Laufen in der Schorfheide: Der Natur-Marathon in Marienwerder

Auf der Suche nach Trainingsstrecken um die 30km mit Verpflegung, auch Wettkämpfe genannt, zur Vorbereitung auf meinen diesjährigen Frühjahrs-Marathon in Hamburg fiel mein Blick auf den am 17.03.2012 stattfindenden Naturmarathon in Marienwerder. Wie die meisten Wettkämpfe im Osten der Republik findet dieser an einem Samstag statt und der Start ist auch schon um 10:00 Uhr, daher entschloss ich mich, mir in der Umgebung eine Bleibe zu suchen, damit ich nicht morgens aus Berlin anreisen musste.

Nach einem kurzen Suchen im Internet landete ich auf dem Gut Sarnow, wo ich mich dann für zwei Nächte einmietete, der Zimmerpreis hielt sich in Grenzen und ich wollte mir die Umgebung noch ein wenig nach dem Lauf ansehen, ohne gleich nach Berlin zurück fahren zu müssen.

Nach einem endlosen Stau aus der Stadt raus am Freitag Abend, kamen meine Frau und ich gegen 1900 im Hotel an, bezogen unser Zimmer (wir waren die einzigen Gäste an dem Abend) und liessen uns ein Abendessen im Hotelrestaurant schmecken. Es gab Fisch und leckeren Weisswein, was will man mehr.

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Das erste Jahr barfuss im Alltag ist schon vorbei

Vor etwas mehr als einem Jahr entschloss ich mich im täglichen Leben auf Fußbekleidung zu verzichten. Und zwar so umfassend wie möglich. Und in der Tat, wenn ich die vergangenen zwölf Monate mal Revue passieren lasse, dann war dies doch fast komplett. Und wenn es mal Fußbekleidung gab (zu den Anlässen komme ich noch), dann waren dies entweder Huaraches (Sandalen) oder Feelmax Schlappen, ein oder zwei Mal gab es auch Fivefingers. Zum Laufen größerer Distanzen und wenn die Witterung zu böse war gab es dann Laufschlappen. Richtig Schuhe würde ich die aber auch nicht nennen. Was es definitiv nicht gab die ganzen letzten zwölf Monate waren Socken.

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“Barfuss” oder minimal Schuhe im Dauereinsatz: Saucony Hattori

In den Zeiten in denen das reine Laufen ohne Fußbekleidung einfach zu kalt, der Boden zu grauselig oder die Haut einfach schon zu strapaziert ist, setze ich zum Laufen gerne minimales Schuhwerk ein (anderes eh nicht). Hierbei habe ich mich im Laufe der Zeit an die Saucony Hattori gewöhnt von denen ich ein Paar im regelmäßigen Einsatz habe. Bisher bin ich mit diesen “Barfuss-Schuhen” gut 400km gelaufen, das ist vermutlich mehr als vom Erfinder vorgesehen ist. Die Industrie versucht uns ja im Regelfall klar zu machen, das die Minimal-Schuhe nur als Dritt bzw. Viert-Laufschuhpaar eingesetzt werden sollen, für leichte Trainingseinheiten wenn es hochkommt und man primär auf die gedacht höher wertigen und vor allem teureren Modelle zurückgreifen soll.
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Barfuss über den Teufelsberg: Der Berliner Silvesterlauf 2011

Das bisher in dieser Wintersaison doch eher sehr warme Wetter hat angenehme Seiten. Die Abwesenheit von Eis und Schnee machte es auch Ende Dezember noch möglich, Barfuss im Grunewald zu laufen und das sogar in lockerem Tempo ohne das einem zu kalt wurde. Der 27. Dezember war zum Beispiel solch ein Tag, da ging das ganz prima bei 10 Grad auch mal für 18km.

Für den am 31.12.2011 stattfindenden Silvesterlauf über Teufelsberg und Drachenberg am Mommenstadion hatte ich mich eh schon angemeldet. Im letzten Jahr lief ich diesen in Five Fingers – in der Neoprenversion bei gerade mal minus ein Grad und jeder Menge Eis und Schnee. Sogar der Lauf damals musste verkürzt werden, da es simpel gesagt zu glatt war um den Abstieg am Drachenberg sinnhaft zu laufen.

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Ausflug in den Untergrund – der Untertage Marathon in Sondershausen

Die jährlich wiederkehrenden Artikel in den Laufzeitschriften erinnern uns immer wieder daran, das man es nach dem Ende der Laufsaison für einige Wochen etwas ruhiger angehen sollen, Training reduzieren und so.

Ich hatte mir im Sommer überlegt, das ich im Winter quasi als persönlichen Saisonabschluss noch eine etwas andere Veranstaltung als die üblichen mitmachen wollte, irgendwas verrücktes aber auch definitiv etwas das nicht eine kalte Regenschlacht werden kann. Nun hätte man weit reisen können in wärmere Gefilde aber dazu hatte ich eigentlich auch keine Lust.

Mit ein wenig überlegen erinnerte ich mich daran mal gelesen zu haben, das es ja einen Lauf im Bergwerk gibt. Das ist in Deutschland, irgendwo in Thüringen und Anfang Dezember. Ein Blick auf die Webseite, ein paar Laufberichte gelesen und sich durch die dortigen Schilderungen nicht abschrecken lassen – geht schon, ist ja nicht so das man das Jahr über nichts fürs Training tut – Also angemeldet, Startgeld bezahlt. Bis Anfang November kann man seinen Startplatz (einen von 400) auch noch zurückgeben, und bekommt sogar das Startgeld erstattet. Wäre also irgendwas richtig schief gelaufen zum Ende der Saison hätte es eine Notbremse ohne Schaden gegeben.

Irgendwann nachdem alle anderen Wettkämpfe gelaufen waren, so auch der Schneckenlauf Anfang November wurde es dann Zeit mal an das Bergwerk zu denken und sich mit der Unterkunft, Anreise und Ausrüstung auseinander zu setzen. Das Bergwerk ist in Sondershausen, das ist gut 230km von mir aus und somit gut per Auto zu erreichen. Wie die meisten Läufe im Ostteil der Republik findet auch dieser an einem Samstag statt, das heißt das eine Anreise am Freitag sich anbietet. Ein wenig herumschauen in der Nähe nach Hotels brachte mich dann auf einen Ort gut 18km von Sondershausen: Kelbra. Dort nach einem netten Hotel – das sogar einen Pool und eine Sauna hatte gesucht, Zimmer gebucht und die Planung soweit dann erstmal hinter mich gebracht. Blieb noch die Frage nach der Ausrüstung, es war ein Helm vorgeschrieben und aus den anderen Laufberichten wusste ich das eine Stirnlampe empfehlenswert ist. Damit habe ich mich in einem anderen Artikel auseinandergesetzt, eine gute Lösung war gefunden und ich habe sie auch vorher mal im dunkeln für fast zwei Stunden getestet. Passte.

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