Der 10. Freiburg Marathon – barfuss gelaufen

Ich hatte mich bereits Ende 2012 für den Marathon in Freiburg angemeldet für die volle Strecke – das sollte der diesjährige Frühjahrsmarathon und quasi der Saison-Auftakt für mich werden. Terminlich fand er am gleichen Tag wieder Berliner Halbmarathon statt, dem ich damit dieses Jahr fern bliebt. Da ich diesen aber eh schon mehrfach und auch schonmal barfuss gelaufen bin, war das eher weniger traurig.

Der Winter der Saison 2012/2013 hat es in Berlin ja kräftig in sich gehabt und die Möglichkeit, vernünftig barfuss zu trainieren waren damit nicht wirklich vorhanden. Auf mit tonnenweise Split versehenen Straßen und Wegen ohne Schlappen zu laufen macht weder Freude noch hilft es, somit war ich die meiste Laufzeit des Winters mit Schlappen unterwegs. Bestenfalls in Huaraches liess es sich an einigen Tagen laufen. Den Winter-Alltag (also alles was nicht Lauftraining war) habe ich trotzdem ohne Schuhwerk durchlebt, so das die Kondition der Füsse und der Haut in vernünftigem Zustand waren.

Die Berliner Trainings-Realität im Februar

Die Berliner Trainings-Realität im Februar


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Der 37. Berliner Silvesterlauf 2012 – barfuss gelaufen (9.9km)

Zum Ende des Jahres 2012 hatten wir in Berlin ein angenehm mildes – und Schnee- und eisfreies – Wetter und so ergab sich für mich zum zweiten Mal die Möglichkeit, den jährlichen Silvesterlauf über den Berliner Teufelsberg ohne Schuhwerk zu laufen und das sogar ohne kalte Füsse. Bei angenehmen 7-8 Grad aber deutlichem Wind ging es um 13 Uhr auf die 9.9 km Strecke. Im Vergleich zu meiner Teilnahme 2011 hatte ich diesmal nicht mal mehr Schuhwerk im Auto oder im Gepäck sondern kam und ging barfuss. Irgendwie gewöhnt man sich über die Jahre dann doch dran, so das es auch vor dem Start überflüssig wird, die Füße warm einzupacken. Waren aber auch gut 3 Grad mehr, das ist natürlich auch ein Unterschied.

A propos einpacken – ich hatte doch glatt meine Uhr vergessen, insofern lief ich telemetrielos. Nun gut, ist halt so. Hatte ich es im Vorjahr noch eiliger (da war mir kalt) war diesmal ein eher gemütliches Tempo angesagt und so stellte ich mich mittig im Starterfeld an. Gleich nach dem Startschuss ging es auf der bekannten Strecke voran, der Untergrund war angenehm und die Straßen bis zum Eingang des Grunewalds frei von der in Berlin üblichen Grauwacke 2/5 (Streuspilt). Im Grunewald ging es über leicht bis zeitweilig doch deutlich matschigen Untergrund in Richtung Teufelssee. Neben netten Kommentaren zum Barfuss-Laufen gab es einen etwas unqualifizierten, der mir klar machen wollte, das ich davon eine Blasenentzündung bekäme. Ich klärte kurz darüber auf, das ich nicht wüsste wie denn die Bakterien von da unten an den Füßen bis in meine Blase kommen sollten und das ich in den letzten Jahren nie eine solche hatte.

Nach dem Abzweig am Teufelssee in Richtung Teufelsberg ging es ein kleines Stück über die dann doch mit Streumitteln kräftig belegte Teufelsseechaussee, hier noch leicht ansteigend. Ich wich zwischen die Fahrbahnen aus, dort liegt weniger von dem Piekskram. Mit dem Anstieg auf den Teufelsberg begann dann auch die Stille im Läuferfeld, denn hier wird es einfach anstrengend. Der schlimmste Anstieg ist aber auch irgendwann vorbei und oben auf dem Weg an der alten Abhörstations vorbei wurde es dann für mich doch grenzwertig rutschig auf dem Oberflächenmatsch. Tempo runter und kleine Schritt sind hier das beste Rezept gegen das auf die Nase fallen.

Nach wenigen Metern geht es wieder wieder runter vom Berg – was aber den Nachteil hat, das wer runter läuft auch nachher wieder rauf muss. Nämlich auf den Drachenberg – nicht ganz so hoch aber vom Anstieg her ordentlich knackig. Ein Mitläufer fragte zwischen den beiden in den Augen der Schweizer sicher nur als Hügel zu bezeichnenden Berge, inwiefern da noch mehr von kämen und ich konnte ihn beruhigen, das es der letzte sei. Danach meandert der Weg ja nur über leichte Bodenwellen. Er meinte, er käme aus Friesland – da wäre das schon mehr als es dort gäbe.

Oben auf dem Drachenberg pfiff es dann doch kräftig – wir hatten deutlichen Wind an dem Tag. Der Abstieg wurde diesmal auf zwei “Rinnen” den Berg herunter gelaufen. Die linke der beiden, die ich nahm war von deutlicher Erosion geprägt und es wurde sehr deutlich, das dieser Berg künstlich ist. Steine, Ziegelreste, Betonreste – alles was der Trümmerberg so her gibt, ist hier zu sehen und ein vorsichtiges Laufen angebracht, wenn man da nicht mitten drauf treten will – das verhinderte, das ich den Vorteil des schnellen bergab Laufens als barfüssler in Anspruch nehmen konnte. Macht nix, bin nicht für die Zeit da und richtig im Weg war ich auch niemandem auf der kurzen Strecke.

Unten angekommen gab es noch einmal eine große Schleife im Wald auf angenehmen Boden, der kurz vor dem oberen Bereich der Teufelsseechaussee noch einmal etwas steinig wurde – alles beherrschbar. Diesmal gab es auch keine Glassplittermengen an deren Ende wie im letzten Jahr. Ohne weitere Auffälligkeiten (außer eine Mutter, die ihrem Kind erklärte das die die keine Schuhe haben eben Barfuss laufen müssen) ging es dann nach 52:33 ins Ziel. Dort angekommen sammelte ich meinen Pfannkuchen ein und begab mich in Richtung Heimat, war ja langsam Zeit was zu essen.

Urkunde, Startnummer und Pfannkuchen

Urkunde, Startnummer und Pfannkuchen

Ein wie immer schöner läuferischer Jahresausklang. Die Menge kostümierter Mitläufer war diesmal geringer als im letzten Jahr und viele Bilder gibt es auch diesmal nicht. Ich sah einen Menschen mit Kamera Bilder auf dem Drachenberg machen, aber anscheinend nicht mit mir drauf oder aber es wurde nicht veröffentlicht.

Die Strecke (2011er Aufnahme, war aber identisch)

Wenn Apple Remote Desktop im Lock-Screen hängt

Ist mir heute erst passiert, mein Office-PC hing mit einem Lock-Screen, nachdem ich vor einiger Zeit darauf per Remote Desktop zugriff und dieser dann irgendwie, irgendwann die Verbindung verlor. Aus diesem Zustand wollte er nicht mehr raus, insofern gab es noch die Möglichkeit einen Reboot per ssh zu machen oder aber einen anderen Weg zu finden.

Mit ein wenig Suchen im Netz fand ich dann das Tool Sunshine, welches kostenfrei und open-source ist. Tat hervorragend seinen Job.

Spaß mit Portoerhöhungen – Internetmarken und 3 Cent mehr

Wir haben ja heute den 2. Januar 2013, also den Tag 2 nach der Portoerhöhung der Deutschen Post AG im Bereich Brief für den Standardbrief von 0,55€ auf 0,58€.

Als großer Freund der Internetfrankierung nutze ich sehr gern und viel die Internetmarke, das tun wir auch im Unternehmen im Tageseinsatz nachdem unsere in die Jahre gekommene Frankiermaschine auf das Altenteil geschickt werden musste.

Im Rahmen des Jahreswechsels haben wir einen geringen Restbestand an 0,55€ Internet-Marken in unserem System, die – so dachten wir zumindest – wir dann mit einem Bestand an noch zu erwerbenden 0,03€ Marken auf die aktuellen 0,58€ pro Brief aufrüsten wollten.

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Latenz zwischen Preview und Realität mit einer GoPro HD Hero 2 und WIFI iphone app

Seit einiger Zeit bin ich begeisterter Nutzer der Actioncam HD Hero 2 und als es auf den Markt kam bestellte mich mir auch gleich das Wifi+Remote AddOn mit welchem man das Live-Bild auf zum Beispiel ein iphone mit passender App streamen kann. Der erste Gedanke war dann, das dies ja eine klasse Idee für das Modellflugzeug oder das Modellauto war, um First Person View ganz ohne Analog-Technik umzusetzen.

Nachdem die passenden Apps erst mit einiger Verzögerung überhaupt verfügbar wurden kam dann bei den ersten Tests auch schon die Ernüchterung. Die Latenz zwischen der Realität und dem übertragenen Bild erschien erst einmal sehr hoch. Aber wie hoch denn in etwa ? Dazu habe ich dann mal einen Testaufbau gemacht, eine Stopuhr gefilmt mit einer Gopro HD Hero 2 und übertragen auf ein Iphone 5 per WLAN. Das Iphone war an das von der HD Hero 2 aufgemacht WLAN gekoppelt, das lokale 2.4 GHz Band ist bei mir zu Hause wo die Aufnahmen heute entstanden recht leer.

Schaut man sich dann die Aufnahmen an, sieht man das das Bild der App in etwa 3-4 Sekunden verzögert ist. 3-4 Sekunden sind doch eher eine Ewigkeit und für jede First Person View Anwendung völlig ungeeignet. Es ist eben doch wirklich nur ein Preview – allerdings besser auch nicht von einer bewegten Szene.

Die Messung auf Youtube: