Spaß mit Portoerhöhungen – Internetmarken und 3 Cent mehr

Wir haben ja heute den 2. Januar 2013, also den Tag 2 nach der Portoerhöhung der Deutschen Post AG im Bereich Brief für den Standardbrief von 0,55€ auf 0,58€.

Als großer Freund der Internetfrankierung nutze ich sehr gern und viel die Internetmarke, das tun wir auch im Unternehmen im Tageseinsatz nachdem unsere in die Jahre gekommene Frankiermaschine auf das Altenteil geschickt werden musste.

Im Rahmen des Jahreswechsels haben wir einen geringen Restbestand an 0,55€ Internet-Marken in unserem System, die – so dachten wir zumindest – wir dann mit einem Bestand an noch zu erwerbenden 0,03€ Marken auf die aktuellen 0,58€ pro Brief aufrüsten wollten.

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Der 9. Scharmützelseelauf (27km) – barfuss gelaufen

Ich laufe seit nunmehr gut eineinhalb Jahren gerne auch im Wettkampf barfuss und normalerweise mache ich mir viele Gedanken über die Untergrund der Strecke bevor ich irgendwo mitlaufe. Das geht soweit, das ich früher Strecken mal abgelaufen bin vor einem Lauf oder hauptsächlich bekannte Strecken verwendet habe.

Irgendwann kommt dann auf dem eigenen Barfuss-Pfad der Moment an dem es an der Zeit ist, damit aufzuhören und sich weniger Gedanken über die Strecke zu machen – man kommt schon durch, man hat doch eigentlich schon alles gesehen bzw. gefühlt. Ja, mancher Untergrund ist einfach scheusslich aber man kann wenn nichts anderes mehr immer noch langsam drüber gehen – es geht doch nicht darum, erster zu werden. Was sind denn mal ein paar Minuten Gehpause und damit Verzögerung ?

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Auf dem Weg zum Triathlon: Mein erstes Radrennen, Velothon Berlin 2012

Ich mache mir eigentlich nichts aus Radfahren und aus Fahrrädern und deren Technik schon gar nichts, insbesondere weil ich überhaupt keine Lust habe an den Dingern rum zu schrauben und mich mit Gruseln an meine Kindheit und das Gebastel mit meinem damaligen Fahrrad erinnere. Aber damals war das Rad mehr Mittel zum Zweck, es bedeutete für mich Mobilität – anderes konnte man als Kind ja nicht nutzen und Öffis waren und sind langweilig und unflexibel.

Heute habe zumindest ich ein anderes Bedürfnis nach Mobilität, das mir das Rad so nicht sinnhaft erfüllen kann – insofern ist es meist das Auto oder auch mal die Bahn, selten das Rennen mit dem Ziel von A nach B zu kommen und noch seltener das Rad. Velophob bin ich trotzdem nicht.

Da ich bei Laufwettkämpfen quasi Vielstarter bin reizte es mich einfach mal auszuprobieren, wie das so mit Radrennen aussieht und da kam mir der diesjährige Velothon ganz gelegen. Kurzum, auf der Mädchen-Strecke von 60km (die anderen fahren 120 km, quasi wie die 10km laufen wenn es auch einen halben gibt oder den halben wenn es einen ganzen gibt) angemeldet.

Im Vorfeld unternahm ich mit einem Freund eine Probefahrt über knapp 55km auf dem Rad und stellte fest, das dies in der geforderten Mindestgeschwindigkeit von 23km/h problemlos zu bewältigen ist. Grundkondition hat man dann ja doch genug und mit meinen halbwegs fußfreundlichen Pedalen kann man das Rad auch Barfuss-fahren, das habe ich im Vorfeld auch mal ausprobiert im Straßenverkehr ins Büro und zurück. (was dann 2x17km sind)

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Irrsinn des Alltags

Aus der ehelichen Realität, nach dem Ende des Beischlafgebots:

“Hast Du die Katze rausgelassen?”

“Du meinst ob ich diese wiederliche Kreatur dem Fegefeuer übergeben haben- oder aber einfach nur rausgelassen habe?”

“Nein, ob Du die Katze rausgelassen hast?”

“Du meinst ob ich diese jämmerlich dämliche Kreatur den Fegefeuern des vielleicht existierenden Herreen übergeben habe ? Nein, ich habe sie einfach nur rausgelassen”.

“Ich wollte nur sicher stellten das sie nicht über Nacht drin bleibt und Dich dann weckt, denn das macht sie ja wenn sie nicht raus geht”.

“Sei sicher das dieses dämliche Vieh einfach nur rausgeflogen ist, sie kann dann morgen wie immer versuchen das Silikon aus den Fugen zu fressen.”

“Aber das macht sie doch nie. Die ist doch sooo süß (**schnurr**) ”

“Ja klar, immer doch”

“Wo ist denn die Katze ?”

“Die ist draußen”

“Aber die hat doch noch gar nichts gefressen!”

“Nicht wirklich, außer ungefähr 200g totes Tier + Pottasche”

“Die ist so lieb”

“Ja, genau”

 

Merkwürdige Kommentare zum Barfuss-Laufen

Heute gab es bei mir mal einen Lauf sehr früh, deutlich vor 0900, eigentlich keine Laufzeit für mich. Dachte eigentlich ich sei beim Zahnarzt um diese Zeit. Nun gut, das war so nicht sondern das kam erst um 1800 – auch Barfuss, hat aber nur halb so viel Spaß gemacht und vom Zahnarzt der das von mir schon kennt gab es auch keinen Kommentar – nur Fachsimpelei um Investments in der Dentalbranche. Egal!

Auf dem Rückweg von meiner 13km Hausrunde auf größtenteils fiesem Schotter die auch nicht wirklich weh taten kam mir dann diese Frau auf dem Fahrrad entgegen. Typische Torkel-Radlerin mit Handicap. Handicap war bunter Hund an Leine an Fahrrad, auch Synonym für armes Tier mit Rennen ohne Pause.

Beim Entgegenkommen kam dann die Ansprache: “Schau mal, der läuft Barfuss. Das ist doch nicht gesund!”.

Hmm. das war die Ansprache an den Hund. Kam kein Kommentar von Hund zurück, verwunderlich eigentlich.

Immer noch besser als der vom Freund der einen Nachbarstochter: “Voll krank, der hat keine Schuhe an!”

Weiß nicht wer mir sympathischer ist. Denke mal der Hund hat Chancen.