Monthly Archives: November 2010

Spaß mit der Bahn – Reisen mit halben Kindern

Ich muss in Kürze einmal mit der ganzen Familie in die Nähe von Kiel und da das Entlangfahren der A24 Richtung Hamburg und danach dann das unbekannte Risiko B404 und so weiter einfach nicht so viel Freude macht dachte ich mir mal, warum nicht mit so etwas stupidem ein sowieso diese Streck fahrendes Verkehrsmittel nehmen, das ich auf der Strecke Berlin-Hamburg sehr schätze.

Nun gut denke ich mir, in unserem speziellen Fall wollen wir mit 6 Erwachsenen und einem Kind (13J) reisen. Bin ich dann mal auf die Bahn-Website und habe mich mit der Online-Buchung beschäftigt. Dort kann ich maximal 5 Erwachsene auswählen, spannend. Danach ist dann schluss. Mehr geht nicht. Habe ich dann auch noch die 5 Erwachsene ausgewählt so kann ich keine Kinder mehr hinzufügen.

Keine Kinder bei 5 Reisenden

Keine Kinder bei 5 Reisenden

Ahhh, man findet unser Suchoptionen dann den Hinweis, das ab mehr als 5 Reisende bitte die Gruppenbuchung zu verwenden sei.

Die Gruppengröße ist 6

Die Gruppengröße ist 6

Ok, dann also in der Maske die sechs Personen und das eine Kind eingetragen und schon geht es zur Preisanfrage.

Sie haben nicht die notwendige Anzahl Reisende

Sie haben nicht die notwendige Anzahl Reisende

Denkste!

6+1 Kind ist also nicht mindestens 6. Nun gut, man probiert dann ja mal kurz und erfindet ein Kind dazu. Tja, 6+2 geht dann auch prima. Somit ist das Problem wohl das halb gezählte Kind, anscheinend eine halbe ermäßigte Person, da ja zwei ermäßigte eine Ganze ergeben – aber es kann immer nur eine ganze Anzahl ermäßige Fahren. Wenn man das erfundene Kind dann nicht dabei hat, ist das dann Terrorverdacht, Entführt oder Betrug oder einfach nur Dummheit von Programmierern ?

Merke mit halben Kinden kann man nicht reisen: #FAIL liebe Bahn

Noch schlimmer ist allerdings das der ICE Kiel-Hamburg Sonntags nur alle sechs Stunden fährt. Ansonsten nur ne lahme Regionalbahn, die anscheinend an jeder Milchkanne hält. Von der Preisgestaltung reden wir nicht, die ist in diesem Fall auch mies finde ich.

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Legenden der Realität – Was soll das?

Ich gehöre ja nun wirklich nicht zu denen, die per Definition gegen das System oder die Regierung in unserem Lande opponieren. Die derzeitige zeitliche Abfolge von Ereignissen lässt einen aber dann doch mal wirklich ein wenig nachdenklich werden:

  • Ein paar schlecht mit Sprengstoff bestückter Pakete wird irgendwo auf der Welt von irgendwem aufgegeben und schafft es bis in die Poststellen der Macht. Außer Nackenhaaren errregt sicht dabei aber nix.
  • Europa geht den nächsten Schritt in einer vorhersagbare Währungskrise, Irland als das Land welches mit riesigen Subventionen (von denen, die es beklaute) Arbeitsplätze nicht nur aus allen europäischen Ländern abkaufte geht in die de-fakto Staatspleite. Ganz unvorhersehbar natürlich. Immerhin hat man dafür mit dem Bürgerkrieg aufgehört.
  • Neue Erkenntnisse aus Geheimdiensten deuten auf das Eintreffen von bis zu sechs gewaltbereiten – man halte sich diese gewaltige Zahl von Gewalttätern einfach mal vor Augen – sechs (nein, keine Nullen mehr…) gegen Achtzig-Millionen – Islamisten ab dem 22.11. hin. Whew, haben die denn ein Visum ? Da bekomme ich jetzt aber mal gewaltig Angst. Die Anzahl gewaltbereiter *-Radikale (*=Links/Rechts/Spaß) ist mit Sicherheit pro Quadratmeter(!) in Teilen der Stadt Berlin größer.
  • Reflexartig wird aus der politischen Kaste nach mehr “Prävention’ oder auch totaler Überwachung gerufen. ‘Wir wollen wissen was Ihr denkt und das am besten noch bevor ihr es tut. Und wenn wollen wir dann auch noch Jahre lang nachvollziehen können was ihr getan habt.’ – idealerweise noch mit Beweislastumkehr, man muss dann seine Unschuld beweisen – geht nicht, aus Mangel an Beweisen versteht sich. Im Zweifel für den inneren Frieden. Precrime jetzt!
  • Ein Sprengsatz wird – mit Verlaub, in der Sicherheitshochburg der Welt – in Namibia gefunden, der sich mit ein wenig Mühe vielleicht in einer Maschine von Air Berlin hätte verirren können, wenn es denn überhaupt einer gewesen wäre und nicht nur eine lokale Übung oder ein schlechter Scherz!
  • Es geht so weit, das ein Berliner Innensenator dazu auffordert, die merkwürdig aussehenden und andere Sprachen sprechenden Nachbarn zu melden – unglaublich, lebt der auch in Berlin? Ob Blockwart als ein Euro Jobber ausgeschrieben wird? Staatsbürgerpflicht gar?
  • – Glaskugel an–

  • Im Rahmen der immer größeren Bedrohung, die uns von nun an mit Sicherheit täglich suggeriert werden wird fällt es dann auch gar nicht mehr auf, das einige andere europäische Staaten nebenbei Pleite gehen. Lenkt auch prima von dem im Land vorhandenen strukturellen Problemen zB im Gesundsheitswesen ab.
  • Die USA erklären sich mit uns im Kampf gegen den Terror solidarisch und erläutern uns bei der Gelegenheit mal wie das so eigentlich mit der Notenpresse funktioniert, Geld drucken ist ja nicht so schwer – auch wenn wir Deutschen das ja mittlerweile im Ausland erledigen lassen, die zählen dann auch für uns mit. Vielleicht kann man sich ja auf einen gemeinsamen Feind in China einigen.
  • Der Bürger fühlt sich durch permanente Beschränkung und Präsenz oder nennen wir es “Prävention” gar genötigt sich so sicher zu fühlen das eh nur noch eine Minderheit der dafür Berufenen sich für die nächste Wahl interessiert und da dann das Kreutzchen an der vorgesehenen Stelle macht oder aber die Wahl aufgrund der Bedrohung mal ausfallen muss.
  • Ab da kommt dann “Gehe zurück auf Los und ziehe keine 4000 DM ein”. Hmm, die wären ja auch noch was wert gewesen, gut das ich die nicht bekomme.

Herzlichen Glückwunsch Deutschland – vermutlich habe ich ja schlechte Träume und nur ganz merkwürdige geistige zu behandelnde Störungen – vielleicht ist das aber auch die Folge wenn man keine – vorgeschriebenen? – Drogen in Form von TV Konsum zu sich nimmt.

Vorhin hab ich dann auch zum ersten mal zu jemandem am Telefon gesagt, das man dieses Gespräch dann jetzt eher nicht fortsetzen sollte – wir würden vermutlich abgehört und das kann Folgen haben :)

Es reicht!

“Satire an”
Irland ist eine Insel – wenn man UK dazu nimmt – die kann man mal Pleite gehen lassen, die müssen eh erst die Boote besteigen, die sie dank Sale&Lease Back nicht mehr haben ansonsten ersaufen sie eben im Kanal. Bei den Griechen ist das ein wenig schwerer, da müsste man ja womöglich eine Armee an die Grenzen stellen – die brauchen wir ja schon am Hindukusch. Doof auch.
“Satire aus”

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Geschwindigkeit des Laufbandes mal nachgemessen

Als Freizeitläufer nenne ich seit einigen Jahren ein Laufband mein Eigen welches ich immer dann benutze, wenn  Witterungsbedingungen (< -10 Grad Celsius oder totale Vereisung) oder der eigene Gesundheitszustand (Überprüfen inwiefern Verletzung ausgeheilt um jederzeit wieder aufhören zu können) es erfordern.

Immer wenn ich dieses mal benutze, dann finde ich das die Geschwindigkeit welche ich einstelle mit der im normalen Laufbetrieb gemessenen und gewohnten überhaupt nicht übereinstimmt. Eingestellte 10km/h was einem gemütlichen 6min/km Schnitt entspricht kommen einem auf diesem Laufband deutlich zu schnell vor. Das kann natürlich am ungewohnten Laufgefühl liegen auf dem Band und der vielleicht anderen Schrittgröße oder ähnlichem aber auch am Band und seiner Geschwindigkeit.

Nachdem ich mir zur Analyse des eigenen Laufstils eine Kamera mit Hochgeschindigkeits-Videoaufzeichnung (Casio EXILIM EX-FS10 ) angeschafft habe, kam ich zu der Überzeugung das nun mal ein guter Moment für das Nachmessen der Laufbandgeschwindigkeit ist.

Gesagt getan. Auf dem Laufband brachte ich in einem Abstand von einem Meter zwei Messmarkierungen an, ebenso brachte ich am Rand des Laufbandes eine einzelne Markierung an. Die Anzahl Bilder die mit der Kamera für einen Durchlauf der Metermarkierung aufgezeichnet und im Einzelbildmodus betrachtet vergehen ergibt zusammen mit der Anzahl Bilder pro Sekunde der Kamera die Zeit welche vergeht, damit der Meter durchläuft (In Sekunden pro Meter). Dieses Ergebnis im Kehrwert welches sich dann ja als Meter pro Sekunde darstellt ergibt mit dem Faktor 3.6 multipliziert die reale Geschwindigkeit in Kilometer pro Stunde.

Für mein Laufband des Typs (Maxxus CR5000) ergibt sich hierbei die folgende Ergebnistabelle (ohne Nutzer auf dem Laufband):

Laufband Speedcheck

Ergebnistabelle des Laufband-Geschwindigkeitstests

Bei den ersten Tests habe ich die Anzahl Bilder für den Gesamtumlauf nicht gezählt, beim letzten 12 km Test fiel mir leider einer der Messpunkte ab, so das ich nur noch den Gesamtumlauf bestimmen konnte. Das Laufband selbst verträgt übrigens bis zu 16km/h als Einstellung und ist nach der Berechnung aus den Messergebnissen in Summe 2,75m lang (Gesamtzeit für eine Umrundung im Verhältnis zur Zeit für einen Meter = Länge des Bandes in Metern).

Es zeigt sich eine Abweichung zum eingestellten Wert von rund 20-23%, d.h. wenn 8km/h eingestellt sind läuft man in Realität mit 9.8km/h. Das kommt vom subjektiven Eindruck auch ungefähr hin.

Man könnte jetzt argumentieren das die Messung ohne Nutzer ungenau ist. Insofern habe ich noch einmal eine Stichprobe mit mir (ca. 75kg) auf dem Laufband laufend gemacht und dies bei eingestellten 8 km/h, der Wert änderte sich von 213 auf 216 Frames, d.h. um gut 1% – also nicht wirklich.

Zur Messgenauigkeit an sich: Jedes Ergebnis wurde 2x gezählt, es lag immer ±1 Frame zur Zählung davor. Die Einstellung der 210 Frames/Sekunde der Kamera nehme ich bei einem Digitalgerät mal als gegeben hin.

Die Excel-Datei welche ich mir zum Rechnen gebaut habe, ist hier zum Download: Laufband Speedcheck

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Fivefingers Bikilia Running in Slow Motion

I love running in minimalist shoes and am pursuing that now since a couple of month on a more regular basis. I am trying to find out whether that does change my running style and if I do it correctly to not inflict any long term damage. The video that is shown below shows a slow motion video taken by my daugher on a bike while I do run at a pace of approx. 6m15s per Kilometer. While I do not completly land on the heel (which would hurt) it looks as if I am landing more midfoot.

It is going to be interesting to see if that changes over time when I can handle more mileage in the Fivefingers. The video is taken with a Casio EXILIM EX-FS10

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Vergleich Messung Garmin FR405 mit Iphone 4 und Runkeeper Pro

Ich habe mir heute bei einem Lauf aus dem Büro nach Hause (es war im übrigen bitter kalt) mal den Spaß gemacht und meinem Garmin 405 und Runkeeper Pro parallel laufen zu lassen.

Dauer: ca. 1h31m, Pace: 5m35s on average

Ergebnis Runkeeper Pro:
16.39km, 1370 cal, 134m climb

Ergebnis Garmin FR 405:
16.21km, 1421 cal, 168m climb

Die beiden Ergebnisse sind nah genug aneinander, somit kann man nun in der Tat das Iphone für sowas verwenden. Der Forerunner hat aber noch den gewaltigen Vorteil der Akku-Laufzeit (der Lauf kostet das iphone ca. 1/3 Akku ohne Display und Musik in der Zeit) und der Wasserunempfindlichkeit sowie des Gewichts.

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