Nochmal Triathlon: Der Berlinman 2012 (Mitteldistanz)

Noch bevor ich an meinen ersten Triathlon überhaupt teilgenommen habe, meldete ich mich aufgrund des näher rückenden Meldeschlusses bereits zu meinem zweiten an. Ich hab dann einfach mal angenommen, das das Spaß macht und ich einigermaßen damit klar komme. Der Berlinman sollte es sein, diesmal dann auf der Mitteldistanz. Das heisst in dem Fall, 2.2km Schimmwn, 90km Radfahren und 20km Laufen, also quasi doppelt so weit wie beim ersten Mal auf der olympischen Distanz (wenn man vom Schwimmen absieht, da waren es ja 1.5km).

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Mein erstes Mal: Der 20. Safadi Werbellinsee Triathlon (Olympische Distanz)

Mal gucken was die anderen machen…

Der von mir als Premiere auserkorene Safadi Werbellinsee Triathlon findet an zwei Tagen statt. Am ersten Tag, dem Samstag gibt es zwei Kinderwettkämpfe und danach dann die Sprintdistanz für die Erwachsenen. Die Sprintdistanz ist ein Drittel bis die Hälfte der Olympischen Distanz. In diesem Fall 500m Schwimmen – 16km Radfahren und 4km Laufen. Man könnte sich fragen warum ich mich nicht dafür angemeldet habe, 500m Schwimmen sind deutlich besser zu beherrschen als 1.5km. Hintergrund ist, das ich der Meinung bin das man für 4 Kilometer nicht loslaufen muss. Insofern gab es bei mir den Gedanken mich gleich für eine “richtige” Strecke anzumelden. Der Werbellinsee ist von mir zu Hause gut 80km entfernt und mit einer Startzeit von 10 Uhr am Sonntag für die Olympsiche Distanz war es eh klar, das ich in der Nähe übernachten werde und so nutzte ich die Gelegenheit der Vortagesanreise, um Zuschauer bei der Sprintdistanz zu spielen und mir genauer anzusehen, wie das alles so gemacht wird.

Das war auch eine gute Entscheidung – erstens war das eine nette Veranstaltung in guter Athmosphäre bei Traumwetter an schöner Location und zweitens konnte ich mir bereits alle Prozeduren einprägen, die nötig sind. Also was mit in die Wechselzone kommt, wo die Startnummern hinkommen und so weiter und so fort. Es ergab sich auch die Gelegenheit, die Radstrecke einmal mit dem Auto abzufahren. Schon dabei wurde klar, das diese deutlich anspruchsvoller ist als gedacht. Es gab jede Menge Steigungen, nichts richtig hartes aber doch deutlich hügelig, schon direkt nach dem Aufstieg auf das Rad ging es erstmal bis auf weiteres bergauf… Alles wertvolle Informationen für den nächsten Tag, meinen ersten Triathlon.

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Auf dem Weg zum Triathlon: Mein erstes Radrennen, Velothon Berlin 2012

Ich mache mir eigentlich nichts aus Radfahren und aus Fahrrädern und deren Technik schon gar nichts, insbesondere weil ich überhaupt keine Lust habe an den Dingern rum zu schrauben und mich mit Gruseln an meine Kindheit und das Gebastel mit meinem damaligen Fahrrad erinnere. Aber damals war das Rad mehr Mittel zum Zweck, es bedeutete für mich Mobilität – anderes konnte man als Kind ja nicht nutzen und Öffis waren und sind langweilig und unflexibel.

Heute habe zumindest ich ein anderes Bedürfnis nach Mobilität, das mir das Rad so nicht sinnhaft erfüllen kann – insofern ist es meist das Auto oder auch mal die Bahn, selten das Rennen mit dem Ziel von A nach B zu kommen und noch seltener das Rad. Velophob bin ich trotzdem nicht.

Da ich bei Laufwettkämpfen quasi Vielstarter bin reizte es mich einfach mal auszuprobieren, wie das so mit Radrennen aussieht und da kam mir der diesjährige Velothon ganz gelegen. Kurzum, auf der Mädchen-Strecke von 60km (die anderen fahren 120 km, quasi wie die 10km laufen wenn es auch einen halben gibt oder den halben wenn es einen ganzen gibt) angemeldet.

Im Vorfeld unternahm ich mit einem Freund eine Probefahrt über knapp 55km auf dem Rad und stellte fest, das dies in der geforderten Mindestgeschwindigkeit von 23km/h problemlos zu bewältigen ist. Grundkondition hat man dann ja doch genug und mit meinen halbwegs fußfreundlichen Pedalen kann man das Rad auch Barfuss-fahren, das habe ich im Vorfeld auch mal ausprobiert im Straßenverkehr ins Büro und zurück. (was dann 2x17km sind)

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