2 Stück für 3€, kann man eigentlich nix sagen &#8211; hab ich erstmal 4 draus gemacht (Heringe natürlich).</p>
<div id="attachment_929" class="wp-caption aligncenter" style="width: 235px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Grüne-Heringe-gebraten.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-929" title="Grüne Heringe gebraten" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/11/Grüne-Heringe-gebraten-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Grüne Heringe gebraten</p></div>
<p>Die Strecke des Schneckenlaufes:</p>
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<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fbarfuss-in-graal-muritz-der-16-schneckenlauf%2F&amp;title=Barfuss%20in%20Graal-M%C3%BCritz%2C%20der%2016.%20Schneckenlauf" id="wpa2a_18"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fbarfuss-in-graal-muritz-der-16-schneckenlauf%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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		<title>Barfuss in Dresden II, der erste Halbmarathon mit &#8220;ohne&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 21:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jörn Lubkoll</dc:creator>
				<category><![CDATA[Barfuss]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Laufen]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Halbmarathon]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einem bisher gut und viel gelaufenen Jahr fehlte mir dieses Jahr noch ein Höhepunkt für meine Barfuss gelaufenen Wettkämpfe. Ein Blick in die gängigen Verzeichnisse von Laufveranstaltungen zeigte für den 23. Oktober den Dresden Marathon an, den gibt es auch in Halb. Ein Ganzer wäre für meine nackten Füße zu diesem Zeitpunkt vermutlich zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem bisher gut und viel gelaufenen Jahr fehlte mir dieses Jahr noch ein Höhepunkt für meine Barfuss gelaufenen Wettkämpfe. Ein Blick in die gängigen Verzeichnisse von Laufveranstaltungen zeigte für den 23. Oktober den <a href="http://www.dresden-marathon.com" target="_blank">Dresden Marathon</a> an, den gibt es auch in Halb. Ein Ganzer wäre für meine nackten Füße zu diesem Zeitpunkt vermutlich zu viel. Der Lauf in Dresden hat den enormen Vorteil, das es kein Teilnehmerlimit gibt und eine Nachmeldung noch einen Tag vor dem Lauf erfolgen kann. Man braucht also nicht planen und kein Commitment &#8211; Ideal.</p>
<p>Ein kurzer Check der Hotel-Verfügbarkeit brachte auch hier ein positives Ergebnis, so das ich dann tatsächlich nach einem prüfenden Blick auf das kalte aber trockene Wetter für den 23. Oktober einfach am Morgen des Samstags beschloss nach Dresden zu fahren und mitzulaufen.</p>
<p>Schnell vorher das Hotel klargemacht und ab ins Auto, um kurz nach 11 ging es los und um kurz nach 13 Uhr war ich schon in Dresden. Störungsfreier und geringer Verkehr machte die Fahrt diesmal recht angenehm. Noch auf dem Weg ins Hotel kurz zum Messegelände und die Nachmeldung erledigen und Startnummer einsammeln. Das Ganze dauerte keine 10 Minuten, Parkplätze gab es auch ausreichend im Messeparkhaus. Die übliche Marathon-Messe liess ich weitestgehend aus, auch vom Pasta Gutschein machte ich keinen Gebrauch.</p>
<p>Abends war das Ziel den ganz hervorragenden Japaner &#8220;Ogura&#8221; im Hilton Hotel zu besuchen. Nach einem mittaglichen Lachs-Burger in der Altstadt wurde erstmal neudeutsch &#8220;gechilled&#8221; und nichts getan bis zum Abend. Ich latschte einmal den Weg vom Hotel zum Start ab, um einzuschätzen wie lange dieser dauern würde. Bereits hierbei wurde mir deutlich klar, das es am nächsten Morgen eher sehr kalte Füße geben wird. Das Ogura war wieder ganz hervorragend. Frühe Bettzeit, am nächsten Tag wird ja ein wenig gelaufen.</p>
<p>Ein frühes Frühstück gegen Acht, grauenvoll für einen Sonntag morgen. Der Start sollte um 10:00 Uhr sein, der Weg dorthin dauerte keine 10 Minuten. Um zu vermeiden, das mir die Füße deutlich zu früh zu kalt werden gab es ausnahmsweise mal meine Alibi-Feelmax Schlappen bis zum Start. Huaraches hätten es auch getan, aber ich mag eben diese Schnüre an den Füßen nicht wirklich haben und schon gar nicht vor dem Lauf.</p>
<p>Ich war ca.10 Minuten vor dem Start am Ort des Geschehens und sortierte mich in den Startblock C (der vor den Walkern) auf die linke Seite ein. Ich hielt eifrig nach Barfuss-Kollegen ausschau, wusste ich doch von einem Foren-Eintrag das mindestens einer dabei sein würde. Gesehen habe ich vor dem Start nur einen VFF-Läufer, Bikilias und Socken &#8211; Luxus sowas, ist ja quasi schon mit Heizung.</p>
<p>Es war recht frisch, der Countdown zum Start war noch bei gut einer Minute. Also runter mit den Feelmax-Schlappen und ab in die Taschen der Jacke damit. Passte ideal, das Vorgehen wird sicher noch für den ein oder anderen Lauf in der kalten Jahreszeit eingesetzt werden können.</p>
<p>Whew, kalt das meckerten die Füße. Egal, geht ja gleich los. Den Startschuss habe ich nicht gehört aber irgendwie fing das Feld sich an, in Bewegung zu setzen. Straßenbahnschienen sind ja auch was fieses für den Barfuss-Läufer, besonders hat Metall es ja noch besonders mit der Kälte. Ok, also darauf wird dann bis auf weiteres erstmal nicht mehr getreten.</p>
<p>Ab ging es über die Startlinie. Das Feld aus 10ern, den Halben und den Ganzen, in Summe bestimmt 5000 Leute war dicht. Man kann nicht sagen, das die Straßenhälfte die füe den Start genutzt wurde so breit war. Gleich nach dem Start eine Kurve und dann über die Marienbrücke von der Alt- in die Neustadt. Bei klarem Himmel und Sonnenschein ein schöner Ausblick in alle Richtungen.</p>
<p>Bereits nach der Brücke hatte sich das Feld auseinander genug gezogen, damit man sich vernünftig bewegen konnte. Ok, also langsam die Geschwindigkeit &#8220;einstellen&#8221; und den Lauf genießen. Die Füße waren kalt aber funktionierten gut. Der Unterschied zwischen Straßen mit Sonne und den Stellen ohne wurde wieder deutlich. Die Lufttemperatur war beim Start vielleicht 4-5 Grad, die des Bodens sicher nicht höher.</p>
<p>Ziel war ein einigermaßen gemütliches Tempo im 5er Schnitt was mich dann in ca. 1:45 durch den Lauf bringen sollte. Das Tempo lässt durchaus zu, sich mit anderen zu unterhalten und man kann sich auch gut mit der Umgebung beschäftigen.</p>
<p>Ein Mitläufer fragte mich noch auf der Marienbrücke, inwiefern ich das geübt hätte so ohne Schuhe zu Laufen. Ich entgegnete das ich das doch eher regelmäßig mache und konnte mit den Hinweis darauf nicht verkneifen, das wenn ich das nicht getan hätte vermutlich schon an dieser Stelle die Fußsohlen durch gewesen wären. Er hatte nach seiner Aussage ernsthaft geglaubt ich hätte nur meine Schuhe vergessen <img src='http://www.hv23.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nach wenigen Kilometern eine Überraschung, ich wurde angesprochen von einem anderen Barfuss-Läufer welcher sich als Matthias vorstellte. Kurzer Informationsaustausch, das wir ja mindestens dann zu Dritt sind und auch er hatte den anderen Kollegen nicht gesehen bisher. Nach einigen Minuten lief jeder weiter seine Geschwindigkeit und man verlor sich aus den Augen &#8211; er hatte es eiliger als ich und wie ich mittlerweile weiß hatte es der andere Kollege noch deutlich eiliger als wir beiden, so das wir uns zwangsläufig nicht gesehen haben obwohl  er &#8211; vermutlich im dichten Feld &#8211; mich überholt haben muss.</p>
<p>Die nächste Konversation mit &#8211; nach Akzent und Kleidung zu urteilen &#8211; dänischen Läufern war nicht von positiver Natur. Man hatte für meine Barfüssigkeit eher kein Verständnis und fand das eher komplett daneben. Nunja, man muss ja nicht jede Unterhaltung weiterführen, Abstand gewinnen und weiterlaufen. Die beiden frötzelten dann noch darüber rum, ob sie nicht mal rüberkommen und drauftreten sollten, damit ich was lerne. Geht&#8217;s noch ? Ok, kurz das Tempo rauf und weg von denen.</p>
<p>Die Strecke ging dann über die Augustusbrücke in Richtung Altstadt, schönes Panorama das dort geboten wurde. Aber quasi als Preis für das Panorama kam das was auf der Webseite mit als drei-prozentiger Bestandteil der Strecke angegeben wurde &#8211; Pflaster. Aber fieses Pflaster, uneben und große Löcher zwischen den Steinen. Nach der Brücke kam eine Runde auf dem Theatherplatz, auch nicht besser. Kleines Pflaster, noch unebener. Schön wenn man fühlt wie sich die einzelnen Fußknochen auseinanderbiegen beim drüberlaufen. Noch schöner danach festzustellen, das die Füße ganz geblieben sind.</p>
<p>Ich behaupte, die Angabe 3% ist eher die Hälfte der Realität. Allein dei Augustusbrücke hat 250m je Richtung, über die geht es zwei mal. Über den Theaterplatz geht es ja auch nochmal&#8230; Auf dem Foto unten sieht man das Pflaster auf der Augustusbrücke sehr gut.</p>
<div id="attachment_910" class="wp-caption aligncenter" style="width: 209px"><a href="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/10/dresd11snr23745a.jpg#utm_source=feed&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=feed"><img class="size-medium wp-image-910" title="Jörn beim Dresden Marathon" src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/uploads/2011/10/dresd11snr23745a-199x300.jpg" alt="Jörn beim Dresden Marathon" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Jörn beim Dresden Marathon, (c) firstfotofactory.com</p></div>
<p>Im Verlauf des Rennens hatte ich noch das ein oder andere gute Gespräch über das warum, das Training dafür und die Temperatur und so. Alle aufgeschlossen und positiv. Den Kommentaren am Straßenrand konnte ich entnehmen, das vor mir im Feld noch mindestens einer sein muss. &#8220;Guck mal Mama, da ist noch einer!&#8221;. Sowas hörte ich bestimmt vier bis fünf mal.</p>
<p>Die Wasserstellen lies ich komplett links- und rechts liegen, bei der Temperatur und Distanz nicht nötig. Spannend aber das es tatsächlich Cola irgendwo nach km 15 gab. Mein Magen würde ernsthaft nach einem K2000 schreien, wenn ich das beim Laufen trinken täte.</p>
<p>Beim Verlassen des Elbe-Radweges in Richtung Augustusbrücke (so km 19) gab es mal was anständiges für die Füße, einen &#8220;Parkweg&#8221; mit ein paar kleinen Steinchen. Der war richtig angenehm gegen das Pflaster der Brücke. Witzig auch wie sich das anfühlte nach 18km Asphalt, man wurde quasi wach.</p>
<p>Den letzten Kilometer über Augustusbrücke, Theatherplatz und ins Ziel gab es dann nochmal Fußknochenbewegung. Im Ziel einigermaßen pünktlich angekommen mit 1:44 noch ein paar erstaunte Fragen, ob ich denn den ganzen Lauf barfuss gelaufen sei. Einmal Medallie einsammeln und eine süße und alkoholfreie Gerstenkaltschale später zurück ins Hotel und die Füße wieder auftauen.</p>
<p>Das Auftauen war schmerzhaft, wie auftauen eben so ist &#8211; Gefühl gab es den ganzen Lauf über in den Füßen, offensichtlich muss man sich aber daran gewöhnen das der Körper seine eigene Auffassung der für die kontinuierliche Nutzung erforderlichen Temperatur hat und diese nicht notwendigerweise mit der Wohlfühltemperatur des Nutzers korreliert. Das war in Bonn beim Drei Brücken Lauf auch so, Dresden war mehr als doppelt so lang und später und ein wenig wärmer. Aber die Temperatur der Füße war auf gleichem niedrigen Niveau.</p>
<p>Die nachfolgende Inspektion ergab keine Schäden an den Füßen und so konnte nach einem Mittagessen die Heimreise angetreten werden.</p>
<p>Schöner Lauf als Halber! Die 2. Runde würde ich dann aber nicht laufen wollen, Marathons in Form von zwei Runden finde ich langweilig.</p>
<p>Die Strecke des 13. Dresden Marathons (Halbmarathon):<br />
<iframe class="" src="http://www.gpsies.com/mapOnly.do?fileId=eessjkyokxbgyorc" style="width: 640px; height: 400px; " frameborder="0" scrolling="" onload="scro11me(this)"></iframe><script type="text/javascript">function scro11me(f){f.contentWindow.scrollTo(0,0); }</script>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fbarfuss-in-dresden-ii-der-erste-halbmarathon-mit-ohne%2F&amp;title=Barfuss%20in%20Dresden%20II%2C%20der%20erste%20Halbmarathon%20mit%20%26%238220%3Bohne%26%238221%3B" id="wpa2a_20"><img src="http://www.hv23.net/wp/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p><iframe class="me-likey" src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fwww.hv23.net%2F2011%2F11%2Fbarfuss-in-dresden-ii-der-erste-halbmarathon-mit-ohne%2F&amp;layout=standard&amp;show_faces=false&amp;width=250&amp;height=24&amp;action=like&amp;font=arial&amp;colorscheme=light" scrolling="no" frameborder="0" allowTransparency="true" style="border:none; overflow:hidden; width:250px; height:24px"></iframe>]]></content:encoded>
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