Wenn man schon mal die Chance hat auf einem Flughafen zu laufen, warum sollte man das dann nicht tun dachte ich mir und nahm am Berliner Airport Run 2010 auf der Halbmarthondistanz teil.
An einem sehr warmen Samstagmorgen (21.08.2010), kurz neben dem derzeit dort noch stehenden Infotower hatte man de-fakto eine Laufveranstaltung auf der grünen Wiese aufgebaut und das sogar mit allem drum und dran, nebst den Kinderlauf spannender machenden Baumaschinenausstellung. Große Geräte diese Maschinen, das muss man schon sagen.
Mit kleiner Verspätung aufgrund zahlreicher Nachmeldungen ging es um 0905 in die Wärme. Nach einem kurzen Weg über verschiedene Baustellenwege am Terminal vorbei hatten wir die Gelegenheit auf der 4000m langen Start/Landebahn zu laufen. Ganz schön groß und lang so eine Landebahn und interessant hart das Material aus dem sie gemacht ist.
Dürften gut 40cm Beton sein, an den Rändern auch gern mit Stahlträgern begrenzt. Um Lichter unterzubringen werden imposante Anzahlen von Kernbohrungen gesetzt und die auf der Bahn durchaus schon teilweise angebrachten Markierungen sind derzeit mit kleinen Sandsäcken und planen abgedeckt, vermutlich damit niemand darauf landet.
Schon spannend sowas, vorbei ging es auch an der neuen – sehr großen – Feuerwache (im Bau) und dann den Zaun an der äußeren Grenze des Geländes entlang und in einer großen Schleife außerhalb des Flughafengeländes zurück. Ist schon sehr groß die Baustelle und der Ort Rotberg, welcher gleich neben dem Flughafengelände liegt ist ein ziemlich deprimierender Flecken Erde an der Location find ich zumindest.
Hier die Strecke – besonders interessant im Satelliten oder Hybrid-Modus, da die lange erste Gerade die Startbahn darstellt und da zumindest zum Moment des Schreibens dieses Artikels Google Earth dort noch Felder zeigt.
Schöner Lauf, hat Spaß gemacht – auch wenn es nach der Startbahn eher uninteressant wurde von der Ansicht her. Schatten gab es naturgemäß auch keinen und es war warm Lob für die gute Organisation!
In 2006 wurde (zum wiederholten Mal) in mein Auto eingebrochen. Zu dem Zeitpunkt liess ich eine antiquierte Webcam Bilder aufzeichnen, da sich die Vorgänge häuften und ich einfach mal wissen wollte was da so abging.
Hier nun der “Besonders Schwere Diebstahl aus KraftFahrZeug” als Zeitraffer. Er fängt langsam an, spitzt sich dann aber zu. Man beachte die gewerkschaftlich organisierten ZIgarettenpausen und die Gesamtdauer. Die Videoqualität ist bescheiden aber doch noch zu erkennen, um was es geht.
Schaden war ein BMW Navi, in Summe rund 7000€. Die Einstellungsanzeige der Staatsanwaltschaft kam schneller als die Regulierung der Versicherung. Mittlerweile hat man es zwei mal erneut versucht, aber jetzt geht das nicht mehr mit dem Ausschalten der Alarmanlage durch Türschlossmanipulation, was bescheidenerweise im Auslieferungszustand von BMWs so war (und vermutlich auch noch ist).
der Zeitraum im Zeitraffer ist von 2:39 bis 3:22 morgens am 30.10.06.
Als großer Freund von Barfussschuhen halte ich die Augen auf, was es neben meinen lieb gewonnen FiveFingers noch so auf dem Markt gibt. Beim Blättern in der Runners World entdeckte ich eine Anzeige für eine neue Variante namens “Leguano”. Ich hab dann mal ein Pärchen davon bestellt. Anbei die Fotos vom Unboxing – das ist es also was man dort erwerben kann.
Leguano Unboxing - Die Box
DIe Schuhe kommen in einer relativ kleinen würfelförmigen bunten Kiste daher, ich habe mein Exemplar per Website des Herstellers erworben.
Leguano Unboxing - Inhalt
Darin befinden sich aufgerollt die Schuhe, welche sich ausgerollt dann wie folgt präsentieren.
Leguano Unboxing - Die Schuhe
Leguano Unboxing - Die Schuhe (2)
Sie erinnern mich an Hüttenschuhe, mit dem Unterschied einer flexibelen Noppensohle. Der erste Eindruck nach dem Anziehen war, das sie mir doch eher sehr warm erschienen, komfortabel dann doch allemal.
Der Laufeindruck ist doch stark subjektiv, insofern will ich dazu nicht viel sagen – persönlich bleibe ich meinen FiveFingers treu. Für kühle Wintertage erscheinen sie mir aber eine Alternative zu sein, auch wenn der Fuß dann doch ein wenig schwammig in der Socke ist – vielleicht sind meine ein wenig zu groß für meine Füße.
Was mich daran dann doch sehr stört ist der geradezu überdimensionale Namenszug darauf. Ich habe die Dinger schließlich bezahlt und bekomme nichts dafür wenn jemand den Schriftzug auf meinen Füßen sieht. Kleine Logos sind ja ok, aber muss es denn so groß sein?
Schaut man sich den Spreewald heute an, dann ist dieser sicher noch einigermaßen überschaubar. Schaut man allerdings auf ein ähnliches Gebiet nahe Mexico City, dann hat man dort mit ein wenig mehr Dichte an Menschen zu kämpfen und mit ein paar mehr Besuchern. Wenn der Spreewald also populärer werden sollte, wird es dann so ähnlich aussehen (und sich vielleicht nur anders anhören?)
Schaut man sich das Bild an ist es schon eher merkwürdig, das die beiden auf dem Bild miteinander partnerschaftlich Geschäfte machen – sehr unterschiedliche Kleidungsauffassung