LSI 9260 und Windows 2008R2 Installation (mit ohne SP1)

Ich finde es deprimierend wie schlecht in den letzten Jahren die Dokumentation von Releases und Driver-Integrationen geworden ist. Heutiges Beispiel man nehme eine WIndows 2008R2 x64 Install DVD und versuche dies auf einem Server mit LSI 9260 SAS Controller zu installieren. Oh, da braucht es Treiber jammert das windows. Richtig. Man lädt also die Treiber von der LSI Webseite, da steht für 2008R2x64. Nach kurzem Rödeln auf dem Installationsmedium meckert Windows das es nicht die richtigen Treiber seinen.

Nun gut. Neuer Versuch, gleicher Fehler.

Was hilft am Ende des Tages – man nehme ein 2008R2SP1 Installationsmedium, niemand verrät einem das das nur mit einem SP1 geht. Und da sind dann die Treiber auch drin. Und schon gehts.

Das ist dann mal ein Fail. Die gurkige Doku auf der mitgelieferten CD sagt nix dazu, ach und Treiber sind da natürlich auch keine drauf.

Barfuss im Regen (und im Wald)

Heute war es in Berlin wirklich warm, gute 28 Grad und das Ende Mai. Schon besonders so etwas. Gegen spätem Nachmittag fingen dann die unvermeidlichen Gewitter an, im Südwesten Berlins (Berlin Wannsee) in dem ich beheimatet bin gab es erstmal wenig Regen. Später wurde es dann für kurze Zeit ein wenig mehr aber zur Abwechselung mal keine Wetterkathastrophe wie mittlerweile jedes Gewitter ja eigentlich ist.

Als ich gegen 21 Uhr vom Essen nach Hause kam überkam es mich bei der sehr angenehmen Nässe des Bodens und der Frische der Luft einen spontanen Spaziergang durch den Wald in der Nähe meines Hauses zu unternehmen. Platt gesagt könnte man feststellen, das es im Wesentlichen dunkel und nass war – aber das wäre sehr platt. Als mittlerweile seit Anfang März Alltags-Barfüssler habe ich noch eine weitere Wahrnehmung bzw. einen weiteren Sinn, den warmen und feuchten Boden – selbst auf normalen Gehweg-Platten – und die fühlten sich einfach nur sehr nett an. Warm und feucht, was will man mehr und dazu noch die frische Luft.

Kurzer Weg zum Wald (sind hier bei mir nur 600m bis hinein) und dann begann das echte – zumindest gefühlte – Abenteuer. Es war dunkel, was für jemanden ohne Schuhe ja erstmal Gefahr bedeutet – Kienäppel, Wurzeln, Steine oder Pferdemist – was auch immer da ist, ich kann es nicht sehen. Ich traue mich das auch nur, da ich nach gut drei Monaten des 24×7 Barfuss-Daseins und des Barfuss-Laufens ein gewisses Selbstvertrauen in meine Sohlen und Füsse habe.

Also rein in den Wald, nach einigen kurzen Momenten der Anpassung können die Augen auch die grobe Richtung des Weges erahnen, die Nackenhaare sind definitv aufgestellt ob jedes Geräuschs. Es riecht nach Wald, ein Uhu ruft – ab und zu raschelt es leise im Gebüsch. Ich mache erstaunlicherweise kein für mich wahrnehmbares Geräusch beim Gehen durch den feuchten und weichen, ab und zu durch Härteres unterbrochenen Wald-/Sandboden. Aber die Hindernisse werden von den mittlerweile erfahrenen Füssen gut ausgesteuert und das ohne Stress-Signale ans Gehirn zu senden.

Auch wenn ich mich bewege hört der Uhu nicht auf zu rufen, das Rascheln neben mir ändert sich nicht. Ich kann mich quasi als Teil des Ganzen bewegen und das im Quasi-Dunkeln und der sehr angenehmen Stille und dem frischen Waldgeruch. Eine doch schon spirituelle Szenerie.

Als ich nach einer guten Stunde nach Hause kommen bin ich doch eher überwältigt – von mehreren rationalen Fakten.

1. Ich kann mich im Dunkeln Barfuss auf profilierten, unbekannten Boden bewegen ohne das was kaputt geht oder etwas weh tut. Trete ich auf einen Kienappel oder Stein wird der Fuss weich und “fliesst” rum oder weicht dezent von der Belastung zur Seite.

2. Ich kann mich auf Waldboden und auch auf Asphalt quasi lautlos bewegen – zumindest für meine Wahrnehmung – und das unter Hinzunahme von (1), d.h. unter Ausweichen von Hindernissen.

3. Das quasi-lautlose Dasein neben der Fähigkeit, das ohne Schmerzen oder Angst zu tun gibt mir das Gefühl als Teil des Ganzen zu existieren. Das wiederum nimmt jede Angst – wir haben zwar keine wilden Tiere in Berlin, aber Wildschweine flößen mir schon Respekt ein.

4. Ich mag den weiteren Sinn den mir meine Fusssohlen geben, ich mag die Empfindlichkeit für Temperatur und Textur. Ich kann mir gar nicht vorstellen warum ich das gut 40 Jahre nicht gehabt habe, was mir da entgangen ist.

5. Mittlerweile kann ich in entsprechender Umgebung wohl auch ohne auf den Boden zu gucken Laufen gehen. Es gibt also auch für Barfuss-Läufer den Autopiloten, eben je nach Umgebung und antizipiertem Untergrund.

Menschen, warum tragt ihr Schuhe wo es nicht nötig ist? Es gibt sicher Arbeiten, Situationen, Momente wo diese als Werkzeuge einen Sinn haben aber ehrlich gesagt bin ich der Meinung das diese in vielen Situationen quasi eine Behinderung sind.

Ich tue es wieder und Schuhe gibt es sicher bis auf weiteres nur als Werkzeug wo nötig.

 

Wenn Microsoft Remote Desktop Verbindung für Mac hängt

… kann das an diesem Problem liegen:

Man hat Microsoft Remote Desktop Verbindung für Mac (Version 2.1) installiert und nutzt diese gerne und häufig und es passiert plötzlich das ab der Eingabe des Hostnamens bzw. der IP-Adresse zu welcher man die Verbindung herstellen möchte einfach nichts mehr und nach bestimmt einer Minute kommt die Meldung das der Remote-Host nicht identifiziert werden konnte. Wenn das passiert, dann könnte es daran liegen das am Mac ein USB Device dran hängt das nicht wirklich reagiert. In meinem Fall war das ein Nokia 900 das da schlief, es können aber auch andere USB Devices sein. Trennt man das Device vom System geht alles danach wieder prima. Kommt man aber nicht ohne weiteres drauf.

In der “Konsole” des Mac findet man dann gerne Meldungen wie diese:

14.03.11 15:52:53 kernel USBF: 274392.995 AppleUSBEHCI[0xc5db800]::Found a transaction which hasn't moved in 5 seconds on bus 0xfd, timing out! (Addr: 5, EP: 5)

Die sind definitiv ein Zeichen, das es sich genau um ein solches Problem handeln könnte.

Übrigens prima Server mit Microsoft Windows Server 2008R2 gibt es bei Inter.net Germany.

IHK: Rechtfertigung mal ehrlich…

Im aktuellen Gebührenbescheid der IHK Berlin steht der wundervolle Satz: “Wie Sie sicher wissen, können Sie durch Ihre Beitragszahlungen keine direkte Gegenleistung erwarten”.

Schön, wissen wir – fragt sich nur warum wir auch direkt zahlen müssen. Organisation mit dem Recht zum Selbsterhalt…

Outlook 2011 für den Mac: Header anzeigen

Bei den verschiedenen Outlook-Varianten stellte sich mir oft die Frage, wie man die Header einer Datei anzeigt. Braucht man ja gerne mal, um zu gucken was die verschiedenen Spam-Filter da so reinschreiben. Sucht man in der Hilfe nach “Kopfzeilen” oder gar “Headern” findet man gar nichts.

Die Antwort ist ganz einfach, Rechtsklick oder aber ctrl-click (je nach Einstellung) auf einer Nachricht in der normalen Übersicht liefert ein kleines Menü. Dort klickt man einfach auf “Quelle anzeigen” und schon öffnet sich ein Fenster mit der Text-Repräsentation der Nachricht inkl. Header.

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