Monthly Archives: December 2011

Das Google Galaxy Nexus – die ersten 48 Stunden

Ich bin bekennender iphone 4S Nutzer, dazu stehe ich. Aber die Apple Welt hat einen Nachteil, bleibt man permanent in ihr fühlt man sich irgendwie so sehr umsorgt, das man einfach denkt etwas zu verpassen. Also braucht man ab und zu mal den Blick in die Außenwelt.

Die Außenwelt als Iphone User ist nicht die vergessene Welt der Blackberrys sondern die der Androiden. Wenn man denn mal an Androiden denkt dann nimmt man sich doch das was alle als das Ziel ihrer Systeme so sehen. Ice Cream Sandwich, oder wie gestern gelernt – ICS. Das Ziel aller Träume. Die Vereinigung von Tablet und Phone. Gut, fein, ein guter Grund die angebliche Mutter aller Telefone zu kaufen.

Mein Dealer Amazon hatte es auf Vorrat und lieferte es Anfang der Woche. Gut, SIM rein, Exchange Account eingerichtet und einfach mal probiert. Da man ja mehr als eine SIM hat war auch nicht das Problem die Normalgröße des Nexus mit der Micro-Sim des iphones zu füllen. Parallelbetrieb hilft über die ein oder andere Hürde.

Gut ist das die Installation relativ problemlos funktionierte, einen Google Account habe ich ja nun auch. Damit kann man dann auch die Essentials einrichten, die da mit Hilfe des Android Markes da sind, Twitter, Facebook,Skype als erstes. Gut, das ging prima. Google+ kriegt man natürlich auch konfiguriert, das Ding will dann auch gleich Photostream in Richtung Google+ spielen. Nö, davon halte ich dann nichts. Icloud und Stream ist fein, der ist nicht erstmal in was das Freigaben unterstützt. Gefällt mir irgendwie besser und macht nicht gleich so viel Angst.

Generell dem Phone bei Google Diensten die Location zu erlauben fand ich dann auch mal daneben, also aus damit.

Nun gut, was braucht man noch so – hmm, ich habe eine große Itunes Library also eine Software die itunes synced. Gibt es im Android Market auch mit Wifi Add-On. Prima, kaufen wir – kostet um die 5 euro, halten wir aus.

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Ausflug in den Untergrund – der Untertage Marathon in Sondershausen

Die jährlich wiederkehrenden Artikel in den Laufzeitschriften erinnern uns immer wieder daran, das man es nach dem Ende der Laufsaison für einige Wochen etwas ruhiger angehen sollen, Training reduzieren und so.

Ich hatte mir im Sommer überlegt, das ich im Winter quasi als persönlichen Saisonabschluss noch eine etwas andere Veranstaltung als die üblichen mitmachen wollte, irgendwas verrücktes aber auch definitiv etwas das nicht eine kalte Regenschlacht werden kann. Nun hätte man weit reisen können in wärmere Gefilde aber dazu hatte ich eigentlich auch keine Lust.

Mit ein wenig überlegen erinnerte ich mich daran mal gelesen zu haben, das es ja einen Lauf im Bergwerk gibt. Das ist in Deutschland, irgendwo in Thüringen und Anfang Dezember. Ein Blick auf die Webseite, ein paar Laufberichte gelesen und sich durch die dortigen Schilderungen nicht abschrecken lassen – geht schon, ist ja nicht so das man das Jahr über nichts fürs Training tut – Also angemeldet, Startgeld bezahlt. Bis Anfang November kann man seinen Startplatz (einen von 400) auch noch zurückgeben, und bekommt sogar das Startgeld erstattet. Wäre also irgendwas richtig schief gelaufen zum Ende der Saison hätte es eine Notbremse ohne Schaden gegeben.

Irgendwann nachdem alle anderen Wettkämpfe gelaufen waren, so auch der Schneckenlauf Anfang November wurde es dann Zeit mal an das Bergwerk zu denken und sich mit der Unterkunft, Anreise und Ausrüstung auseinander zu setzen. Das Bergwerk ist in Sondershausen, das ist gut 230km von mir aus und somit gut per Auto zu erreichen. Wie die meisten Läufe im Ostteil der Republik findet auch dieser an einem Samstag statt, das heißt das eine Anreise am Freitag sich anbietet. Ein wenig herumschauen in der Nähe nach Hotels brachte mich dann auf einen Ort gut 18km von Sondershausen: Kelbra. Dort nach einem netten Hotel – das sogar einen Pool und eine Sauna hatte gesucht, Zimmer gebucht und die Planung soweit dann erstmal hinter mich gebracht. Blieb noch die Frage nach der Ausrüstung, es war ein Helm vorgeschrieben und aus den anderen Laufberichten wusste ich das eine Stirnlampe empfehlenswert ist. Damit habe ich mich in einem anderen Artikel auseinandergesetzt, eine gute Lösung war gefunden und ich habe sie auch vorher mal im dunkeln für fast zwei Stunden getestet. Passte.

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