By Jörn Lubkoll on August 15, 2012
Mal gucken was die anderen machen…
Der von mir als Premiere auserkorene Safadi Werbellinsee Triathlon findet an zwei Tagen statt. Am ersten Tag, dem Samstag gibt es zwei Kinderwettkämpfe und danach dann die Sprintdistanz für die Erwachsenen. Die Sprintdistanz ist ein Drittel bis die Hälfte der Olympischen Distanz. In diesem Fall 500m Schwimmen – 16km Radfahren und 4km Laufen. Man könnte sich fragen warum ich mich nicht dafür angemeldet habe, 500m Schwimmen sind deutlich besser zu beherrschen als 1.5km. Hintergrund ist, das ich der Meinung bin das man für 4 Kilometer nicht loslaufen muss. Insofern gab es bei mir den Gedanken mich gleich für eine “richtige” Strecke anzumelden. Der Werbellinsee ist von mir zu Hause gut 80km entfernt und mit einer Startzeit von 10 Uhr am Sonntag für die Olympsiche Distanz war es eh klar, das ich in der Nähe übernachten werde und so nutzte ich die Gelegenheit der Vortagesanreise, um Zuschauer bei der Sprintdistanz zu spielen und mir genauer anzusehen, wie das alles so gemacht wird.
Das war auch eine gute Entscheidung – erstens war das eine nette Veranstaltung in guter Athmosphäre bei Traumwetter an schöner Location und zweitens konnte ich mir bereits alle Prozeduren einprägen, die nötig sind. Also was mit in die Wechselzone kommt, wo die Startnummern hinkommen und so weiter und so fort. Es ergab sich auch die Gelegenheit, die Radstrecke einmal mit dem Auto abzufahren. Schon dabei wurde klar, das diese deutlich anspruchsvoller ist als gedacht. Es gab jede Menge Steigungen, nichts richtig hartes aber doch deutlich hügelig, schon direkt nach dem Aufstieg auf das Rad ging es erstmal bis auf weiteres bergauf… Alles wertvolle Informationen für den nächsten Tag, meinen ersten Triathlon.
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By Jörn Lubkoll on August 15, 2012
Nach dem gelungenen Start beim Velothon im Juni diesen Jahres hatte ich mich ja dazu entschieden, einen ersten Triathlon zu bestreiten. Angemeldet habe ich mich für die olympische Distanz – das sind 1.5km Schwimmen, 42km Radfahren und 10.5km laufen, in etwa zumindest. Die genaue Länge variiert anscheinend je nach Veranstaltung zwischen 40-44 Rad, 10-11km laufen. Das Schwimmen scheint mir gleich lang zu sein bei allen. Wie wir vor gut einer Woche bei Olympia sehen konnten bringen die Kollegen Frodeno und Co. eine olympische Distanz in 1:46 Stunden hinter sich. Das ist schnell – gut aber das sind auch Olympiateilnehmer und nicht Spasssportler wie meiner einer (sieht echt falsch aus mit drei-’s').
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By Jörn Lubkoll on August 9, 2012
Laufen kann man quasi überall und man braucht auch nicht allzu viel dafür, das ist einer der Reize die dieser Sport so hat. Wenn ich geschäftlich etwas weiter auf Reisen gehe, dann schaue ich vorher gerne nach ob in der Nähe des Zieltermins und -ortes ein Laufwettbewerb stattfindet. Mit ein wenig Geschick in der Terminvereinbarung kann man dann den Geschäftstermin am Freitag oder Montag stattfinden lassen und bleibt über das Wochenende, um am Lauf teilzunehmen. Bei der Gelegenheit sieht man dann gleich was von der Umgebung.
Diesmal führte mich meine Reise in die Schweiz, nach Luzern um genauer zu sein. In der Nähe des Zieltermins (um den 24.6.2012) fanden sich zwei Läufe im Land, beides Marathons. Einer davon hatte Höhenmeter im Profil fern dessen was ich noch unter Spaß verbuchen würde und der andere ging in der französischen Schweiz entlang eines Seeufers mit einem halbwegs flachen Profil und angenehmen Klima – das war dann klar meiner.
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By Jörn Lubkoll on June 15, 2012
Ich mache mir eigentlich nichts aus Radfahren und aus Fahrrädern und deren Technik schon gar nichts, insbesondere weil ich überhaupt keine Lust habe an den Dingern rum zu schrauben und mich mit Gruseln an meine Kindheit und das Gebastel mit meinem damaligen Fahrrad erinnere. Aber damals war das Rad mehr Mittel zum Zweck, es bedeutete für mich Mobilität – anderes konnte man als Kind ja nicht nutzen und Öffis waren und sind langweilig und unflexibel.
Heute habe zumindest ich ein anderes Bedürfnis nach Mobilität, das mir das Rad so nicht sinnhaft erfüllen kann – insofern ist es meist das Auto oder auch mal die Bahn, selten das Rennen mit dem Ziel von A nach B zu kommen und noch seltener das Rad. Velophob bin ich trotzdem nicht.
Da ich bei Laufwettkämpfen quasi Vielstarter bin reizte es mich einfach mal auszuprobieren, wie das so mit Radrennen aussieht und da kam mir der diesjährige Velothon ganz gelegen. Kurzum, auf der Mädchen-Strecke von 60km (die anderen fahren 120 km, quasi wie die 10km laufen wenn es auch einen halben gibt oder den halben wenn es einen ganzen gibt) angemeldet.
Im Vorfeld unternahm ich mit einem Freund eine Probefahrt über knapp 55km auf dem Rad und stellte fest, das dies in der geforderten Mindestgeschwindigkeit von 23km/h problemlos zu bewältigen ist. Grundkondition hat man dann ja doch genug und mit meinen halbwegs fußfreundlichen Pedalen
kann man das Rad auch Barfuss-fahren, das habe ich im Vorfeld auch mal ausprobiert im Straßenverkehr ins Büro und zurück. (was dann 2x17km sind)
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Posted in Deutsch, Gut, Kategorielos, Rad, Schuhe empfohlen, Spielzeug, Wettkampf Tagged artfremd, Radrennen, Rennrad, Velothon
By Jörn Lubkoll on May 1, 2012
Meine persönlichen Pläne für dieses Jahr sehen für dieses Jahr einen Barfuss-Marathon vor. Die Gelegenheit bei idealem Wetter hätte sich Ende April in Hamburg ergeben, ich habe sie dann allerdings nicht genutzt und bin lieber mit Schlappen gelaufen. Die Entscheidung fiel am morgen des Laufes, die 24h Zeit, die ich vorher in Hamburg verbracht habe und ein paar Spaziergänge über den Hamburger Asphalt nebst einer kritischen Betrachtung der Zustände meiner Fusssohlen konnten nur zu dem Schluss führen, Schlappen anzuziehen. Im Nachhinein war dies sicher sinnvoll, die zu erwartende Abnutzung bei den vorhandenen Vorschäden hätte es sicher nicht besser gemacht.
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